Auch M40 im ViertelfinaleMasters WM: 2. Teil vom Tagesbericht 1. August / W50 scheitern im Shoot out gegen Südafrika

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Auch M40 im Viertelfinale

Masters WM: 2. Teil vom Tagesbericht 1. August / W50 scheitern im Shoot out gegen Südafrika

02.08.2018 - Hier folgt der zweite Teil vom Tagesbericht am "Entscheidungstag, 1. August, an dem es für fast alle in den Play-offs weiterging.

Die Masters M40 (Foto ganz oben) haben sich mit einem hart umgekämpften 1:0-Erfolg den zweiten Gruppenplatz hinter Argentinien gesichert und treffen im Viertelfinale auf England. Vielleicht war es die ungewöhnliche Vorbereitung mit einem Mentaltraining durch Michael von Kunhardt, die dafür sorgte, dass das deutsche Team dem wachsenden Druck der Schotten standhielt. Trotz anfänglicher Feldüberlegenheit der M40, aus der auch die Führung per Siebenmeter durch Philipp Woydt in der 12. Minute resultierte, gelang es den Schotten, das deutsche Team in der eigenen Hälfte zu binden. Bravourös stand die Abwehr und sorgte durch clever eingeleitete Konter noch für die eine oder andere Torchance, die jedoch ungenutzt blieben. "Wir haben uns von Spiel zu gesteigert und sind als Mannschaft zusammengewachsen. Jetzt blicken wir mit Freude auf das Viertelfinale gegen England!", resümiert Christian Kösling den Abschluss der Gruppenphase.

Malanas W50 scheitern im Shoot out

Das deutsche Team spielte gegen Südafrika deutlich konsequenter als am Vortag, Spielzüge über außen klappten gut. Leider konnten die W50 ihre spielerische Überlegenheit nicht in zählbaren Erfolg ummünzen, auch fünf Strafecken blieben ungenutzt; zwei der Strafecken von Linda Ungeheuer wurden erst auf der Linie gestoppt. Nach Ablauf der Spielzeit kam es zum Penalty-Shoot-Out. Hier erzielten die Südafrikanerinnen bereits mit der vierten Spielerin zum 2:0. So musste Kika Schön bereits nicht mehr zum Penalty antreten. nun geht es am Freitag gegen Spanien um Platz 11

Als erstes deutsches Team bei der Masters WM hat sich die M50 für das Halbfinale qualifiziert.

Spielerisch, das war allen klar, würden die deutschen Herren im Viertelfinale gegen Neuseeland (Fotos unten, Bonnani) wohl im Vorteil sein. Doch die Kiwis sind für ihr beherztes Spiel bekannt und standen von Beginn an sehr griffig gegen die deutschen Angriffe. Deutschland spielte sich gut nach vorne, scheiterte aber ein ums andere Mal vor dem neuseeländischen Tor. Ein sehr starker Keeper und Nachlässigkeiten in der Chancenausbeute machten das Spiel spannender als es hätte sein müssen. Erst nach 20 Minuten ging Team Germany in Führung: Strafecke für Deutschland, und Jan Laukötter verzögert seinen Schuss so lange, bis die rechte untere Ecke frei ist. Möglichkeiten zu erhöhen, waren in der Folge genügend gegeben, aber kurz vor der Halbzeitpause waren es die „Blacksticks", die eine Unaufmerksamkeit in der Defensive nutzten und frei im Kreis zum Abschluss kamen.
Nach dem 1:1 erschnupperte Neuseeland die Chance und stand noch entschlossener gegen die Deutschen, die nach wie vor Großchancen im Kreis passieren ließen.
Dann die 40. Minute: Ein Schuss von Andreas Dolge wird vom neuseeländischen Verteidiger auf der Torlinie gestoppt, Routinier Uli Mayer tritt zum fälligen Siebenmeter an - und zieht ihn links oben am Tor vorbei. Hervorragend dann, wie die Deutschen diesen Rückschlag wegsteckten. Keine Verzweiflung, keine Nervosität, sondern weiterhin überlegte und entschlossene Aktionen nach vorne. Nach 49 Minuten die Belohnung: Lars Brenneke bringt den Ball scharf in den Kreis, Arno Metzer steht zum Stecher bereit und markiert mit seinem vierten Turniertreffer die 2:1-Führung.
Nur 4 Minuten später das 3:1: Tim Niehues schießt hoch Richtung Tor, Gerrit Rothengatter steht goldrichtig auf der Grundlinie und lenkt den Ball in Schulterhöhe ins Netz. Nach der Vorentscheidung nimmt Neuseeland den Keeper raus; Deutschland verteidigt die Überzahl aber souverän. Vier Minuten vor Schluss die endgültige Entscheidung: Uli Mayer kommt im Kreis zum Schuss und lässt dem Feldspieler auf der Linie keine Chance. Der deutsche Kapitän zeigt sich nach dem Spiel (Foto unten) überglücklich über den Sieg, sieht aber noch Luft nach oben: „Wir haben unser Potenzial heute noch nicht ausgeschöpft. Ich bin sehr optimistisch für die nächsten Spiele."
Am Freitag um 18.10 Uhr kommt es im Halbfinale zu einem Hockey-Klassiker: Gegen die Niederlande werden zwei hochmotivierte Teams auf dem Platz stehen. Das Ziel von Team Germany ist klar: FINALE. (SB)

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