MHC vor Europacup-PremiereIn Wettingen (SUI) wollen die Mannheimer Damen möglichst den ersten internationalen Titel.

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MHC vor Europacup-Premiere

In Wettingen (SUI) wollen die Mannheimer Damen möglichst den ersten internationalen Titel.

14.02.2017 - Am kommenden Wochenende (17. bis 19. Februar) greifen die Damen des Mannheimer HC erstmals nach einem internationalen Titel. Im schweizerischen Wettingen soll nach der verpassten nationalen Titelverteidigung vor knapp zwei Wochen in Mülheim die bis dahin starke Hallensaison doch noch mit einem Pokal gekrönt werden. Beim Europapokal-Turnier trifft Mannheim in der Vorrunde zunächst auf die Meister aus Weißrussland, Österreich und Belgien.

Die Vorfreude auf den ersten Damen-Europapokal der Vereinsgeschichte ist groß bei den Kurpfälzerinnen, auch wenn man nach dem knappen Halbfinal-Aus in der Deutschen Meisterschaft zunächst in ein kleines Loch gefallen war, wie Trainer Philipp Stahr berichtet: “Wir hatten ja nicht viel Zeit, das zu verarbeiten, denn es geht ja fast nahtlos weiter. Am letzten Wochenende waren Jugend-Meisterschaftsturniere, jetzt der Europapokal und dann startet auch schon die Feld-Vorbereitung.” Nach der DM-Endrunde habe man im Training ein etwas kleineres Pensum gefahren, dennoch fühlt sich der Deutsche Meister von 2016 gut gerüstet für die europäische Premiere.

“Ich denke, wir werden auch mit vielen Fans in die Schweiz reisen, denn ganz so weit ist es ja nicht”, hofft Stahr auf lautstarke Unterstützung. In Wettingen warten durchaus herausfordernde Aufgaben mit zwei Spielen pro Tag. “Ein Spaziergang wird es sicher nicht, denn auch wenn wir uns natürlich Chancen ausrechnen, gibt es da schon genug Teams, die ordentlich Hallenhockey spielen können. Das ist schon ein knackiges Programm.” Auftaktgegner Minsk biete vermutlich das Gros der weißrussischen Nationalmannschaft auf und auch der österreichische Meister aus Wien ist gespickt mit Nationalspielerinnen. Der belgische Vertreter hingegen sei eher noch eine Unbekannte. “Wir haben natürlich Videostudium betrieben, aber wichtiger ist, sich vor Ort mit den Gegnern zu beschäftigen und das Team in der kurzen Zeit bestmöglich vorzubereiten.”

Im Kader hat Philipp Stahr ein wenig rotiert, schenkt zwei, drei Spielerinnen, die zuletzt beim Final Four nicht im Kader standen, das Vertrauen. “Im Kern bleibt es aber die Truppe, die auch in Mülheim dabei war.

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