EHL: Große HerausforderungenDeutsches Trio blickt auf schweres KO16/KO8-Wochenende in Rotterdam voraus

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EHL: Große Herausforderungen

Deutsches Trio blickt auf schweres KO16/KO8-Wochenende in Rotterdam voraus

28.03.2018 - Das deutsche Trio in der Euro Hockey League hat am Oster-Wochenende große Herausforderungen vor der Nase. Am Karfreitag um 20.00 Uhr steigt bereits Titelverteidiger RW Köln gegen Kampong Utrecht, den EHL-Champion von 2016, ins Achtelfinale ein. Ostersamstag um 13.45 Uhr trifft dann Mülheim auf Racing Paris und um 16.00 Uhr der Mannheimer HC auf den Gastgeber HC Rotterdam. Alle Partien der DHB-Teams werden in Deutschland vom Streamingsender DAZN übertragen.

Sollten die Mannheimer und Mülheimer ihre Achtelfinals gewinnen, käme es Ostermontag um 16.00 Uhr zum deutsch-deutschen Duell im Viertelfinale. Köln würde im Falle eines Erfolges auf den Sieger der Partie Dynamo Kazan (RUS) gegen das noch vom deutschen Damen-Bundestrainer Xavier Reckinger betreute Team des Racing Club Brüssel treffen.
Doch soweit blickt man bei allen drei deutschen Vertretern noch gar nicht voraus. Der Fokus gilt den Achtelfinals, für die die Vorbereitung angesichts der Witterungsbedingungen und der noch nicht aktiven Bundesliga nicht ideal waren, wie alle Trainern anmerken. Die niederländische Liga hat schon vier Spieltage absolviert, auch die Franzosen bereits drei, was für die Gegner Vorteile in Sachen Eingespieltheit bedeutet. Doch alle drei deutschen Teams glauben an ihre Chance aufs Weiterkommen.

"Mit Abstand geilster Wettbewerb, an dem du als Clubteam teilnehmen kannst!"

In Köln macht die Euphorie ganz viel wett, die durch den ersten EHL-Titel im letzten Frühjahr entstanden ist. „Die Jungs sind alle unglaublich motiviert“, so Trainer André Henning. „Das ist mit Abstand der geilste Wettbewerb, an dem du mit einem Clubteam teilnehmen kannst. Und wenn das bis dahin vielleicht nicht der Kölner Wettbewerb war, haben wir ihn 2017 endgültig zu unserem gemacht!“
Henning kann wieder auf die lange verletzten Tom Grambusch, Christopher Zeller und Jonas Gomoll zurückgreifen, deren letzte Pflichtspiele fast alle im letzten Sommer waren. Auch bei Mats Grambusch, der angeschlagen war, besteht eine gute Chance, dass er am Karfreitag spielen kann. „Die Herausforderung ist groß – im dritten Jahr in Folge Utrecht!“, so der Kölner Coach. „Kampong ist nicht ohne Grund letztes Jahr niederländischer Meister geworden und zurzeit Tabellenführer. Aber wir hatten auch letzte EHL-Saison die schwerste Rallye aller Teams und mussten uns ab Achtelfinale mit vier potenziellen Siegerteams auseinandersetzen. Ich denke, es ist gut, dass wir so gefordert werden.“

"Je länger wir im Spiel bleiben, desto besser unsere Chancen!"

Ähnlich sieht es für den MHC aus, der mit Gastgeber Rotterdam den wahrscheinlich motiviertesten Gegner mit der größten Fan-Unterstützung vor der Nase hat. Doch die Mannheimer haben den vollen Kader zur Verfügung und einen klaren Plan, wie man mit dem offensiv vielleicht besten Clubteam Europas verfahren will.
„Die haben im Mittelfeld und Sturm eine Top-Offensivqualität. Am Sonntag hatten sie gegen Oranje Zwart nur vier, fünf Torchancen und zwei Ecken und gewinnen 4:3, weil sie vorn ungemein konsequent sind“, so MHC-Coach Michael McCann. „Aber ihre Defensivleistung ist lange nicht so gut. Wir müssen individuell im Eins-gegen-Eins unglaublich stark verteidigen und viel Give&Go-Hockey spielen – je länger wir dann im Spiel bleiben, desto besser werden unsere Chancen.“

Herzbruch, Windfeder und Stralkowski wieder im Mülheimer Kader

Dass man mit Racing Paris einen vermeintlich leichten Gegner habe, hört Mülheims Trainer Omar Schlingemann gar nicht gern: „Wir haben Racing gerade im Spiel gegen Lille beobachtet. Die haben eine sehr gute Ecke, einen starken Torwart, viele französische und zwei malaysische Nationalspieler in ihren Reihen und sind sehr überzeugend letztes Jahr Meister geworden in Frankreich. Wir werden das sehr ernst nehmen und uns voll auf diese Aufgabe fokussieren.“
Immerhin stehen dem UHTC-Coach mit Timm Herzbruch, Lukas Windfeder und Thilo Stralkowski drei absolute Leistungsträger wieder zur Verfügung, die am letzten Samstag beim 3:1 im Liga-Nachholspiel gegen RW Köln noch geschont wurden. Zweifellos gute Nachrichten für die Grün-Weißen, aber auch die Aufgabe, diese Hochkaräter wieder ins eigene Spielgeschehen einzubauen.

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