MU21: Torlos gegen SpanierDie deutschen U21-Junioren mussten sich in Valencia mit einem 0:0 gegen Spanien zufrieden geben.

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MU21: Torlos gegen Spanier

Die deutschen U21-Junioren mussten sich in Valencia mit einem 0:0 gegen Spanien zufrieden geben.

Die U21-Junioren des Deutschen Hockey-Bundes mussten sich beim Vier-Nationen-Turnier im Campo de Hockey de Valencia am Mittwochabend mit einem torlosen Remis gegen Gastgeber Spanien zufrieden geben. Das deutsche Team war spielerisch zwar das deutlich bessere Team, brachte allerdings trotz zahlreicher Gelegenheiten keinen Treffer zu Stande. Am morgigen Donnerstag geht es ab 17 Uhr gegen Belgien weiter.

„Irgendwie ein merkwürdiges Ergebnis“, konstatierte Bundestrainer Valentin Altenburg nach der Partie. „Positiv ist zunächst, dass wir nur wenig zugelassen haben und am Ende kein Gegentor kassiert haben, auch dank eines sehr gut aufgelegten Niklas Garst im Tor. Allerdings ärgert es uns auch, dass wir trotz einer Reihe von Ecken und zahlreicher Chancen kein Tor erzielen konnten. Ein Tor hätte es uns wahrscheinlich deutlich erleichtert, die Spanier mal aus ihrer tiefen Defensive herauszulocken. Das Fazit ist dennoch, dass wir einen guten Schritt nach vorn gemacht haben, weil wir noch häufiger gefährlich an und in den gegnerischen Kreis gekommen sind als noch gegen Indien. Trotzdem sind irgendwie gerade alle genervt wegen des Ergebnisses. Wir werden an der Abstimmung in der Offensive arbeiten, und dann werden wir sicher gegen Belgien schon ein ganz anderes Spiel sehen.“

Deutschland begann sehr druckvoll und hatte durch Leopold Harms in der 3. Minute auch schon die erste richtig gute Chance. Alexander Inderthal vergab in der 12. Minute auch die erste Strafecke. Bis dahin war von den erwartet defensiv agierenden und auf Konter lauernden Gastgebern praktisch noch keine nennenswerte Offensivaktion zu sehen gewesen. Erst nach einer Viertelstunde kam Spanien mal gefährlich vor das Tor, scheiterte mit einem Stecher jedoch am stark parierenden Niklas Garst im DHB-Tor. Eine Minute später schon Harms einen Rebound am spanischen Tor vorbei. Deutschland machte weiter viel Druck, war so oft im gegnerischen Kreis, doch echte Gefahr ging davon in der Folge nur selten aus. Spaniens Konter hingegen, die zumeist mit hohem Tempo über den starken Enrique Gonzalez de Castejon liefen, waren stets gefährlich. In der 22. Minute kam so der Gegner frei zum Torschuss, scheiterte aber erneut an Keeper Garst. Spanien verstoppte kurz darauf seine erste Strafecke (24.), Nils Grünenwald verzog seinerseits Deutschlands zweite (25.). Kurz vor der Pause hätte Spanien beinahe die Führung „erkontert“, doch der abschließende Stecher strich knapp am Pfosten vorbei (30.).

Die erste Aktion im zweiten Durchgang war Spaniens zweite Strafecke, die Niklas Garst allerdings stark unten rechts parierte (39.). In der Folge passierte wenig, bis auch die deutschen Junioren eine weitere Ecke zugesprochen bekamen. Diesmal versuchte sich Leopold Harms, doch auch der zielte nicht genau genug (45.). Und auch die vierte und letzte deutsche Ecke in der 50. Minute brachte keinen Ertrag. Ein kurzer Schreck ereilte das DHB-Team, als Thies Prinz in der 55. Minute umknickte, sich vermutlich eine kleinere Bänderverletzung zuzog und danach nicht mehr eingesetzt wurde. Kurz darauf hatte Spanien schon die letzte nennenswerte Konterchance, an deren Ende erneut ein Stecher die Beute von Niklas Garst wurde (56.). Bis zum Schluss passierte dann – mit Ausnahme zweier Grüner Karten für Deutschland – nicht mehr allzu viel. Auch Anton Boeckel scheiterte mit einem gestochenen Ball (57.), und auch die letzte große Chance in der 69. Minute wurde vom ebenfalls guten spanischen Schlussmann vereitelt.

Tore:
---

Strafecken:
GER 4 (kein Tor) / ESP 2 (kein Tor)

Grüne Karten:
Tino Nguyen (68.) / Marc Serrahima (66.)

Gelbe Karte:
--- / Jan Lara Rosell (12.)

Schiedsrichter:
Sherif Elamari (EGY) / Michael Dutrieux (BEL)

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