1. Liga: Sehr interessanter StartBundesligasaison 2018/2019 beginnt am Wochenende mit vier Herren-Spielen

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1. Liga: Sehr interessanter Start

Bundesligasaison 2018/2019 beginnt am Wochenende mit vier Herren-Spielen

23.08.2018 - Endlich geht sie los – die Bundesligasaison 2018/2019! Der Aufgalopp am kommenden Wochenende betrifft erstmal „nur“ acht Teams der Herren-Bundesliga, aber die Partien sind bereits extrem interessant. So empfängt am Samstag um 14 Uhr der von allen neugierig beäugte Aufsteiger Hamburger Polo Club, der in den letzten fünf Jahren fast den direkten Durchmarsch von der Oberliga in die 1. Bundesliga hinlegte, den aktuellen Meister Mülheim.

Rekord-Nationalspieler Matthias Witthaus als Spielertrainer, der mehrere seiner langjährigen Weggefährten, wie Carlos und Rici Nevado, Max Weinhold, Oliver Hentschel, Nico Sonnenschein und seinen Bruder Tim, begeistern konnte, in dem Projekt mitzuziehen, formte mit etlichen Talenten aus HPC-Eigengewächsen sowie spannenden Neuzugängen eine Truppe, die erst in der Halle in die 1. Bundesliga aufstieg und nun auch im Feld. Zur ersten Erstligasaison der Clubgeschichte überzeugte Witthaus die aktuellen Nationalspieler Matthias Müller (RW Köln), Constantin Staib (Alster) und Niklas Garst (MHC) sowie starke Talente wie Luca Müller (MHC) dazu, zum Aufsteiger in die Hansestadt zu wechseln. Sie sollen gemeinsam mit Routiniers wie Jonathan Fröschle, Tomas Prochazka, Tim Pehlke und vier österreichischen U21- und A-Nationalspielern das Ziel Klassenerhalt schaffen.

Da sind die Ambitionen von Mülheim natürlich ganz andere. Nachdem die Mannschaft des Niederländers Omar Schlingemann 2018 erstmals seit 21 Jahren wieder Feldmeister wurde und das so starke Team um Thilo Stralkowski, Benedikt Fürk und Timm Herzbruch nun endlich den Vergleich mit der goldenen Mülheimer Generation um Calle Fischer und die Brinkmann-Brüder nicht mehr scheuen muss, will man natürlich den Titel verteidigen. Es ist allerdings die Nach-Stralkowski-Ära in Mülheim angebrochen, denn der Olympiasieger von 2012 hat dem Leistungssport aus beruflichen Gründen endgültig Adieu gesagt. Es bleibt abzuwarten, ob der Neuling aus Hamburg den Champion tatsächlich ärgern kann, wie man sich das bei Polo vorgenommen hat.

Auch der zweite Aufsteiger Blau-Weiß Berlin bekommt es ebenfalls Samstag um 14 Uhr mit einem Top-Favoriten der Liga zu tun. Mit Rot-Weiss Köln reist dann auch Top-Spieler Thies Prinz, der letzte Saison großen Anteil am Aufstieg der Blau-Weißen hatte und dann zum Vizemeister nach Köln wechselte, an die alte Wirkungsstätte zurück. Die Berliner sind ansonsten eine sehr eingespielte Mannschaft, die es immer mal wieder schaffte, in die 1. Liga aufzusteigen, sich auch mal zu halten, aber dann auch wieder in die 2. Liga zurückkehren zu müssen. Hoffnungen setzt man bei den Blau-Weißen nun auf den Niederländer Stan Huijsmans, der den langjährigen Coach Alexander Stahr beerbt hat, welcher sich beruflich voll einem gegründeten Start-up widmen will.

Huijsmans gilt in seiner Heimat Niederlande als sehr guter Talententwickler, holte mehrere Landestitel mit Jugendteams, arbeitete aber auch schon für den KNHB. Er gilt zudem als Strafecken-Spezialist, hat sich lange intensiv mit der Optimierung von Schlenztechnik beschäftigt. Sein Gegenüber André Henning hat in Deutschland mit Köln schon deutlich größere Erfolge vorzuweisen, gilt aber ebenso als ein herausragender Talent-Entwickler – und als solcher hat er mit Prinz oder Alster Johannes Große weitere junge Hochkaräter in den Kölner Kader geholt.

Um 15 Uhr am Samstag steigt dann Mannheim das Top-Spiel des Wochenendes zwischen den beiden Endrunden-Teilnehmern MHC und HTHC. Beide Mannschaften haben sich international noch einmal verstärkt. Mannheim kann neben Top-Eckenschütze Gonzalo Peillat und seinen argentinischen Landsmännern Lucas Vila und Guido Barreiros nun auch auf Unterstützung aus England setzen. Mit Robert Farrington ist von dort ein Stürmer gekommen, der alle Jugend-Nationalteams durchlaufen hat. Dazu entschied sich das Düsseldorfer Top-Talent Linus Müller für den MHC als neuen Verein. Beim HTHC wird wichtig sein, dass es gelingt, die Lücke zu schließen, die Nationalkeeper Tobias Walter mit seinem Abgang nach Belgien hinterlässt. Zudem muss Christoph Bechmann relativ viele internationale Neuzugänge integrieren, bei denen jetzt kein Top-Star wie Peillat auf der anderen Seite dabei ist, aber etliche verdiente Nationalspieler aus Schottland, Wales, Südafrika und Japan.

Einziges Sonntagsspiel (14.00 Uhr) ist die Partie zwischen dem Club an der Alster und dem Crefelder HTC. Den Gästen geht es ähnlich wie dem HTHC. Es kamen im Sommer viele starke internationale Neuzugänge aus Irland, Wales und Südafrika, aber die guten Ergebnisse in der Vorbereitung lassen erahnen, dass Coach Robin Roesch diese bereits gut ins Mannschaftsgefüge einbauen konnte. Bei Alster wird nach dem Abgang von Fabian Rozwadowski nun der langjährige Damen-Bundestrainer Michael Behrmann am Spielfeldrand das Sagen haben – allerdings interimsmäßig, bis ein Nachfolger gefunden ist, da Behrmann eigentlich Jugend-Koordinator des Clubs ist. Alster hat seinen Top-Neuzugang im Tor stehen. Nationalkeeper Mark Appel ergeht es damit wie Thies Prinz – er trifft gleich im ersten Bundesligaspiel auf seinen Ex-Club.

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