Biographie von Peter Trump"Mit dem Hockeyschläger um die Welt" heißt das Buch vom Olympiasieger von 1972

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Biographie von Peter Trump

"Mit dem Hockeyschläger um die Welt" heißt das Buch vom Olympiasieger von 1972

17.11.2016 - Frankenthals Hockey-Legende Peter Trump, 65, hat eine Biographie über sein Sportlerleben verfasst, die jetzt in der Pfälzischen Verlagsanstalt erschienen ist und für 15,80 Euro im Buchhandel sowie in den Geschäftsstellen der Zeitung Rheinpfalz sowie unter www.rheinpfalz.de/shop erhältlich ist. Der Olympiasieger von 1972, fünffache Europameister und zehnfache Deutsche Meister (213 A-Länderspiele für den DHB) erzählt im Interview, wie es dazu kam und was den Leser erwartet.

Kürzlich ist Ihre Biografie erschienen. Wie ist es zu diesem Buchprojekt gekommen?
Ich hatte schon vor sieben bis acht Jahren einmal den Gedanken gefasst, meine Sportbiografie zu schreiben. Ich bin aber wieder davon abgekommen. Vor circa zweieinhalb Jahren traf ich zwei Journalisten unabhängig voneinander. Ich habe beiden von meiner Idee erzählt, meine sportliche Laufbahn niederzuschreiben. Nach einem kurzen Gespräch mit beiden signalisierten sie mir, ich solle doch einfach anfangen zu schreiben. Das war für mich der Auslöser und das Signal zugleich.

Was erwartet Ihre Leser?
Eine emotionale und spannende Geschichte über die Eindrücke, die ich während meiner 25jährigen sportlichen Laufbahn erlebt habe. Erfolge bei internationalen als auch nationalen Meisterschaften, aber auch über Niederlagen mit Höhen und Tiefen.

Während Ihrer gesamten Karriere haben Sie ausschließlich für die TG Frankenthal gespielt. 2011 wurde sogar eine Halle nach Ihnen benannt. Woher kommt die starke Bindung zu Ihrem Geburtsort?
Gerade weil ich in Frankenthal geboren wurde, bin ich immer ein Frankenthaler geblieben. Es war die totale Identifikation, Leidenschaft und Liebe zu meinem Verein der TG Frankenthal und zu meiner Heimatstadt. Peter Trump war schon Anfang der 70er Jahre, vor allem nach dem Olympiasieg 1972 in München, ein Begriff in Frankenthal. Mit der Namensgebung der Peter-Trump-Halle in Frankenthal wurde – so glaube ich – auch diese Leidenschaft und die gute PR, die ich für meine Heimatstadt abgeliefert habe, gewürdigt. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass meine Heimatstadt mir mit dieser Auszeichnung so viel Anerkennung und Respekt als Sportler und Mensch entgegenbringen würde.

Sie haben in Ihrer sportlichen Laufbahn zahlreiche nationale und internationale Erfolge feiern können – welcher war Ihr wichtigster?
Auf internationaler Ebene war dies natürlich der Gewinn der Goldmedaille beim Olympiasieg in München 1972. Auf nationaler Ebene gibt es vielleicht drei bis vier Höhepunkte, wie etwa die erste Deutsche Hallenhockey-Meisterschaft mit der 1. Herrenmannschaft 1969 in Wiesbaden. Die erste Deutsche Feldhockey-Meisterschaft 1979 in Frankenthal. Der Europacup-Sieg 1984 in Terrassa Spanien. Und die letzte Deutsche Hallenhockey-Meisterschaft 1984 in Leverkusen, da uns die Hockey-Fachwelt hier bereits schon totgesagt hatte und wir es mit einer tollen Leistung allen noch einmal gezeigt haben.

Wie sehr sind Sie aktuell noch mit dem Hockeysport verbunden?
Ich gehe regelmäßig zu den Heimspielen der 1. Herrenmannschaft der TG Frankenthal, sofern es meine Zeit zulässt und kein anderer wichtiger Termin dazwischen kommt.

Wenn Sie all diese Erfolge in einer anderen Sportart, beispielsweise Fußball, gehabt hätten, sähe Ihr Leben dann heute anders aus?
Ich habe mich meiner Sportart schon früh verschrieben. Ich möchte auch keine Sekunde von dieser Zeit als Spieler und Mensch missen. Ich habe mit Hockey kein Geld verdienen können, aber vielleicht war dies gerade das Interessante daran. Hätte ich diese Erfolge alle zum Beispiel im Fußball errungen, dann sähe es heute wahrscheinlich finanziell ganz anders aus. Fußballtalent hatte ich ebenfalls, aber ich entschied mich für Hockey, das war meine Sportart, da gehörte ich hin.

Was macht den besonderen Reiz von Hockey für Sie aus?
Man muss einige Elemente mitbringen, um in der Sportart Hockey erfolgreich zu sein, wie etwa Spieltechnik, Geschicklichkeit und Beweglichkeit, eine gute Physis, ein gutes Auge für die Mitspieler sowie eine gute räumliche Vorstellung von Spielsituationen während des Hockeyspiels. Hockey stellt hohe Anforderungen an einen Spieler. Beim Umgang und der Bewegung mit dem Ball und dem Schläger hat man noch auf einen Gegenspieler zu achten sowie die Spielregeln einzuhalten. Die hockeyspezifische Spielintelligenz ist bei guten Spielern auch mit Ausschlag gebend. Daher ist Hockey eine sehr komplexe Sportart, entweder man liebt sie und beißt sich durch oder man gibt vielleicht relativ schnell auf. Es gibt wie aufgezeigt viele Komponenten, die den Reiz an dieser Sportart für mich besonders ausgemacht haben.

Hatten Sie ein sportliches Ziel, das Sie in Ihrer aktiven Zeit noch gern erreicht hätten?
Hockey-Weltmeister werden mit der Deutschen Hockey-Nationalmannschaft. Es gab nur zwei dritte und einen vierten Platz bei Weltmeisterschaften zu meiner Zeit. Diesen Titel hätte ich gerne noch errungen.

Wie haben Sie es geschafft, als Amateursportler ein finanzielles Auskommen zu haben?
Ich hatte ja ein monatliches Einkommen in meinem Beruf. Des Weiteren wurde ich in meiner aktiven Zeit als Nationalspieler mit der damit verbundenen A-Kader-Zugehörigkeit von der Deutschen Sporthilfe mit einem monatlichen Betrag unterstützt.

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