Die 1. Liga Herren wird bunter!Über 40 ausländische Kaderspieler in der neuen Saison in der hockeyliga aktiv

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Die 1. Liga Herren wird bunter!

Über 40 ausländische Kaderspieler in der neuen Saison in der hockeyliga aktiv

20.08.2018 - Am nächsten Wochenende startet die 1. Bundesliga der Herren mit vier Partien in die neue Saison. Der Spielplan ist - der Herausforderung der Hockey Pro League angepasst, die im Frühjahr als neues internationales Aushängeschild des Sports startet - ungewöhnlich aufgeteilt. Im Herbst werden bereits knapp zwei Drittel der Saisonspiele bestritten. Im Frühjahr haben die Teams zum Teil nur noch acht Partien ausstehen, bevor es zur deutschen Endrunde erneut nach Krefeld geht.
Was beim Blick auf die Kaderlisten sofort auffällt, ist, dass die Herren-Bundesliga bunter wird. Es gibt kaum noch Teams, die komplett auf den Einsatz von ausländischen Spielern verzichten - insgesamt sind es über 40 sogenannte Legionäre, die nun in der 1. Liga aktiv sind. Am ausgeprägtesten zeigt sich dieser Trend bei den HTHC-Herren, die mit neun Spielern aus sechs anderen Nationen (SCO, JAP, ENG, WAL, AUT, RSA) Rekordhalter der Liga sind. Aber auch in Krefeld (im Foto der irische Nationalspieler Neal Glassey), beim UHC oder in Mannheim stieg der Anteil weiter an.
Bedeutet dies, dass - wie zum Beispiel in den Niederlanden schon häufig bemängelt - die jungen Talente weniger Einsatzzeiten bekommen? "Das sehe ich nicht so", sagt Bundestrainer Stefan Kermas. "Unsere Junioren-Nationalspieler haben alle einen Stammplatz in ihren Clubs. Und solange das so ist, sehe ich diesen Aspekt sogar eher positiv. Die Jungs profitieren davon, wenn sie den anderen Lifestyle und die andere Art ihren Sport zu leben, von Nationalspielern aus anderen Nationen kennenlernen. Es ist doch toll für unseren Nachwuchs, diese Einflüsse mitzubekommen."
Kermas denkt da eher an seine Bundesligakollegen: "Für die Trainer ist es viel eher problematisch, weil sie nun möglichst schnell eine Mannschaft formen müssen, und das ist natürlich umso schwieriger, je heterogener der Kader ist." Übrigens ist auch die Anzahl der ausländischen Trainer in der 1. Bundesliga gestiegen. Nachdem Omar Schlingemann als erster Niederländer im Frühjahr mit Uhlenhorst Mülheim deutscher Meister wurde, und sein Landsmann Rein van Eijk mit den BHC-Herren lange auf Endrundenkurs war, startet nun auch Aufsteiger Blau-Weiß Berlin mit einem Niederländer in der 1. Liga durch. Dort wurde Stan Huijsman Nachfolger von Alexander Stahr, der nach dem Aufstieg aus beruflichen Gründen Abschied nahm.

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