Leistungssportreform greiftVier neue hauptamtliche Stellen für die Hockey-Leistungssportstrukturen

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DOSB/BMI verbessern Rahmenbedingungen im Leistungssport mit qualifiziertem Personal

Vier neue hauptamtliche Stellen für die Hockey-Leistungssportstrukturen

01.11.2018 - Beim Deutschen Hockey-Bund (DHB) werden im Leistungssport derzeit die Vorgaben der Leistungssportreform im olympischen Sport umgesetzt. Zusammen mit dem DHB Steuerungsteam A-Teams hat der Direktor Leistungssport Heino Knuf die Weichen schon rechtzeitig gestellt und die ersten Personalentscheidungen nach Rücksprache mit der Vize-Präsidentin Marie-Theres Gnauert getroffen. Diese sehen unter anderem eine strukturelle Stärkung im Bereich des Personals vor, dass die Athletinnen und Athleten an den Bundesstützpunkten und bei den Nationalmannschaften betreut. In einem ersten Schritt kann der DHB vier Personalien verkünden, mit deren Hilfe die Rahmenbedingungen für den Hockey-Leistungssport auch an den Bundesliga-Standorten verbessert werden.

So wird der Olympiasieger von 2008 Florian Keller, der auch Co-Trainer der deutschen Damen-Nationalmannschaft ist, neuer Bundesstützpunkttrainer in Berlin. Hier ist er für die dezentrale Betreuung der Kaderathleten der Nationalmannschaften verantwortlich Der 36-Jährige erhält die vorzeitige Vertragsfreigabe vom Berliner Hockey-Club für diese Position, wird aber weiter die Damen des Erstligisten betreuen. Dies war für Florian ein wichtiger Punkt. „Wir sind dem BHC sehr dankbar, dass er Florian Keller hier frühzeitig aus dem Vertrag lässt und er uns somit sofort zur Verfügung steht. Für den Erhalt der Bundesstützpunkte ist es auch sehr wichtig, dass wir an diesen Standorten starke Bundesligamannschaften haben. Daher ist notwendig, dass unsere Stützpunkttrainer auch in diesen Vereinen tätig sind. Außerdem können und wollen wir dem aktuellen Trainermarkt nicht noch zusätzlich die Top Trainer entziehen“, so DHB-Sportdirektor Heino Knuf.

Weitere neue Stellen die eingerichtet werden:

Teammanager Damen-Nationalmannschaft

Diese neue hauptamtliche Stelle wird Fabian Schuler (u.l.) antreten. Der 29-jährige Sportwissenschaftler mit Schwerpunkt Management hat in den letzten Jahren bereits als Leistungssportreferent für den Deutschen Hockey-Bund gearbeitet. Nur wird er als Teammanager die DANAS auf ihrer Reise in Richtung Olympische Spiele in Tokio 2020 betreuen. Schuler hat diese Funktion nebenberuflich bereits seit 2017 bei der männlichen U21-Herrenmannschaft des DHB ausgefüllt. Durch die Einführung eines hauptamtlichen Teammanagers sollen die organisatorischen Strukturen rund um das Nationalteam professionalisiert und damit Spieler und Trainer in diesem Bereich unterstützt werden. „Fabian kennt die Strukturen des Leistungssports durch seine bisherige Tätigkeit in allen Facetten“, so Knuf, „und weiß, wie er Bundestrainer Xavier Reckinger und sein Team optimal unterstützen kann.“

Bundesstützpunktleiter Mannheim

Falk Tischer (u.M.) wird die neue Stelle als Bundesstützpunktleiter in Mannheim antreten. Tischer, der selbst Leistungs-Hockeyspieler in der Bundesliga war, kommt aus der Wirtschaft und verfügt über langjährige Management Erfahrungen. „Die Bundesstützpunktleiter, die wir in Hamburg, Mannheim und Köln einstellen werden, sind so etwas wie der verlängerte Arm des Sportdirektors. Mit diesen Stellen können wir die Infrastruktur und das Finanzmanagement an den Bundesstützpunkten in den nächsten Jahren deutlich verbessern“, so Heino Knuf.

Athletik-Bundestrainer Herren

Manuel Ruep (u.r.), der seit 2017 die HONAMAS als Honorar-Athletiktrainer unterstützt, wird hauptamtlicher Athletik-Bundestrainer des DHB. Der 46-Jährige stammt aus der Region Hannover und hat an der Universität Heidelberg Sportwissenschaft, Philosophie und Sport im Bereich Prävention und Rehabilitation studiert. Schon während des Studiums arbeitete er in der Rehabilitation und als Konditionstrainer mit Breiten- und Spitzensportlern bis zu Olympiasiegern.
„Ähnlich wie bei Florian Keller in Berlin, kommt uns hier der Mannheimer HC, bei dem Manuel Ruep bislang beschäftigt ist, sehr entgegen und ermöglicht, dass er zum jetzigen Zeitpunkt in diese neue Tätigkeit für uns einsteigen kann. Manuel wird aber auch weiter nebenberuflich für den MHC tätig bleiben“, so Knuf.

Dirk Schimmelpfennig (DOSB): „Erste positive Entwicklungen der Reform“

Dirk Schimmelpfennig, Vorstand Leistungssport im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), zeigt sich hoch zufrieden mit der Entwicklung im DHB: „Die Umsetzung der Reform im deutschen Leistungssport führt im Deutschen Hockey-Bund nun zu ersten positiven Entwicklungen. So werden die Rahmenbedingungen in der Leistungssportpersonal-Struktur wirksam verbessert.“
„Wir sind dem BMI und dem DOSB sehr dankbar, dass wir die Chance bekommen, unsere Leistungssportstrukturen in dieser Form zu professionalisieren und die Rahmenbedingungen zu optimieren“, sagt Marie Gnauert, DHB-Vizepräsidentin Leistungssport. „Diese Möglichkeiten bekommen wir vorläufig aufgrund der Erfolge, die wir im Hockeysport kontinuierlich über die letzten Jahrzehnte erbringen konnten, müssen den Nachweis aber natürlich auch führen, dass wir es in der richtigen Form umsetzen.“

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