U21 macht „dicken Schritt“DHB-U21 erkämpft gegen Chinas U23 verdient ein 1:1-Unentschieden

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U21 macht „dicken Schritt“

DHB-U21 erkämpft gegen Chinas U23 verdient ein 1:1-Unentschieden

09.11.2018 - Im fünften und vorletzten Match ihrer China-Reise hat das neu formierte deutsche U21-Damenteam gegen Chinas U23 einen „dicken Schritt“ (O-Ton Bundestrainer Akim Bouchouchi) gemacht. Vier Tage nach dem 1:6 im ersten Vergleich mit den deutlich erfahreneren Chinesinnen spielte das DHB-Team nahezu das komplette Match auf Augenhöhe und hätte am Ende sogar mehr als den einen Punkt verdient gehabt, den Liv Arndts Eckentreffer drei Minuten vor Schluss perfekt machte.

Der Bundestrainer. „Das war gut heute. Die Mädels haben schnell in eine gute Defensivarbeit gefunden und Chinas Stärke, das schnelle Passspiel effektiv unterbunden und diese dadurch weitgehend vom Kreis fernhalten können. Freischläge und Lange Ecken sind aber noch ein Thema. Das Gegentor fällt auch aus einem Freischlag. Wir haben aber im Laufe der Partie immer mehr Zugriff bekommen und mit dem Pressing Erfolg gehabt. Das Herausspielen wirklich klarer Chancen hat noch nicht so gut geklappt. Aber wir waren heute ebenbürtig und hätten am Ende einen Sieg vielleicht sogar ein Stück mehr verdient gehabt.“

Nach der klaren Niederlage im ersten Vergleich mit der chinesischen U23 hatte sich das junge deutsche Team einiges vorgenommen und startete mit druckvollem Pressing in die Partie. Dennoch waren es die Gastgeberinnen, die in Führung gehen konnten, als eine Angreiferin nach Flanke von rechts am langen Pfosten ins Tor blocken konnte (5.). Das DHB-Team ließ sich davon aber nicht gewinnen, war mit dem Press schon bald erfolgreich und fing erste Bälle in der vordersten Ebene ab, die aber noch keine zwingenden Torchancen ergaben. Pauline Heinz und Liv Arndt kreierten die erste gefährliche Chance in der 12. Minute und eine Minute vor der ersten Viertelpause konnte Chinas Abwehr Emma Boermans gerade noch vom Führungstreffer per Rückhand abhalten.
Gleiches Bild zu Beginn des zweiten Viertels, als Camille Nobis mit einem Schuss aus der Mitte nur hauchdünn das Tor verfehlte (17.). Chinas zweite Großchance der Partie entstand in der 20. Minute, als eine Angreiferin plötzlich frei vor Keeperin Anna Kilian auftauchte, die die Situation aber beherrschte. Es ging dann hin und her mit Kreisszenen, ohne große Torchance, ehe Kilian direkt vor der Pause einen Stecher sehr stark parierte.

China mühte sich nach der Pause, eine Vorentscheidung herbeizuführen, doch deren erste Ecke konnte abgewehrt werden und auch eine zweite als Stechervariante wurde von der deutschen Eckenabwehr geklärt (38.). Dann kamen die Deutschen wieder auf und holten ihrerseits die erste Ecke heraus, welche aber schlecht ausgeführt wurde. Im Eckenkonter der Chinesinnen gab es deren dritte Ecke, die Katharina Kirschbaum auf der Linie hielt. Die Asiatinnen blieben über ihre Standards gefährlich. Kilian hielt einen Eckenschlenzer in der 43. Minute wieder stark.
Im Schlussviertel machte das Bouchouchi-Team dann nochmal richtig Druck. Insbesondere nach einer Grünen Karte gegen die Gastgeber gab es Powerplay-Situationen, die unter anderem in einen Torschuss von Pauline Heinz mündeten, der aber nicht erfolgreich war (50.). Doch das Pressing hatte nun immer wieder Erfolg. Die Deutschen fingen Bälle ab und kreierten Gefahr im chinesischen Kreis. In der 53. Minute hatte Boermans auf Vorarbeit von Pia Maertens die Ausgleichchance. Doch erst in der 57. Minute fiel der Treffer, als Liv Arndt die zweite deutsche Ecke zum 1:1-Endstand nutzen konnte.

Tore:
1:0       CHN (5.)
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1:1       Liv Arndt (KE, 57.)

Ecken:
CHN 3 (kein Tor) / GER 2 (1 Tor)

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