Symposium: Coach 2.0, All in oneHochkarätige Referenten, vielfältige Vorträge und eine top-besetzte Podiumsdiskussion beim Jubiläum des DHB-Trainersymposiums

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Symposium: Coach 2.0, All in one

Hochkarätige Referenten, vielfältige Vorträge und eine top-besetzte Podiumsdiskussion beim Jubiläum des DHB-Trainersymposiums

08.11.2016 - Beim Jubiläum des DHB-Trainersymposiums warteten hochkarätige Referenten, eine vielfältige Auswahl an Vorträgen und eine Podiumsdiskussion mit absoluter Top Besetzung auf die Teilnehmer/innen.
Beim diesjährigen 20. Trainersymposium am 4. und 5. November, kamen wieder zahlreiche Hockeytrainer/innen aus ganz Deutschland im Landesleistungszentrum der Sporthochschule in Köln zusammen. Mit 119 Teilnehmern wurde ein neuer Anmelderekord aufgestellt, was nicht nur am herausragenden Line-Up an Referenten, sondern auch an der nie da gewesenen Podiumsdiskussion als Highlight des ersten Tages lag.
Für die Zuhörerschaft begann der Tag früh vormittags mit der Ankunft und Anmeldung am Olympiastützpunkt Hockey in Köln, ehe um 13 Uhr der Präsident des Deutschen Hockey-Bundes, Wolfgang Hillmann, das 20. Trainersymposium mit einer Begrüßungsrede offiziell eröffnete. Direkt im Anschluss hielt Prozess-Coach Dr. Wolfgang Klöckner einen Vortrag über das Thema „DHB-Trainer zwischen Hockeyfamilie und Next. Spannungen und Perspektiven“, was ein inhaltliches Grundgerüst für die folgenden Vorträge bildete.

Doch was bedeutet dieses „Next“?
Darüber referierten weitere prominente Gäste, nämlich der Olympia-Bronzetrainer Valentin Altenburg sowie der Honamas-Kapitän Moritz Fürste. Wer, wenn nicht die beiden hätten besser über das Thema „Spannungen und Perspektiven am Beispiel der Olympischen Spiele von Rio“ berichten können. Sie boten zum Beispiel einen Einblick in das Verfahren der endgültigen Kadernominierung und die Perspektive Trainer und Spieler mitzubekommen. Valentin Altenburg war es auch, der direkt im Anschluss nach einer kurzen Pause einen weiteren Vortrag hielt, diesmal mit dem Thema „Zwischen Bronze und Blamage liegen (mehr als) 8 Sekunden“.
In dieser Rede ließ er anhand von Videos und Nacherzählungen nochmal alle Emotionen und packenden Momente der Olympischen Spiele aus Trainersicht Revue passieren. Gegen Nachmittag konnten sich die teilnehmenden Trainer und Trainerinnen dann entscheiden, ob sie sich in der Hockeyhalle den Praxisvortrag vom Torwarttrainer der deutschen Hockey-Nationalmannschaft Jimi Lewis über den „Modern day Goalkeeper“ oder den Vortrag von U18-Bundestrainer Akim Bouchouchi über den „Nachwuchstrainer als Bildungsbeauftragten“ anhören wollten.

Erstmalige Podiumsdiskussion mit drei Trainer-Generationen
Den Höhepunkt der Trainertagung bildete am Abend die von Moderator Jan Wochner geführte Podiumsdiskussion, in der sich in einer entspannten Runde die ehemaligen Erfolgs-Bundestrainer Bernhard Peters und Markus Weise sowie Valentin Altenburg und Ex-Nationalspieler Jan-Marco Montag den Fragen des Moderators stellten. Sie sprachen unter anderem über die neuen Anforderungen an den Coach von heute und stellten Vergleiche zur früheren Trainergeneration an. Da passte die gute Mischung der Protagonisten, weil Jan-Marco Montag, wie schon Moritz Fürste vorher, Erfahrungen auch aus Aktiven-Perspektive mit einbringen konnte.
Am zweiten Tag wartete auf die Teilnehmer eine Auswahl aus drei gleichzeitig stattfindenden (Praxis-)Vorträgen. So konnten sie zum Beispiel bei Barbara Plaza, die seit zwei Jahren die Danas betreut, eine Yoga-Stunde ausprobieren oder sich den Praxisvortrag von Francisco „Kiko“ Vizcaya anhören, der sich mit der „Technikanalyse und -Training des Schlenzers“ in der Hockeyhalle beschäftigte. DHB-Jugendbildungsreferentin Karolin Hüner referierte über die Wirkung und Förderung von jungem Engagement im Verein zur Stärkung des Vereinslebens und Bindung der Jugendlichen an den Verein.
Weitere Referenten waren die Diplomsportlehrerin Daniela May, die unter anderem als Nationaltrainerin in der Schweiz sowie in der 1. Liga aktiv war, und über die Schlüsselkompetenzen eines guten Trainers sprach. Gegen Ende des Symposiums hatte der aktuelle Athletiktrainer der Honamas, Dr. Falk Schade, ein umfangreiches Athletiktraining für die Teilnehmer im Repertoire, was für die Coaches hilfreich im Hinblick auf ihre eigenen Trainingsmethoden war. Den Abschluss im Hörsaal bildete dann Mentaltrainerin Andrea Klusendick mit ihrem Vortrag über Rollenverständnis im Team.

Das 20-jährige Trainersymposium war ein voller Erfolg in einer besonders durchgeführten Variante. Ein großer Dank geht an die Gäste der Podiumsdiskussion, die man in der Besetzung sicher nur selten so zusammenbekommt, und den Referenten für ihre Unterstützung. Dank auch an Taktifol für das Sponsoring der Sportbeutel, die jeder Teilnehmer zusammen mit den Veranstaltungsunterlagen erhielt.

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