Sich mit vielen Toren belohnt7:1-Sieg der deutschen U18-Mädchen im zweiten Spiel / Früher Start am Sonntag

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Sich mit vielen Toren belohnt

7:1-Sieg der deutschen U18-Mädchen im zweiten Spiel / Früher Start am Sonntag

30.06.2018 – Viel deutlicher als am Vortag (1:0) gewann die deutsche U16 ihr zweites Länderspiel gegen England. Am Samstag hieß es in Bisham Abbey 7:1 (2:0) für die deutschen Mädchen. „Drei Viertel des heutigen Spiels sah England keine Sonne“, rieb sich Bundestrainer Jan Henseler ob der klaren Überlegenheit seiner Mannschaft zufrieden die Hände. Der dritte und letzte Vergleich ist etwas für Frühaufsteher. Angepfiffen wird am Sonntag um 8.30 Uhr Ortszeit.

Von Beginn an bekam Deutschland die zweite Partie in den Griff, lediglich auf dem Scoreboard machte sich dies lange nicht bemerkbar. Doch nach 22 Minuten war es dann so weit, als Michaela Wienert nach einem Rechtsangriff im Kreis an den Ball kam und halbhoch ins lange Eck einschlenzte. Sechs Minuten später kam Deutschland über links bis zum Abschluss, Sophia Schwabe schrubbte den Ball über die englische Keeperin zum 2:0-Pausenstand in den Kasten.
Die zweite Hälfte begann mit einem Doppelpack von Lisa Mayerhöfer. Beim 3:0 (35.) wurde die Bad Dürkheimerin mit dem berühmten Hockeynamen (ihr Vater Christian war Olympiasieger und Weltmeister) von Sophie Prumbaum mustergültig freigespielt, so dass Mayerhöfer nur noch ins leere Tor einblocken musste. Eine Minute darauf traf sie nach einem Rechtsangriff zum 4:0. Trotz der klaren Führung hielt die deutsche Mannschaft das Tempo hoch und traf nach 43 Minuten durch Philine Drumm, die nach einem Konter tief im englischen Kreis angespielt wurde und dann geschickt vollendete.
Nach dem 5:0 zogen sich Lisa Mayerhöfer und Lilien Reichert durch mitunter hart einsteigende Gegenspielerinnen Verletzungen zu und konnten nicht weiter mitwirken. Für die deutsche Mannschaft bedeutete es bei kräftezehrend warmer Witterung, den Fuß ein wenig vom Gaspedal zu nehmen und sich ein Stück weit zurückzuziehen. England hatte im letzten Viertel dann deutlich mehr Ballbesitz als in den ersten drei Vierteln, aber sehr viel Druck auf den deutschen Kreis konnten die Gastgeberinnen auch nicht entwickeln. Es fiel sogar erst das 0:6 (47.), als Sophia Schwabe mit einem flachen Rückhandschuss ins lange Eck traf. Erst dann konnte sich auch England mal über ein Tor freuen, als eine eigentlich verunglückt ausgeführte Ecke über Umwege dann doch noch ihr Ziel fand. Den Schlusspunkt zum 7:1-Endstand setzte Michaela Wienert ganz ähnlich wie beim 1:0 per Schlenzer.
„Heute haben wir uns mit Toren dafür belohnt, dass wir lange Zeit das Tempo konsequent hochgehalten haben und wir England mit unserem Pressing kaum haben zur Entfaltung kommen lassen“, so Jan Henseler, der das Spiel am Sonntagmorgen zur „Charakterfrage“ für seine Spielerinnen erhebt.

Tore:
0:1 Michaela Wienert (22.)
0:2 Sophia Schwabe (28.)
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0:3 Lisa Mayerhöfer (35.)
0:4 Lisa Mayerhöfer (36.)
0:5 Philine Drumm (43.)
0:6 Sophia Schwabe (47.)
1:6 England (54.)
1:7 Michaela Wienert (56.)

E: 5 (1) / 8 (0)
Grün: 1/1

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