MU21: WM-Test knapp verlorenDer Junioren-WM-Kader hat in Düsseldorf den WM-Test gegen Europameister Niederlande knapp verloren.

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MU21: WM-Test knapp verloren

Der Junioren-WM-Kader hat in Düsseldorf den WM-Test gegen Europameister Niederlande knapp verloren.

Die deutschen U21-Junioren haben in Düsseldorf den ersten Test mit dem final nominierten Kader für die Weltmeisterschaft im indischen Lucknow (8. bis 18. Dezember) knapp verloren. Auf der Anlage des Düsseldorfer HC unterlag das Team von Bundestrainer Valentin Altenburg in einer sehenswerten Partie Europameister Niederlande mit 3:4 (2:2). Ende November findet noch ein WM-Trainingslager statt, bevor am 3. Dezember der Flieger nach Indien geht. Dort trifft die DHB-Auswahl in der Vorrunde auf Neuseeland, Spanien und Japan.

„Das war ein tolles Spiel und für uns ein Super-Auftakt in die letzte Phase der WM-Vorbereitung mit dem nominierten Kader“, war Bundestrainer Altenburg trotz der knappen Niederlage merklich zufrieden. „Die Zuschauer haben ein sehr umkämpftes Spiel gesehen, das uns richtig weiter bringt. Es hat uns aufgezeigt, dass wir gerade defensiv noch besser werden, die Zweikämpfe häufiger auch körperlich annehmen müssen. Wenn uns das gelingt, sind wir gut gerüstet für die WM, denn in unserem Offensivspiel läuft es schon sehr gut. Die Mannschaft ist in einer echten Aufbruchstimmung. Und da kam uns dieses Spiel und dieser starke Gegner gerade recht.“

Die DHB-Junioren übernahmen von Beginn an die Initiative, bestimmten das Geschehen auf dem Platz auch über weite Strecken des ersten Durchgangs. Und so gab es auch früh bereits die ersten nennenswerten Aktionen. In der 5. Minute trat Philip Schmid zur ersten Strafecke an, scheiterte mit seinem Schlenzer jedoch am Oranje-Keeper. Doch es gab kurz darauf bereits Ecke Nummer zwei. Diesmal wurde der Ball für Schmid zwar verstoppt, wurde nach links rausgelegt. Wieder parierte der niederländische Schlussmann, doch Schmid bekam den Abpraller in zentraler Position und traf doch noch zum 1:0 (6.). Es entwickelte sich ein munteres Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, doch bevor die Gäste erstmals gefährlich wurden, stand es schon 2:0 für die deutsche U21. Constantin Staib hatte mit einem satten Vorhandschuss von halblinks getroffen (10.). Erst danach kamen die Niederländer etwas besser ins Spiel, hatten in der 11. Minute schon eine erste Chance, die knapp vorbei ging. Doch es schloss sich eine Druckphase an, in der das deutsche Team förmlich in der eigenen Hälfte eingeschnürt wurde und die in der 13. Minute den Anschlusstreffer für den amtierenden Europameister brachte.

Danach wurde es wieder ausgeglichener, doch es gab auf beiden Seiten kaum noch zwingende Kreisszenen, bis kurz vor der Pause die Gäste noch einmal gefährlich wurden. Nach einem Angriff über links und einer Flanke vor das Tor musste DHB-Keeper Lennart Küppers stark gegen einen Stecher parieren (32.). Ein fast identischer Angriff rollte zwei Minuten später auf ihn zu. Wieder parierte Küppers den Schuss, ließ aber so unglücklich abprallen, dass die Niederländer mit dem Nachschuss erfolgreich waren. In den letzten Sekunden der ersten Hälfte hatte Staib noch die Chance, sein Team mit der Führung in die Kabine zu schicken, doch seine argentinische Rückhand verfehlte das Tor (35.). So blieb es beim 2:2 zur Halbzeit.

Es blieb eine abwechslungsreiche Partie, in der nach dem Seitenwechsel wieder das deutsche Team die ersten Aktionen hatte. Nach einer schönen Seitenverlagerung kam der Ball von rechts in den Kreis und traf einen gegnerischen Fuß. Zur fälligen Strafecke trat diesmal Lukas Windfeder an, dessen Schlenzer jedoch abgelaufen wurde (37.). Das Spiel wogte weiter hin und her, doch viel spielte sich in dieser Phase zwischen den beiden Schusskreisen ab. Selbst Überzahl-Situationen nach grünen Karten für beide Teams brachten keinen Ertrag. Erst als beide Teams wieder komplett waren, kam Holland wieder gefährlich nach vorn, konnte dort in der 51. Minute nur durch ein Stockfoul gestoppt werden. Der fällige Siebenmeter brachte die erste Führung für die Gäste in den orangenen Trikots. Doch die hatte nicht lange Bestand, denn nur vier Minuten später spielte Johannes Große auf halbrechts Conatsntin Staib frei, der mit dem Ball eine kleine Drehung vollzog und mit der argentinischen Rückhand zum 3:3 abschloss.

Die Niederländer waren in der Folge das auffälligere Team, das sich auch mehr Chancen erarbeitete. Torhüter Niklas Garst, der zur Pause für Lennart Küppers eingewechselt wurde, bekam in dieser Druckphase einige Möglichkeiten, seine Klasse unter Beweis zu stellen. Unter anderem parierte er zwei niederländische Strafecken (61. und 65.). Drei Minuten vor Schluss wechselte Deutschland den Torhüter für einen elften Feldspieler aus. In Überzahl auf dem Feld konnte auch mehr Druck erzeugt werden. Die Unparteiischen gaben eine vermeintliche Strafecke für Deutschland nicht, und im Gegenzug konnte sich Holland noch einmal befreien, lief einen Konter, den der nun mit Torhüterrechten ausgestattete Lukas Windfeder nicht mehr unterbinden konnte und der in der 69. Minute den Siegtreffer für Oranje brachte.

Tore:
1:0 Philip Schmid (KE, 6.)
2:0 Constantin Staib (10.)
2:1 Niederlande (KE, 13.)
2:2 Niederlande (34.)
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2:3 Niederlande (7m, 51.)
3:3 Constantin Staib (55.)
3:4 Niederlande (69.)

Strafecken:
GER 3 (1 Tor) / NED 3 (1 Tor)

Grüne Karten:
GER 1 (Anton Boeckel, 46.) / NED 2 (30., 45.)

Schiedsrichter:
Tim Bond (NZL) / Benjamin Göntgen (GER)

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