Emotionale AbschiedeGroße Vorbilder der DANAS und HONAMAS bei den Top-Events geehrt

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Emotionale Abschiede

Große Vorbilder der DANAS und HONAMAS bei den Top-Events geehrt

02.07.2017 - Die Olympischen Spiele von Rio waren für eine ganze Reihe großartiger Vorbilder der DANAS und HONAMAS Schlusspunkt ihrer langjährigen, erfolgreichen Karrieren im Nationaltrikot des DHB. Die Verbandsführung hat deshalb die Großereignisse der letzten Wochen dazu genutzt, diese verdienten Athletinnen und Athleten vor großem Publikum zu verabschieden. Sie alle haben eine auf Leinwand aufgezogene Grafik geschenkt bekommen, mit Foto und den Jahreszahlen der Zugehörigkeit zu den Nationalteams des DHB.

Am Final-Sonntag des Four Nations Cup in Hamburg wurde vor heimischer Kulisse Moritz Fürste für seine herausragende Karriere bei den HONAMAS, deren Gründungsmitglied er 2006 bei der WM in Mönchengladbach war, geehrt. Mit seinem Töchterchen auf dem Arm hörte er sich die Rede von DHB-Präsident Wolfgang Hillmann an und twitterte später, was für ein besonderer Moment das für ihn gewesen sei. Immerhin war die Karriere des heute 32-Jährigen voll von emotionalen Höhepunkten. und da sind 134 Tore in 289 Spielen für die DHB-Herren nur die statistischen Werte. Weltmeister in Feld und Halle, Doppel-Olympiasieger, mehrfacher Europameister, Welthockeyspieler und Hockey-India-League-Champion sind nur die herausragenden Erfolge in der Karriere des ehemaligen HONAMAS-Kapitäns.

Bereits am Freitagabend wurden drei weitere Leistungsträger verabschiedet, die ebenfalls in Hamburg zuhause sind. Julia Müller, langjährige Kapitänin der DANAS, lebt inzwischen zwar in den Niederlanden, hat aber beim HTHC ihre Karriere gestartet und wurde mit den Damen zwei Mal Europameisterin, dreifache Olympia-Teilnehmerin und gewann zum Abschluss Bronze in Rio. Zwei Torwart-Legenden haben ebenfalls ihre langen Karrieren beendet. Yvonne Frank war ebenfalls Drei Mal bei Olympischen Spielen, holte den ersten EM-Titel der DANAS 2008 in Manchester, wurde Hallen-Welt- und Europameisterin. Genau wie sie absolvierte auch Nicolas Jacobi die meisten Bundesligaspiele seiner Karriere beim UHC in hamburg. Der Keeper der HONAMAS in Rio wurde mit den DHB-Herren Hallen-Weltmeister, Europameister und Champions-Trophy-Sieger.

Bereits bei der Deutschen Meisterschaft in Mannheim wurden vier Vorbilder des deutschen Hockeys verabschiedet, die zwar alle mit den HONAMAS erfolgreich waren, aber das auf ganz unterschiedlichen Ebenen. Oliver Korn und Linus Butt waren lange auf dem Platz die Verkörperungen von Zuverlässigkeit und Stabilität. Korn absolvierte drei Olympische Spiele, gewann dabei Gold in Peking und London, holte zwei EM-Titel im Feld und eine Hallen-Weltmeisterschaft in Wien. Linus Butt war kaum weniger erfolgreich, wurde Olympic Champion in London, holte EM-Gold und WM-Silber, einen Champions-Trophy-Titel und einen Hallen-EM-Titel. Jochen Heimpel hat nicht ein einziges Länderspiel für den DHB absolviert, aber als Teammanager ein Jahrzehnt lang dem Team den Rücken freigehalten und die Rahmenbedingungen dafür geschaffen, dass die HONAMAS die erfolgreichste Sportmannschaft Deutschlands wurden. Und Markus Weise ist ohnehin Teil der internationalen Sportgeschichte, weil er als erster Trainer überhaupt sowohl mit einer weiblichen und einer männlichen Mannschaft olympisches Gold gewann. (Fotos: Sabine Müller/Dirk Markgraf)

Die deutsche Hockeyfamilie sagt Danke für so viele Jahre emotionaler, erfolgreicher Zugehörigkeit zu den Nationalteams des DHB!

Photo Credits: Frank Uijlenbroek und Dirk Markgraf

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