Pro League: DANAS vs. NZL 1. SiegFIH Pro League, Damen, 2. Partie in Christchurch, NZL: DANAS schlagen Neuseeland 3:1

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DANAS holen in Christchurch ersten Pro-League-Sieg

FIH Pro League, Damen, 2. Partie in Christchurch, NZL: DANAS schlagen Neuseeland 3:1

15.02.2019 – Die deutschen Hockeydamen haben in der zweiten Partie in der FIH Pro League am Freitag in Christchurch (Neuseeland) ihren ersten Sieg geholt. Nach einem Blitzstart der Gastgeberinnen und einer frühen neuseeländischen Führung kämpften sich die DANAS in der Folge souverän in die Partie zurück und drehten das Spiel durch eine sehr gute Eckenquote und ein sehenswertes Tor der „Spielerin des Tages“ Charlotte Stapenhorst am Ende in ein 3:1 (2:1). (Fotos: worldsportpics.com)

Bundestrainer Xavier Reckinger: „Am Ende ist das Gegentor zu Beginn ein technischer Fehler, den wir normalerweise nicht machen. Wenn man zwei seiner drei Ecken reinschießt, weiß man, dass man im Damenhockey eine gute Chance hat, zu gewinnen. Gerade nach der Leistung gegen Australien ist es sehr geil, dass wir endlich unseren ersten Sieg eingefahren haben. Trotzdem sehe ich noch viel Luft nach oben, zudem setzen wir uns unnötig unter Druck. Das müssen wir auf jeden Fall verbessern und uns Richtung Argentinien steigern. Die Stimmung und die Zusammenarbeit unter den 20 Mädels sind top. Die Erfahreneren nehmen die Jüngeren mit – die Kultur, die wir da haben, ist wirklich Weltklasse. Das ist eine Grundlage auf der wir weiter aufbauen können.“
Charlotte Stapenhorst, „FIH Player of the Day“: „Wir haben natürlich nicht damit gerechnet, nach 60 Sekunden zurückzuliegen. Danach sind wir sehr, sehr gut zurückgekommen, haben ziemlich gut verteidigt, unsere Chancen herausgespielt und dem Gegner nicht viel ermöglicht. Hinten raus haben wir das ziemlich erwachsen und souverän runtergespielt und verdient drei Punkte geholt. Jetzt freuen wir uns auf die lange Reise und wollen das gegen Argentinien ähnlich machen.“
Hannah Gablać: „Wir haben uns alle wahnsinnig auf das Spiel hier gefreut, sind gut angekommen und hatten eine schöne Vorbereitung. Wir hatten uns vorgenommen, auf dem Platz total eklig zu sein. Abgesehen von der ersten Minute ist uns das auch gelungen. Wir haben immer an den Sieg geglaubt und mega-krass dafür gekämpft. Wir standen immer alle hinter dem Ball und haben nach vorne Vollgas gegeben. Deswegen gewinnen wir auch völlig verdient. Jetzt freuen wir uns auf Argentinien, auf das letzte und hoffentlich beste Spiel.“

Die DANAS begannen motiviert, wurden aber gleich nach 40 Sekunden eiskalt erwischt: In der Vorwärtsbewegung verlor Kira Horn in der eigenen Hälfte die Kugel, dann ging es über drei Stationen ganz schnell: Am Ende konnte Amy Robinson freistehend die Kugel zur Führung für die Gastgeberinnen ins Tor drücken, Nathalie Kubalski im deutschen Tor war ohne Abwehrchance (1.). Die DANAS brauchten fünf Minuten, um sich zu fangen, kamen dann aber endlich zu aussichtsreichen Kreisszenen: Nina Notman konnte erst nicht genug Kraft hinter den Ball bringen, kurz darauf holte Hannah Granitzki die erste Strafecke für Deutschland. Diese Möglichkeit blieb aber ungenutzt (5.). Deutschland übernahm nun mehr Spielkontrolle und Charlotte Stapenhorst kam zur bis dahin gefährlichsten Szene für Deutschland, am Ende wurde der Winkel aber zu spitz. Franzisca Hauke mit der nächsten deutschen Möglichkeit zum Ausgleich, aber Sally Rutherford im Tor der Neuseeländerinnen bewahrt ihre Mannschaft vor einem Treffer.

Auch ins zweite Viertel starteten die deutschen Damen spielbestimmend, allein das Tor blieb erst einmal aus: Nina Notman und Pia Maertens verpassten scharfe Reingaben knapp (20.). Dann belohnten sich die DANAS endlich für ihre Dominanz: Von Maertens sehenswert rechts im Schusskreis freigespielt, zog Stapenhorst in die Mitte und lupfte den Ball aus dem Lauf über die linke Schulter der neuseeländischen Keeperin vorbei zum mittlerweile mehr als verdienten Ausgleich ins Tor (21.). Von Neuseeland war nun nicht viel zu sehen. Zwei Minuten vor der Halbzeitpause holte Maertens die nächste deutsche Strafecke: Die 20-Jährige gab den Ball auch selber raus und konnte kurz darauf Nike Lorenz‘ abgewehrten Torschuss zu ihrem ersten Länderspieltor abstauben – 2:1 in der 29. Spielminute. Die letzten beiden Aktionen gehörten zwar aber noch einmal den Hausherrinnen, allerdings zeigte sich nun die deutsche Torhüterin Kubalski bei ihren ersten beiden Ballberührungen fehlerfrei.

Nach der Pause waren es trotz des Rückstands wieder die Neuseeländerinnen, die besser in die Partie fanden. Nach erneutem Ballverlust von Horn hielt Kubalski gegen Olivia Shannon die deutsche Führung fest. Kurz darauf vergab Olivia Merry knapp den möglichen Ausgleich (34.). Erst, als Deutschland per Videobeweis die erste neuseeländische Strafecke verhinderte, waren auch die Gäste wieder wach: Pia Maertens sorgte für eine erste Befreiung, Rutherford klärte aber zur langen Ecke (38.). Zehn Minuten nach Wiederanpfiff holte Lena Micheel die dritte Strafecke für die DANAS, die Variante landete bei Hanna Gablać und die Herausgeberin konnte die Kugel im Nachschuss im neuseeländischen Tor unterbringen (40.). Neuseeland musste nun kommen und erhöhte in der Folge den Druck. Die deutsche Abwehr um Janne Müller-Wieland und Nike Lorenz zeigte sich in dieser Phase aber stabil. Für etwas Entlastung hinten sorgte Alisa Vivot, verzog im gegnerischen Schusskreis aber dann doch deutlich (47.). In den letzten fünf Minuten verstärkte Neuseeland noch einmal die eigenen Angriffsbemühungen und nahm seine Torhüterin zugunsten einer Überzahlspielerin aus der Partie. Deutschland funktionierte nun aber als Kollektiv, ließ hinten nichts mehr zu und brachte das 3:1 clever über die Zeit. 

Tore:
1:0    Amy Robinso (1.)
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1:1    Charlotte Stapenhorst (21.)
1:2    Pia Maertens (KE, 29.)
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1:3    Hannah Gablać (KE, 40.)
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Strafecken:
NZL 0 (kein Tor) / GER 3 (2 Tore)

Karten:
keine

Schiedsrichter:
Michelle Joubert (RSA) / Hyun Young Kang (KOR)

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