WU21: Interview Marc HallerIn Valencia bereiten sich die U21-Juniorinnen beim 5-Nationen-Turnier intensiv auf die bevorstehende WM vor.

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WU21: Interview Marc Haller

In Valencia bereiten sich die U21-Juniorinnen beim 5-Nationen-Turnier intensiv auf die bevorstehende WM vor.

Die deutschen U21-Juniorinnen reisen für den Zeitraum vom 23. bis zum 31. Oktober ins spanische Valencia, um dort das letzte Vorbereitungsturnier vor Beginn der Weltmeisterschaft in Santiago de Chile (24.11.-4.12.) zu bestreiten. Doch unter der spanischen Sonne gibt es auch neben den Turnierspielen noch viel zu tun für den DHB-Kader, wie Bundestrainer Marc Haller im Interview betont.

Herr Haller, wie wichtig ist diese Maßnahme in Valencia aus Ihrer Sicht für die WM-Vorbereitung?
Valencia war ja in der jüngeren Vergangenheit ein sehr gutes Pflaster für unsere Nationalmannschaften. Aber nicht nur deshalb ist dieses Turnier wahnsinnig wichtig für uns, weil wir ja über das Jahr nicht so viele Maßnahmen gemeinsam haben, um uns als Mannschaft zu finden. Deshalb ist es in Valencia ja nicht nur das Turnier, sondern wir haben vor allem auch ein hohes Trainingspensum mit dem Team. Wir brauchen diese Woche dringend, um uns in fast allen Bereichen noch zu entwickeln. Eigentlich haben wir nur das Eckenschützen-Training mit unserem Spezialisten Francisco Vizcaya über das ganze Jahr konstant durchziehen können.

Der Kader für die WM in Chile steht, der Nominierungsdruck ist also weg. Was sind die Arbeitsaufgaben für Valencia?
Wir werden vor allem im technisch-taktischen Bereich intensiv arbeiten. Von der körperlichen Verfassung her müssen wir uns keine Gedanken machen. Dazu kommt ja diesmal, dass wir mit Hannah Gablac und den beiden U18-Spielerinnen praktisch neue Spielerinnen neu integrieren wollen. Da sind die Mädels aus dem Vereinstraining heraus auf einem sehr guten Stand. Im Großen und Ganzen habe ich aber in keinem Bereich wirkliche Bauchschmerzen. Im Prinzip müssen wir die Bausteine nur noch richtig zusammensetzen. Und ich bin überzeugt davon, dass wir das in Valencia hinkriegen. Meine Prognose fällt sehr positiv aus.

Wie schätzen Sie das Starterfeld in Valencia ein? Ist es das, was das Team zu diesem Zeitpunkt braucht?
Ich denke schon. Wir haben hier zwar nicht die absoluten Top-Gegner dabei. Neben Indien aber mit Belgien, England und Spanien aber zumindest die besten europäischen Teams – mit Ausnahme von Holland natürlich. Die Herausforderungen sind ordentlich und für den aktuellen Stand der Vorbereitung genau richtig.

Gegen die Niederlande sollten ja in Köln noch Länderspiele folgen.
Das war so geplant, das stimmt. Aber Holland hat diese Spiele abgesagt. Die bekommen wir also vor der WM gar nicht mehr. Aber ehrlich gesagt ist mir das gar nicht so unrecht. So können wir bei der Maßnahme in Köln noch mal größeren Wert auf Leistungsdiagnostik und wichtige Trainingsinhalte legen.

Was erwarten Sie sich nun von dem Fünf-Nationen-Turnier in Valencia?
Die Ergebnisse stehen für uns dort gar nicht im Vordergrund. Wichtig ist, dass bei unseren Mädels die Einstellung passt. Aber da mache ich mir nach den Eindrücken aus den letzten Maßnahmen überhaupt keine Sorgen. Ich denke, dass die Inderinnen vielleicht der stärkste, weil der eingespielteste Gegner sein werden. Ich denke aber, dass wir in Valencia gute Ergebnisse erzielen werden. Das gilt für mich dann aber auch für die WM. Wir haben eine tolle Mannschaft zusammen, die in Chile nicht nur für einige gute Resultate gut ist, sondern die absolut auch ganz vorn mitspielen kann.

Was sind dann jetzt noch die nächsten Schritte bis zur WM?
Wir haben noch die bereits angesprochene Maßnahme in Köln Anfang November. Und dann werden wir am 17. November ja schon recht früh nach Chile reisen. Dort werden wir noch ein paar Testspiele vor Ort machen, zum Beispiel gegen verschiedene chilenische Nationalteams. Ich würde mir wünschen, dass wir vor dem WM-Start auch gegen die starken Teams aus Australien oder den USA noch einmal testen können.

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