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ECup: Deutsches Duell in London

Am Donnerstag, 17. Mai, treffen Mannheim und der UHC im Viertelfinale aufeinander

16.05.2018 - Ein deutsch-deutsches Duell im Viertelfinale des Europapokals mag in anderen Sportarten nicht ungewöhnlich sein. Beim Europacup der Damen treffen am Donnerstag um 12.15 Uhr Ortszeit (13.15 Uhr deutscher Zeit) Vizemeister Mannheimer HC und Meister UHC Hamburg direkt aufeinander - und aus Sicht des deutschen Hockeys ist das ein Ärgernis. "Wir hatten es gerade wieder geschafft, dem deutschen Hockey einen zweiten Startplatz im Club Cup zu holen", so UHC-Trainer Claas Henkel. "Sollte der Gewinner unseres Duells im Halbfinale an Amsterdam scheitern, stünden wir erneut in der Drei-Jahres-Wertung mit sehr wenig Punkten da."

Abgesehen von dieser ärgerlichen Randnotiz überwiegt bei beiden DHB-Vertretern die Vorfreude auf den Europacup in London auf der Anlage des HC Surbiton. "UHC ist für uns halt irgendwie der Gegner der Saison", sagt MHC-Coach Philipp Stahr. "Sieht ja im Moment so aus, als ob wir auch im DM-Halbfinale auf sie treffen. Das sind schon seit drei Jahren jedes Mal Spiele auf Augenhöhe, mit 50:50-Chancen. Da entscheiden Kleinigkeiten!" Das sieht auch sein Hamburger Kollege so: "Das ist ein würdiges Viertelfinale, wahrscheinlich das beste aller vier Matches dieser Runde. Und das ist doch auch etwas Schönes! Die Fans werden sicher einen engen Fight geboten bekommen."

Der UHC kann für dieses Highlight-Match der Saison aus dem Vollen schöpfen. Alle Aktiven sind fit. Im Mannheimer Lager sieht das zumindest im Mittelfeld ein wenig anders aus. Nationalspielerin Cecile Pieper hat sich am Wochenende eine Zerrung zugezogen und ihr Einsatz ist daher ebenso fraglich wie der der Spanierin Maria Tost (muskuläre Probleme). Zu früh kam wohl das Comeback für die Irin Megan Frazer nach ihrem Kreuzbandriss. Das Knie macht der 27-Jährigen zumindest wieder Probleme. Sie fällt definitiv aus.

Während man beim MHC auf die Motivationskarte setzt, denn für jede einzelne Spielerin im Kader ist der Europapokal Neuland - "Eine Belohnung für eine großartige letzte Saison und ein Erlebnis, das wir sehr gern mitnehmen!", so Stahr, sieht man sich beim UHC in Sachen Erfahrung vorn. "Wir haben dieses Turnier schon oft gespielt. Es wird keine Situation geben, auf die wir als Staff und Mannschaft nicht vorbereitet sind", glaubt Henkel. "Bei solch einem Turnier ist doch alles anders. da strömen Unmengen neuer Eindrücke auf dich ein. Ich bin mir sicher, dass das eine Rolle spielt."

Wer das Match und die anderen Viertel-, Halbfinal- und Finalspiele live verfolgen will, bekommt vom Europäischen Hockey-Verband EHF dazu per Livestreaming die Chance. Dabei ist das Kommentatoren-Duo mit dem als "The Voice of Hockey" bekannten Briten Nick Irvine und der britischen Goldmedaillen-Torhüterin von Rio, Maddie Hinch, erstklassig besetzt. Es sind mit Gabi Schmitz und Michelle Meister auch zwei deutsche Schiedsrichterinnen in London im Einsatz.

» Livestreaming auf EuroHockeyTV.org

» EHF-Turnierseite mit allen Infos

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