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1.BL: Damen steigen ein

Erstmals alle Teams in der 1. Feldhockey-Liga in diesem Jahr wieder im Einsatz

27.03.2019 - In der Damen-Bundesliga starten alle Teams an diesem Wochenende in ihr Feld-Restprogramm. Einzig der Bremer HC und Uhlenhorst Mülheim müssen doppelt ran und treffen am Sonntag aufeinander. Danach wird die Tabelle dann sehr aussagekräftig sein, weil dann alle Teams gleich viele Spiele absolviert haben werden.

Am Samstag empfängt der Vierte Mannheimer HC die Damen aus Mülheim, könnte mit einem Erfolg den Abstand auf die Verfolger noch größer machen, als er ohnehin schon ist. Parallel hat in einem sehr ungleichen Duell Schlusslicht Bremer HC den Tabellen-Ersten Düsseldorf zu Gast. Für die Damen für der Weser ist das Sonntagsmatch gegen Mülheim sicher das realistischere Spiel, um Punkte gegen den Abstieg zu sammeln. Richtungweisend wird dafür auch das Match zwischen Münchner SC und TSV Mannheim sein. Mit einem Sieg würde sich der MSC bis auf sieben Punkte von den Abstiegsrängen absetzen.

Beim Duell zwischen dem Vorletzten Zehlendorfer Wespen und dem UHC ist die Favoritenrolle klar an die Hamburgerinnen verteilt, die im Laufe der Herbstrunde immer stärker wurden. Die Berlinerinnen sind punktgleich mit dem TSV Mannheim – jeder Zähler hilft ihnen im Abstiegskampf. Rot-Weiss Köln hat bei seinem Gastspiel bei Titelverteidiger Club an der Alster wenig zu verlieren, hat das Team von Markus Lonnes doch jetzt schon zwölf Punkte Rückstand auf die Play-off-Ränge.

Interessant ist sicher auch das Spiel zwischen Berliner HC und HTHC – beides Teams, die mit neuen Trainergespannen antreten. Beim BHC haben direkt vor Saisonstart Floris Völkner und Moritz Ebeling von Florian und Natascha Keller übernommen, beim HTHC ist es sogar ein Trio, mit Tobias Lietz, Tobias Hauke und Paul Pongs, die die Damen für die Restsaison betreuen, nachdem in der Hinrunde unter anderem Herrentrainer Christoph Bechmann als Interimslösung eingesprungen war.

Fernduelle im Play-off- und Abstiegskampf

In der Herren-Bundesliga stehen am 30./31. März neun Partien auf dem Programm. Den Auftakt macht am Samstag um 13 Uhr das wegen des österlichen EHL-Einsatzes beider Teams um wenige Wochen vorverlegte Top-Spiel zwischen dem Dritten Mannheimer HC und Spitzenreiter RW Köln. Desweiteren steht der Spieltag im Fokus der Fernduelle im Play-off- und Abstiegskampf. Nürnberg würde mit einem Heimerfolg gegen den UHC nicht nur das eigene Polster auf die Abstiegsränge erhöhen, sondern auch die Chancen der Hamburger auf die Endrunden-Teilnahme mindern.

Alster würde auch gern Punkte sammeln, um sich weiter vom Tabellenende abzusetzen, wird nach der 6:0-Niederlage des HTHC vor Wochenfrist an selber Stelle aber sicher mit großem Respekt nach Mülheim reisen. Polo könnte mit einem Sieg gegen Krefeld vielleicht sogar auf einen Play-off-Platz springen, doch die Seidenstädter haben im Tabellen-Mittelfeld wenig zu verlieren und haben beim 1:0-Heimsieg schon bewiesen, dass sie den Aufsteiger schlagen können.

Fast schon zum Siegen verdammt ist der Düsseldorfer HC gegen den Berliner HC, denn es sind bereits sieben Punkte zum rettenden Ufer. Das stellt sich im Sonntagsduell zwischen Schlusslicht DHC und dem nur einen Punkt besser positionierten Vorletzten BW Berlin noch krasser dar. Beide Teams brauchen den Dreier, um sich weiter berechtigte Hoffnung auf den Ligaerhalt machen zu können. Nürnberg hat am Sonntag – mit dem UHC-Match in den Knochen – die ausgeruhten HTHCer zu Gast, und die brauchen im engen um die Play-off-Plätze jeden Zähler.

Zwischen Mannheim und UHC kommt es gar zu einem weiteren direkten Duell im Endrunden-Rennen. RW Köln hat da mit dem Siebten Berliner HC die vermeintlich leichtere Aufgabe, aber das 5:5 im Hinspiel – nach 5:2-Führung von Köln nach Viertel drei – hat gezeigt, dass zwischen diesen beiden Teams alles möglich ist. Nicht nur in dem Duell dürfen sich die Fans auf packendes Tophockey freuen.

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