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Europacup: Alster verliert

Alsters Damen kassieren einen Dämpfer im letzten Gruppenspiel gegen Elektrostal

16.02.2019 - Die Damen des Club an der Alster mussten im letzten Vorrundenspiel des Heim-Europacups in Hamburg eine Niederlage gegen Russlands Meister Dinamo Elektrostal einstecken. Trotz großer spielerischer Überlegenheit und eines Chancenplus von 5:1 lief Alster fast die gesamte Spielzeit einem Rückstand hinterher, weil die Osteuropäerinnen sehr gefährlich konterten und äußerst effektiv mit ihren Chancen umgingen. Alster trifft nun um 18.50 Uhr als Gruppenzweiter im ersten Halbfinale auf den niederländischen Meister MHC Laren, der Erster in Gruppe B wurde. Das zweite Semifinale findet um 20.15 Uhr zwischen Elektrostal und dem Club de Campo Madrid statt.

Trainer Jens George: „Elektrostal hat das sehr diszipliniert gemacht, sich super schnell zurückgezogen und sich hinten reingestellt. Bei uns hat das beim Torschuss oft zu lange gedauert. Da wurde dann noch zwei-, dreimal gezogen und dann war die bessere Schussposition weg. Es hatte sich bei einigen wohl der Gedanke eingespielt, dass man einen Europacup im Vorbeigehen gewinnt. Dass das eben kein Selbstgänger ist, sollten jetzt alle verstanden haben.“
Anne Schröder: „Dann müssen wir jetzt im Halbfinale gegen Laren gewinnen. Die haben zwei Spielerinnen von der Hallen-WM dabei – unter anderem die Top-Eckenschützin und einige bekannte Spielerinnen aus dem Feldkader. Trotzdem sollte uns das besser liegen, weil die sich bestimmt nicht so hinten reinstellen, sondern mitspielen wollen.“

In den ersten fünf Minuten scheiterte Alster bereits vier Mal an der russischen Torfrau Viktoria Aleksandrina, die zur Spielerin des Matches werden sollte. Mit dem ersten Konter traf aber die quirlige Svetlana Eroshina zum 0:1 für Elektrostal. Alster verlor leicht die Konzentration und ein Ballverlust am eigenen Kreis bescherte das 0:2 durch Kseniia Sanina. Mitte der ersten Hälfte erhöhte Alster dann den Druck und das Tempo. Resultat war die erste Ecke, mit der Emily Kerner an Aleksandrina scheiterte. Doch kurz darauf gab es die zweite, die Kapitänin Viktoria Huse zum 1:2 (17.) verwertete.
Carlotta Sippel holte die nächste Ecke heraus, die Kerner aber über den Torwinkel setzte (18.). Helen Heitmann war dann bei Elektrostals erster Ecke kurz der Pause zur Stelle. Alster startete mit einem Powerplay in die zweite Hälfte. Doch immer wieder Aleksandrina machte auch die besten Chancen zunichte, erst einen Flachschuss und dann einen platzierten Rückhandschlenzer von Schröder, den sie im Sprung aus dem Winkel fischte. Wieder Schröder und Benedetta Wenzel kamen an der Torfrau des Gegners nicht vorbei. Und dann war es wieder der erste Konter der zweiten Hälfte, den Elektrostal sehr gut ausspielte, so dass Sanina nur noch am langen Pfosten einzublocken brauchte (24.)
Alsters Powerplay hielt an, aber genauso Aleksandrinas starke Paraden gegen Sippel (24.), Kerner (25.) und innerhalb einer Szene gleich dreimal gegen Carlotta Sippel (26.). Alster hatte jetzt Chancen im Sekundentakt, es fehlte jedoch an Durchschlagskraft. Dann passte plötzlich ein Rückhandschlenzer von Hanna Valentin exakt in den linken oberen Winkel. Alster war dran. Und als Emily Kerner die fünfte Ecke erarbeitete, konnte Huse auch den längst verdienten Ausgleich (33.) erzielen. Nun sah alles danach aus, dass die Heimmanschaft das Match drehen könnte. Doch ein weiterer Konter der Russinnen führte zu deren zweiter Ecke, die Eroshina im zweiten Nachschuss an Heitmann vorbei mit der Rückhand zum 3:4 (37.) einschlenzte. Obwohl Alster noch die letzten 100 Sekunden in künstlicher Überzahl ohne Keeperin versuchte, wieder zum Ausgleich zu kommen, der den Gruppensieg bedeutet hätte, klappte das nicht.

Tore:
0:1    Svetlana Eroshina (7.)
0:2    Kseniia Sanina (9.)
1:2    Viktoria Huse (KE, 17.)
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1:3    Kseniia Sanina (24.)
2:3    Hanna Valentin (28.)
3:3    Viktoria Huse (KE, 33.)
3:4    Svetlana Eroshina (KE, 37.)

Ecken:
Alster 5 (2 Tore) / Elektrostal 2 (1 Tor)

Schiedsrichter:
Liz Clifford (IRL) / Sandra Adell (ESP)

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