6-Nationen: 4:0 vs. IndienDie Honamas haben ihr Auftaktmacht in Valencia gegen den Rio-Vorrundengegner klar gewonnen

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6-Nationen: 4:0 vs. Indien

Die Honamas haben ihr Auftaktmacht in Valencia gegen den Rio-Vorrundengegner klar gewonnen

Die deutschen Hockeyherren haben ihr Auftaktmatch des vorolympischen Sechs-Nationen-Turniers in Valencia sehr überzeugend mit 4:0 (3:0) gegen den späteren Olympia-Gruppengegner Indien gewonnen. Schon nach dem ersten Viertel führte das DHB-Team durch Tore von Mats Grambusch (2) und Moritz Fürste mit 3:0. Erst nach der Halbzeitpause gab es einen kleinen Bruch im deutschen Spiel, ohne dass allerdings Indien Zählbares daraus machen konnte. Im letzten Viertel dominierte das deutsche Team wieder klar und baute das Ergebnis noch um ein Tor von Lukas Windfeder aus.
Am morgigen Dienstag um 18 Uhr trifft das DHB-Team im zweiten Turnierspiel auf Neuseeland. Weitere Gegner sind am Donnerstag (16 Uhr) Argentinien, Samstag (12 Uhr) Spanien und Sonntag (10 Uhr) Irland. Das Turnier wird im Modus „jeder-gegen-jeden“ ohne anschließende Platzierungsrunde ausgetragen.

Bundestrainer Valentin Altenburg: „Wir haben uns vorgenommen, dieses Turnier hier zu gewinnen. Und dafür zählt jedes einzelne Spiel, weil es ja nachher keine Platzierungsspiele gibt! Insofern haben wir auch von Anfang an Gas gegeben. Gut war, dass wir gleich mit den ersten Chancen auch getroffen haben. Dadurch hatten wir schon früh eine relativ komfortable Führung. Später haben wir auch weiterhin gut Chancen kreiert, aber es im Abschluss etwas an Konsequenz vermissen lassen. Mit dem dritten Viertel war ich nicht zufrieden. Da haben wir uns von der indischen Spielweise zu sehr anstecken lassen, so dass es in wilden Kontern rauf- und runterging. Das war genau das, was wir auf der Handlungsebene vermeiden wollten. Aber auch hier erstklassig, dass die Mannschaft im Spiel den Hebel wieder umlegen konnte und ein sehr gutes letztes Viertel hat folgen lassen! Zu Null gegen einen solch offensiv starken Gegner zu spielen, gegen den wir bei der Champions Trophy ja noch drei Tore (3:3, Anm. d. Red.) gefangen haben, muss man erstmal schaffen! Letztlich war es insgesamt ein sehr verdienter Sieg!“

Es war Tobias Hauke, der das 1:0 für das DHB-Team in der 5. Minute einleitete, als er Timm Herzbruch am Kreis mit einem langen Pass bediente. Der Mülheimer Youngster drang in den Kreis ein und legte auf Mats Grambusch quer, der mit einem Schlenzer aus etwa zehn Metern zur Führung traf. Die Inder hatten sich davon noch gar nicht erholt, da war es Jonas Gomoll, der über die linke Grundlinie in den Kreis eindrang und dann auf den Siebenmeterpunkt zurückpasste, von wo wiederum Grambusch zum 2:0 (10.) einschieben konnte. Damit war der indische Alptraum aber noch nicht zu Ende. Die erste Strafecke in der 14. Minute versenkte Moritz Fürste flach links unten zum 3:0 aus deutscher Sicht.
Auch im zweiten Viertel blieben die Deutschen sehr dominant. Fürste scheiterte mit einer weiteren Ecke an Keeper Vikas Dahiya, der mehrere gute Chancen des DHB-Teams auch aus dem Feld heraus stark parierte. Ohne ihn hätte es zur Pause auch drei, vier Tore höher für das DHB-Team stehen können. Danach verließ das deutsche Team seine klare Linie – „vielleicht auch verlockt durch das klare Ergebnis“, so Altenburg. Beide Teams konterten nun in höchstem Tempo den Platz rauf und runter und hatten jeweils zwei, drei gute Chancen, sich auf dem Scoreboard zu verewigen. Nicolas Jacobi zeigte jedoch eine ähnlich fehlerfreie Leistung wie zuletzt bei der Champions Trophy und war für die Inder nicht zu überwinden.
Im letzten Viertel dann wieder das Bild aus der ersten Halbzeit. Das DHB-Team dominierte mit viel Stabilität hinter dem Ball, erlaubte den Indern, die im Trophy-Finale vor zehn Tagen ja erst im Penaltyschießen gegen Australien verloren, keine einzige Torchance mehr. Im Gegenteil. Lukas Windfeder traf in der 57. Minute mit einer auf Handschuhhöhe geschlenzten Ecke noch zum – auch in der Höhe – verdienten 4:0-Endstand. Pausieren durften in diesem Spiel Florian Fuchs, Oliver Korn und Tom Grambusch sowie Andreas Späck, der leicht gesundheitlich angeschlagen ist.

Tore:
0:1 Mats Grambusch (5.)
0:2 Mats Grambusch (10.)
0:3 Moritz Fürste (KE, 14.)
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0:4 Lukas Windfeder (KE, 57.)

Strafecken:
IND keine / GER 3 (2 Tore)

Grüne Karten:
Vokkaliga (19.), H. Singh (25.) / Zwicker (19.), Wesley (24.)

Gelbe Karten:
T. Singh (53.), R.P. Singh (60.) / Wesley (29.)

Schiedsrichter:
Francisco Vazquez (ESP) / Andres Ledesma (ARG)

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