WU21: Turniersieg verpasstDie U21-Juniorinnen haben den Turniersieg in Valencia aufgrund einer Niederlage im letzten Spiel gegen Spanien knapp verpasst.

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WU21: Turniersieg verpasst

Die U21-Juniorinnen haben den Turniersieg in Valencia aufgrund einer Niederlage im letzten Spiel gegen Spanien knapp verpasst.

Die deutschen U21-Juniorinnen haben den Turnier-Sieg beim WM-Vorbereitungsturnier im spanischen Valencia knapp verpasst. Im entscheidenden Spiel musste sich das Team von Bundestrainer Marc Haller knapp mit 1:2 (1:1) den stark aufspielenden Gastgeberinnen geschlagen geben. Spanien sicherte sich so auf der Zielgeraden noch Platz eins. Deutschlands Hannah Gablac wurde allerdings zur besten Spielerin des Turniers gewählt.

„Vom Einsatz und vom Spielerischen her war es wieder in Ordnung, aber irgendwie haben wir heute nicht so inspiriert gespielt. Da gab es zu viele unnötige Ballverluste im Mittelfeld, da haben die Spritzigkeit und die Galligkeit gefehlt, die nötig gewesen wären, um die starken Spanierinnen heute zu schlagen. Vielleicht waren die Mädels mental jetzt auch etwas müde nach den vielen Inhalten, die wir ihnen bei diesem Lehrgang reingepresst haben. Aber wenn wir jetzt die richtigen Schlüsse daraus ziehen, dann war es am Ende vielleicht sogar positiv, dass wir dieses Spiel nicht gewonnen haben.

Beide Teams schlugen von Beginn an ein hohes Spieltempo an, versteckten sich nicht. Die ersten Chancen hatte Deutschland mit zwei Strafecken. Ein Schlenzer von Viktoria Huse wurde gerade noch auf der Linie geklärt (5.), doch die geschlagene Ecke von Hanna Granitzki brachte dann das 1:0 (7.). Spanien zeigte sich unbeeindruckt, drängte sofort auf den Ausgleich. Und der gelang auch kurz darauf. Nach einem Freischlag am Kreis kam der Ball zu Candela Mejias, deren Schuss flach links einschlug (9.). Spanien hatte nun seinerseits zwei Ecken-Chancen, um in Führung zu gehen, doch die erste ging weit über das Tor (12.), die zweite wurde abgelaufen (13.). In dieser Phase wurden auf beiden Seiten viele Ecke gepfiffen, und jetzt war wieder Deutschland an der Reihe, doch zwei Mal Emma Heßler und einmal Huse von der Ablage konnten den Ball nicht im Tor unterbringen. In der Folge spielte sich das Geschehen vorrangig zwischen den Viertellinien ab, klare Chancen konnten auf beiden Seiten nicht kreiert werden. Doch im ersten Durchgang gab es noch zwei Strafecken für die DHB-Auswahl. Numemr sechs wurde abgelaufen (30.), und Nummer sieben strich nach einer Stechervariante knapp am Pfosten vorbei (35.).

Die deutschen Juniorinnen bestimmten auch zu Beginn der zweiten Hälfte weitestgehend das Geschehen, ließen aber zündende Ideen im Spielaufbau vermissen und zeigten oft zu wenig Zug zum Tor. Erst in der 48. Minute hatte Lena Micheel nach einem gut durchkontakteten Angriff per Ecke die nächste Chance, doch ihr geschlagener Ball wurde von Spaniens Schlussfrau Marina Folch pariert (48.). Dich Deutschland blieb im spanischen Viertel und hatte aus einer tumultigen Szene heraus durch Alisa Vivot eine große Chance, der der Ball ging um Zentimeter am Tor vorbei (49.). Spanien blieb jedoch immer gefährlich und belohnte sich dafür in der 54. Minute mit dem Siegtreffer. Eine Strafecke wurde von Noelle Rother im DHB-Tor hoch abgewehrt, sodass es eine weitere gab. Die wurde als Variante zu Rausgeberin Begona Garcia zurückgespielt, die ihn hoch ins Netz lupfte. In der Schlussphase drängte Deutschland noch einmal auf den Ausgleich, doch viele Ballverluste führten eher zu weiteren spanischen Torchancen, die allerdings keinen Treffer mehr einbrachte.

Bundestrainer Haller zog ein ausgesprochen positives Fazit von diesem Lehrgang in Valencia: „Insgesamt hat uns der Lehrgang hier genau das gebracht, was wir uns erhofft haben. Wir haben an sehr vielen Dingen arbeiten können. Ich hatte im Vorfeld befürchtet, dass die europäischen Gegner hier vielleicht einen Tick zu schwach wären. Das war zum Glück nicht so und hat genau gepasst. Die Maßnahme war für uns – gerade was die Länge und die Intensität angeht – enorm wichtig in der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft.

Tore:
0:1 Hanna Granitzki (KE, 7.)
1:1 Candela Mejias (9.)
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2:1 Begona Garcia (KE, 54.)

Strafecken:
ESP 4 (1 Tor) / GER 8 (1 Tor)

Grüne Karten:
Clara Valle (27.), Marta Segu (42.) / Teresa Martin Pelegrina (52.), Hannah Gablac (53.)

Gelbe Karte:
--- / Annelotte Ziehm (62.)

Schiedsrichter:
Anne van den Bosch (BEL) / Ayanna McClean (TTO)

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