DANAS siegen knapp gegen CZEMit einem engen 2:1 (1:0)-Sieg gegen Tschechien sicherten sich die deutschen Damen den Gruppensieg

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DANAS siegen knapp gegen CZE

Mit einem engen 2:1 (1:0)-Sieg gegen Tschechien sicherten sich die deutschen Damen den Gruppensieg

Die deutschen Damen schließen mit dem vierten Sieg im vierten Spiel Pool B vorzeitig als Tabellenerster ab. Gegen Tschechien gab es in einer durchweg spannenden Partie ein enges 2:1 (1:0). Bis zum Gegentreffer Mitte der zweiten Hälfte sahen die Zuschauer in der Max-Schmeling-Halle quasi ein Spiel auf ein Tor, das der Tschechinnen. Deren Torhüterin Barbora Cechakova sorgte mit starken Paraden immer wieder dafür, dass die Danas keine weiteren Treffer drauflegen konnten. In der etwas zerfahrenen Schlussphase rannte den Tschechinnen dann die Zeit davon.

Von Beginn an übernahmen die deutschen Damen die Initiative, hatten deutlich mehr Ballbesitz, erspielten sich aber keine zwingenden Torchancen. Wenn die deutschen Damen einmal gefährlich in den gegnerischen Schusskreis kamen, war Tschechiens starker Rückhalt Barbora Cechakova zur Stelle: Gegen Luisa Steindor, Anne Schröder, Marie Mävers und Nike Lorenz rettet die Torhüterin in höchster Not. Vier Minuten vor der Pause holte Mävers einen Siebenmeter für Deutschland heraus, Lorenz verfehlte das Tor vom Punkt aber knapp (18.). Die Tschechinnen lauerten auf Konter, brachten den Kasten von Julia Ciupka im ersten Durchgang aber nie ernsthaft in Gefahr. Ein deutscher Treffer lag nun in der Luft, kurz vor der Pause war es dann soweit: Die tschechische Verteidigung konnte eine Rückgabe von Schröder zum Schusskreisrand nicht richtig klären, Steindor schaltete am schnellsten und schlenzte die Kugel zur deutschen Führung in die Maschen (20.), kurz danach ging es auch in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel machten die deutschen Damen dort weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatten. Erst verpasste Cécile Pieper knapp, dann konnte die Mannheimerin eine harte Reingabe von Lorenz verwerten: Ihr Stecher landete unhaltbar für Cechakova im tschechischen Tor (24.). Vom Punkt hatte Franzisca Hauke dann die Chance, die deutsche Führung auszubauen, Mävers hatte zuvor den zweiten Siebenmeter herausgeholt. Aber auch Hauke vergab (25.). Deutschland blieb am Drücker: Nach sehenswerter Einzelaktion rauschte Lisa Altenburgs Schuss knapp am linken Pfosten vorbei. Auch Steindor scheiterte erneut an der tschechischen Torhüterin. Nun drohte Deutschland die Partie etwas zu entgleiten. Tschechiens erste richtige Chance führte dann tatsächlich auch zum Anschluss: Irgendwie stocherte Barbora Haklova die Kugel unter der bisher nicht geforderten Julia Ciupka durch (32.). Keine 60 Sekunden später jubelte Haklova wieder, aber die Schiedsrichterinnen gaben den Treffer, weil geschlagen, nicht. Als die deutsche Kapitänin Janne Müller-Wieland dann auch noch nach einem Rempler Gelb sah, drohte das Spiel zu kippen, zumal Tschechien nun aktiver war. Glück hatten die deutschen Damen bei der ersten Strafecke im Spiel: Der Flachschlenzer landete am linken Pfosten des deutschen Gehäuses. Doch die Danas fingen sich wieder und konnten sukzessive noch einmal Gegendruck aufbauen. Tatsächlich kamen beide Mannschaften in der Schlussphase aber nicht mehr zu zählbaren Aktionen, sodass es nach 40 Minuten beim 2:1 für das deutsche Team blieb.

„Wir haben die Tschechen als starken Gegner eingeschätzt. Wir wussten, dass sie eine per-fekte Defensive haben. Da muss man erst einmal seine Tore machen“, hielt Deutschland Torhüterin Julia Ciupka nach dem Spiel fest. „Die Gegner standen supertief drin und dann kamen die ein, zwei gefährlichen Konter. Das ist halt die Tücke daran.“

Tore:
0:1    Luisa Steindor (20.)
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0:2    Cécile Pieper (24.)
1:2    Barbora Haklova (32.)

Strafecken:
CZE 1 (0 Tore) / GER 0 (0 Tore)

Grüne Karten:
Jindriska Reichlova (31., Meckern) / Anne Schröder (14., fehlender Abstand)

Gelbe Karte:
--- / Janne Müller-Wieland (35., Körperfoul)

Schiedsrichter:
Vilma Bagdanskiene (LTU) / Claire Druijts (NED)

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