Honamas vom Lehrgang in Wiesbaden begeistertDie deutschen Herren versprachen, auf jeden Fall bald für einen weiteren Lehrgang ins Nerotal zurückkehren und dann auch ein Länderspiel auf dem neuen Rosi-Blöcher-Platz auszutragen

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Honamas vom Lehrgang in Wiesbaden begeistert

Die deutschen Herren versprachen, auf jeden Fall bald für einen weiteren Lehrgang ins Nerotal zurückkehren und dann auch ein Länderspiel auf dem neuen Rosi-Blöcher-Platz auszutragen

Es war eine perfekte Premiere, und die perfekte Belohnung für die Organisatoren in der Hockeyabteilung beim Wiesbadener THC war ein Versprechen von Bundestrainer Valentin Altenburg: Die Hockey-Nationalmannschaft der Herren wird auf jeden Fall bald für einen weiteren Lehrgang ins Nerotal zurückkehren und dann auch ein Länderspiel auf dem neuen Rosi-Blöcher-Platz austragen.

„Es war traumhaft. Wir sind zwischen zwei Turnieren nach Wiesbaden gekommen, um ein bisschen runter zu fahren, aber gleichzeitig auch ein bisschen weiter zu trainieren. Es waren perfekte Bedingungen. Die Jungs hatten die Möglichkeit, Hockey zu trainieren, aber eben auch ein paar Teambuilding-Elemente zu machen. Wir haben hier in der Region eine Wein-Tour gemacht und ein bisschen etwas über den deutschen Wein gelernt, den Hockeyschläger mal zur Seite gelegt“, sagte Valentin Altenburg zum Abschluss von vier Lehrgangstagen in Wiesbaden: „Wir sind vom ganzen Verein hier in Wiesbaden super nett empfangen worden. Es ist Wahnsinn, was hier in der Region Gott sei Dank auch wieder entsteht. Wir wollen gerne im nächsten Jahr wiederkommen, einen Gegner mitbringen und hier dann richtig offizielle Länderspiele abhalten.“

Zum Abschluss des Vorbereitungs-Lehrgangs für die Olympischen Spiele in Rio (5. bis 21. August), wo die deutsche Mannschaft zum dritten Mal in Folge nach Peking 2008 und London 2012 Gold gewinnen will, verfolgten am Freitag noch einmal mehr als 200 Zuschauer eine öffentliche Trainingseinheit des momentan noch 22-köpfigen Olympiakaders. Angeführt wurde das Team von den zweimaligen Olympiasiegern Moritz Fürste, Tobias Hauke und Oliver Korn sowie Oskar Deecke, Florian Fuchs, Martin Häner und Christopher Wesley, die in London zum Gold-Team gehörten. Nach dem Training nahm sich die Mannschaft noch viel Zeit, um alle Autogrammwünsche zu erfüllen.

Ausklang des Lehrgangs, bei dem die Mannschaft auch einige Teambuilding-Maßnahmen absolviert hatte, war ein gemeinsames Abendessen im Club-Restaurant „Leichweiss“, für das auch Präsident Wolfgang Hillmann und Sportdirektor Heino Knuf vom Deutschen Hockey-Bund sowie Präsident Bernd Monsau, Geschäftsführerin Bettina Bürkle und Landestrainer Tim Welsch vom Hessischen Hockey-Verband nach Wiesbaden gekommen waren.

„Für viele von uns ist diese Anlage in Wiesbaden extrem beeindruckend, riesengroß und wunderschön. Die wenigsten von uns waren schon mal hier, das gilt für mich persönlich auch. Ich war vorher noch in Wiesbaden in der Stadt und auch nicht hier im Club. Es ist wirklich einer der schönsten Clubs, die wir in ganz Deutschland haben. Dazu waren wir auch noch in einem extrem schönen Hotel. Das ganze Drumherum war extrem professionell und auch richtig schön gestaltet“, lobte Altenburg.

Auch seine Spieler haben sich extrem wohl gefühlt. „Es war eine super Premiere, mit wahnsinnig viel Mühe und Engagement, das die Wiesbadener reingesteckt haben. Für uns waren es Top-Bedingungen, das Hotel war klasse, der Platz ist super. Es war für uns toll in der Vorbereitung auf Rio“, sagte „Mo“ Fürste. Man sei „super gut“ aufgenommen worden, meinte Mats Grambusch: „Das hat man ja auch daran gesehen, dass bei jeder Trainingseinheit locker 100, 120 Leute zugeschaut haben. Die Gastronomie war top, wir haben super lecker gegessen, das Hotel war ebenfalls spitze. Ich würde hier gerne wieder hinkommen.“

Die Verpflegung der Spieler und ihrer Betreuer hatte während des Lehrgangs das Team des „Leichtweiss“ übernommen, untergebracht war die Mannschaft im Herzen Wiesbadens im Schwarzen Bock. Am Samstagmorgen ging es für die Nationalmannschaft aus Wiesbaden direkt weiter zum Sechs-Nationen-Turnier nach Valencia, nach dem dann Valentin Altenburg am 3. Juli der Mannschaft mitteilen wird, wer am Ende mit nach Rio fliegen darf. Danach steht dann nur noch als Olympia-Generalprobe das ERGO Masters in Düsseldorf vom 12. bis 17. Juli auf dem Programm.

In Rio werden sich die Spieler dann sicher auch gerne an Wiesbaden zurückerinnern, und vielleicht hat die Zeit im Nerotal dann auch einen ganz kleinen Anteil am von allen gewünschten Erfolg. „Auf jeden Fall. Was wir hier mit Wiesbaden verbinden, geht in der Tat über das hinaus, was man normalerweise mit einem Lehrgangsort verbindet. Wir haben ja auch die ersten teambildenden Maßnahmen als Olympia-Team, zumindest als erweitertes Olympia-Team, gemeinsam erlebt. Davon werden wir auch in Richtung Rio zehren“, sagte Valentin Altenburg: „Es kann gut sein, dass im Laufe des Turniers in Rio, gerade wenn es vielleicht mal nicht so gut läuft, wir uns zurückerinnern an die schöne Zeit hier, wie sie uns auch zusammengeschweißt hat. Von daher hat Wiesbaden schon einen großen Anteil daran, dass wir uns sehr gut vorbereiten können, und vielleicht – das müssen wir dann mal abwarten – auch einen Anteil am Erfolg.“

Die Verantwortlichen beim WTHC zogen ebenfalls ein zufriedenes Fazit vom ersten Besuch der Nationalmannschaft im Nerotal. „Wir sind sehr glücklich, dass es der Mannschaft bei uns in Wiesbaden so gut gefallen hat und sie bald wiederkommen will. Die Aussicht auf Länderspiele hier auf unserer Anlage ist eine tolle Belohnung für die Arbeit, die unser Organisationsteam hier in den letzten Tagen und Wochen geleistet hat. Allen Beteiligten möchte ich auch an dieser Stelle noch einmal für ihr Engagement danken. Sie haben alle einen top Job gemacht und damit diese gelungene Veranstaltung erst möglich gemacht“, sagte Stefan Mayer-Schierning, Hockeyabteilungsleiter beim WTHC: „Wir drücken den Honamas natürlich kräftig die Daumen und werden bei ihren Spielen in Rio mitfiebern. Und wer weiß, vielleicht haben wir hier in Wiesbaden ja auch ein kleines Mosaiksteinchen zum erhofften Erfolg beigetragen. Wir sind auf jeden Fall stolz darauf, dass wir der Mannschaft ihren Weg nach Rio vielleicht ein bisschen angenehmer gestalten konnten.“

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