1.BL: Richtungweisende PhaseLetzter kompletter Herren-Doppelspieltag vor Winterpause / Damen: Wer setzt sich weiter ab?

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1.BL: Richtungweisende Phase

Letzter kompletter Herren-Doppelspieltag vor Winterpause / Damen: Wer setzt sich weiter ab?

27.09.2018 - In der 1. Bundesliga Herren steht der letzte komplette Doppel-Spieltag vor der Winterpause am bevorstehenden Wochenende auf dem Programm. Die Tabelle weist zurzeit vier Dreiergruppen aus. Köln, MHC und Polo haben vorn schon etwas Vorsprung. Mülheim, UHC und HTHC – mit einem absolvierten Match weniger – liegen dahinter ganz eng beieinander. Dann folgt eine Gruppe mit BHC, Alster und Nürnberg, die sich etwas Vorsprung auf das ebenfalls eng beieinander liegende Trio aus Krefeld, DHC und BW Berlin erarbeitet hat.

Aufsteiger Polo steht am Samstag beim MHC vor einer großen Bewährungsprobe. Das Spiel ist auch deshalb etwas Besonderes, weil mit Tomas Prochazka, Niklas Garst, Luca Müller und Krümel Bartels gleich vier Aktive im Hamburger Kader stehen, die zuvor in Mannheim spielten. Und Polo-Trainer Matthias Witthaus war ebenfalls lange Erfolgsgarant beim MHC, holte mit den Kurpfälzern den ersten Hallenmeistertitel der Clubgeschichte. Mit Alsters Herren, die zuletzt etwas schwächelten, wechselt der HPC am Wochenende zwischen Mannheim und Nürnberg hin und her. Der NHTC könnte in den zwei Heimspielen weiter wichtige Punkte sammeln, hat jetzt bereits vier Zähler Vorsprung auf die Abstiegsränge.

Meister Mülheim und Krefeld sind an diesem Wochenende bei den Hauptstadtclubs zu Gast. Da kommt besonders dem Sonntagsduell zwischen dem Letzten Blau-Weiß Berlin und dem Zehnten Krefeld eine besondere Bedeutung zu. Der Aufsteiger hat durch den ersten Saisonsieg bei Alster Selbstvertrauen getankt. Krefeld konnte zuletzt aus den Heimspielen gegen HTHC und UHC nur einen Zähler mitnehmen, liegt noch hinter den Erwartungen zurück. Da passt es natürlich gar nicht aus Sicht der Seidenstädter, dass auch der BHC erst einmal den Fokus auf das Duell am Samstag mit dem CHTC setzt. Dort sollen drei Punkte her. Dass die spielstarke Truppe von Trainer van Eijk auch gegen Meister Mülheim nicht chancenlos ist, hat sie beim starken Auswärts-Wochenende in Hamburg zuletzt unterstrichen.

Das dritte Quartett dieses Spieltags bilden die rheinischen Rivalen RW Köln und DHC mit ihren Gastgebern UHC und HTHC. Bei den Hamburgern blickt man dabei erst einmal auf die Partien mit dem Vorletzten Düsseldorf, wo jeweils drei Zähler herausspringen sollen. Das Sahnehäubchen wären Punkte gegen Spitzenreiter Köln, der in dieser Saison bislang nur beim 1:1 gegen Mannheim am letzten Samstag Punkte abgab. Aber gerade gegen den HTHC am Voßberg tut sich Köln immer schwer. Der letzte Sieg der Domstädter dort datiert auf den 11. Mai 2013. Danach setzte es auf dem blauen HTHC-Platz fünf Niederlagen am Stück für die Kölner.

1. Liga Damen: Ab jetzt wieder Zwei-Klassengesellschaft?

Trennt sich an diesem Wochenende in der 1. Damen-Bundesliga endgültig die Spreu vom Weizen? Die Dominanz der letztjährigen Endrundenteams Alster, UHC, Mannheimer HC und Düsseldorf war vor der Saison von vielen Trainern vorausgesagt worden. Allerdings hatte RW Köln mit einem starken Saisonbeginn das Quartett zu einem Quintett umfunktioniert. Umso wichtiger ist für Rot-Weiss nun das Samstagmatch gegen den unbequemen Aufsteiger Bremer HC. Der Dreier hält die Kölnerinnen im Bereich der Endrundenplätze. Sonntag kommt Meister und Tabellenführer Club an der Alster an den Olympiaweg. Da ist das Team von Markus Lonnes in der Außenseiterrolle.

Am Samstag ist Alster bereits zum absoluten Top-Spiel in Düsseldorf zu Gast. Kann hier die starke Defensive der Rheinländerinnen der Torfabrik des Meisters (44 Tore in sieben Spielen) erstmals Einhalt gebieten? Mit Uhlenhorst Mülheim und Münchner SC treffen zudem am Samstag zwei Teams aufeinander, die mit neun, bzw. acht Punkten zumindest noch in Sichtweite zu den Top Fünf liegen. Der Sieger wird sich in der oberen Tabellenhälfte festsetzen. Für die jungen Münchner wäre dann sogar die Chance, beim Schlusslicht TSV Mannheim weitere Punkte aufs Konto zu bringen.

Doch beim TSV hat man sich noch lange nicht ins Schicksal ergeben. Gegen den HTHC (4:4) und UHC (2:4) spielte man am letzten Wochenende gut mit – was auch am Comeback von Olympiasiegerin Fanny Cihlar (ehemals Rinne) liegt, die mit ihren 38 Lenzen immer noch eine sehr gute Figur auf dem Platz macht. Ob das dem TSV am Samstag auch etwas im Mannheimer Derby beim MHC nützt, bleibt abzuwarten.

Für die Berliner Teams geht es an diesem Wochenende in die Hansestadt. Wespen und BHC sind abwechselnd beim HTHC und UHC zu Gast. Während der Vizemeister, dessen Formkurve nach oben zeigt, in beiden Spielen Favorit ist, rechnet sich der BHC am Sonntag beim Tabellennachbarn HTHC gute Chancen aus, als Sieger vom Platz zu gehen. Doch auch die Harvestehuderinnen brauchen an diesem Wochenende dringend Punkte, um mal ein bisschen mehr Platz zwischen sich und die Abstiegsränge zu bringen.

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