Spannende Gästeteamsreal FOUR NATIONS CUP, 26. bis 29. Juli beim Düsseldorfer HC: Weltklasse-Hockey garantiert

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Spannende Gästeteams

real FOUR NATIONS CUP, 26. bis 29. Juli beim Düsseldorfer HC: Weltklasse-Hockey garantiert

23.07.2018 - Der real FOUR NATIONS CUP 2018 in Düsseldorf vom 26. bis 29. Juli auf der Anlage des Düsseldorfer HC (Am Seestern 10) wirft seine Schatten voraus. Das deutsche Team für dieses wichtige Vorbereitungsturnier auf die WM Ende November in Indien haben wir schon vorgestellt. Es lohnt sich aber auch ein genauerer Blick auf die drei Gästeteams, darunter mit Argentinien schließlich auch der Olympiasieger von Rio 2016.

Die „Los Leones“ mit neuem Trainer ins ruhigere Fahrwasser

Dass nach einem Olympiasieg nicht alles perfekt läuft, hat das argentinische Nationalteam in den letzten Monaten erfahren müssen. Davon abgesehen, dass acht Olympiasieger von Rio heute nicht im WM-Kader stehen, weil sie ihre Karriere beendeten oder verletzt sind, gab es auch mit Erfolgstrainer Carlos Retegui ein öffentliches und auch über die Medien geführtes Scharmützel zwischen Mannschaft und Verband, ob dieser nach wie vor beide ambitionierten Nationalteams betreuen sollte oder nicht. Letztlich entspannte sich die Situation, als im Frühjahr der zweifache Olympiateilnehmer German Orozco diesen Job bei den Herren übernahm.

Orozco ist in Deutschland kein Unbekannter, spielte er doch Mitte der 2000er beim UHC in Hamburg, wohin er auch heute noch gute Verbindungen hat. Sein Team ist trotz der Abgänge nach Rio sehr routiniert. Sieben Spieler sind über 30 Jahre alt, fünf weitere Mitte bis Ende 20. Damit stellen die „Los Leones“ den ältesten Kader im Welthockey. Absoluter Top-Star ist der beim Mannheimer Hc in der Bundesliga spielende Gonzalo Peillat, der zu den besten Eckenschützen der Welt zählt, vielleicht sogar der beste Eckenschütze der Welt ist. Spannend wird sein, ob einer der beiden aktuellen Keeper die riesige Lücke füllen kann, die Juan Manuel Vivaldi im Tor der „Los Leones“ hinterlassen hat, denn in der Vergangenheit konnte sich das auf überfallartiges Konterspiel spezialisierte Team immer auf die von Vivaldi angeführte kaum zu überwindende Defensive verlassen.

Im Vorwärtsgang kann den argentinischen Löwen ohnehin niemand etwas vormachen. Die Sturmspitzen um den ebenfalls für Mannheim aktiven Lucas Vila sind enorm schnell und schießen aus jeder Lage mit enormer Präzision. Die argentinischen Tore dürften für die Zuschauer des real FOUR NATIONS CUP in Düsseldorf ein absolutes Highlight werden, denn da ist eines sehenswerter als das andere.

Der Olympia-Gastgeber 2024 mit einer „Legende“ im Aufbau-Modus

Auch bei den französischen Herren sitzt ein Trainer auf der Bank, der selbst über ganz viel Erfahrung als Aktiver im internationalen Hockey verfügt. Und das ist maßlos untertrieben. Jeroen Delmee war mit den niederländischen Herren zweimal Olympiasieger (1996 und 2000), einmal Weltmeister (1998), bestritt 401 Länderspiel für Oranje und trug 2012 in London die niederländische Fahne bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in London. Nach einem Engagement als Co-Trainer der belgischen Herren, während deren rasanten Aufstiegs in die Weltspitze, ist Delmee nun zum Cheftrainer der „Equipe Tricolore“ aufgestiegen und bereitet Frankreichs Herren langfristig auf die Olympischen Spiele 2024 in Paris vor.

Der Kader der Franzosen ist entsprechend jung. Keeper Arthur Thieffry ist mit 28 Lenzen mit Abstand der Älteste. Drei 19-Jährige nimmt Delmee mit zum real FOUR NATIONS CUP nach Düsseldorf und stellt damit noch vor den Deutschen das jüngste Team des Turniers. Viele Top-Spieler der Franzosen spielen derzeit in der starken belgischen Liga, wie der unumstrittene Star Hugo Genestet oder der starke „Dragflicker“ Victor Charlet, Frankreichs Eckenspezialist.

Bei den Iren steht der unumstrittene Star im Tor

Wenn vom Aufstieg des irischen Herrenhockeys die Rede ist, werden automatisch der legendäre Sieg im Spiel um Bronze gegen England bei der EM 2015 in London und die erstmalige Olympiaqualifikation für Rio 2016 nach 112-jähriger Olympia-Abstinenz erwähnt. Beides ist unumstößlich mit einem Namen verbunden: David Harte. Der 30-jährige Keeper ist ein Jahrhunderttalent und wurde nicht umsonst schon zweimal von Fans, Trainern und Gegnern als Welttorhüter gewählt. Sein Geld verdient Harte in der niederländischen Liga. Für das Nationalteam hat er inzwischen 205 Einsätze bestritten.

Einen mehr hatte Paul Gleghorne, den die deutschen Fans in der kommenden Saison im Kader des Bundesligisten Crefelder HTC erleben werden. Gleghorne ist ein starker Eckenschütze – das mussten die deutschen Herren auch schon 2017 beim FOUR NATIONS CUP in Hamburg erfahren, als Irland vor dem DHB-Team das Turnier gewann. Mit Gleghorne spielen auch Neal Glassey, Matthew Bell und Ex-Captain Ronan Gormley, der nicht mehr im Nationalteam steht, in Krefeld, das damit die stärkste irische Hockey-Bastion außerhalb der Grünen Insel ist. (Fotos: worldsportpics.com)

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