Japan-Reise mit Remis beendetReckinger: Das ausgegebene Ziel, die Serie zu gewinnen, haben wir erreicht

Sieg Nr. 2 im 3. Spiel gegen JapanDHB-Damen kommen mit Umstellung auf vielen Positionen zum 1:0-Erfolg

Knappe Niederlage im 2. MatchDHB-Damen in Osaka gegen Japan mit guter Struktur, aber zu ineffizient

Klarer Auftakterfolg der DANASDHB-Damen bei Japanreise mit 3:0-Erfolg über Olympia-Gastgeber 2020

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Klarer Auftakterfolg der DANAS

DHB-Damen bei Japanreise mit 3:0-Erfolg über Olympia-Gastgeber 2020

07.11.2018 - Die deutschen Hockeydamen haben am Mittwoch im Auftaktmatch ihrer Japanreise gegen den Gastgeber der Olympischen Spiele 2020 mit 3:0 gewonnen. Mit der Effizienz seiner mannschaft zeigte sich Bundestrainer Xavier Reckinger bereits sehr zufrieden, auch wenn er das Match selbst noch als durchsetzt von „chaotischen Momenten“ bezeichnete, auch weil die DANAS taktisch einiges ausprobierten.

Bundestrainer Xavier Reckinger: „Wenn man so neue Sachen versucht, gibt es immer eine Balance zwischen Dingen, die funktionieren und die nicht funktionieren. Immerhin hatten wir heute drei Premiere-Spielerinnen im A-Kader mit Lara Birkner, Rebecca Grote und Kira Horn, die zum Debüt gleich getroffen hat. Und da ist es toll, solch ein Match gegen Japan mit 3:0 zu gewinnen.“

In den ersten Tagen in Japan hatte die Mannschaft mit ihren Co-Trainern Florian Keller, der die Offensive betreut, und dem ehemaligen niederländischen Nationalspieler Marcel Balkestein, der die Abwehrarbeit des Teams verfeinern soll, sowie dem Athletiktrainer Moritz Rieckenberg, unterstützt von der medizinischen Abteilung um Dr. Boris Mandryka, Anne Kaube und Eva Striegl, intensiv gearbeitet. „Der Staff macht einen ziemlichen geilen Job hier“, so Reckinger.
Nun ging es in Osaka erstmals im Länderspiel um die Bestätigung der Eindrücke und die Umsetzung der neuen Ansätze zum Beispiel im Pressing. Gleichzeitig hatte Stephan Haumann, der das Team als Videoanalyst betreut, Gelegenheit, das auf dem Platz der Uni Osaka fest integrierte Video-Beobachtungssystem zu nutzen.

Die ersten Eindrücke dabei waren noch von gewissen Unsicherheiten geprägt. „Nicht typisch Deutsch, sondern eher etwas unstrukturiert“, wie Reckinger kommentierte. Dadurch konnte Japan Druck machen und die ersten zehn Minuten bestimmen, ohne allerdings Rosa Krüger, die sich Viertel für Viertel mit Julia Ciupka im deutschen Tor abwechselte, einmal richtig in Verlegenheit zu bringen. Alisa Vivot war es dann, als die Deutschen das Kommando mehr übernahmen, die zwei erste gute Gelegenheiten hatte, von der ihr die erste abgepfiffen wurde und die zweite von der japanischen Torfrau stark pariert wurde.
Das zweite Viertel gestaltete sich ausgeglichen, mit Ungenauigkeiten bei beiden Teams. Japans erste Chance kam erst in der 24. Minute, als Julia Ciupka einmal ihre ganze Klasse zeigen musste. Doch im Gegenzug gab es nach Stockschlag gegen Lena Micheel die erste Ecke des Spiels, die Viktoria Huse mit einem Schlenzer ins rechte Eck zum 0:1 (25.) nutzen konnte. Und die DANAS konnten sogar noch nachlegen vor der Pause. Kira Horn kam in der 29. Minute zu ihrem ersten Tor im ersten Match für die DHB-Damen. Nach einem Konter setzte sie einen Rückhandschuss unter die Querlatte.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit zeigte Anne Schröder mit mehreren Dribblings durchs Mittelfeld ihre Klasse. Die ersten Chancen aber hatten die Hausherrinnen mit einer Ecke, die angelaufen wurde und einem Eins-Gegen-Eins gegen Rosa Krüger, welche die Oberhand behielt. Gegen Ende des dritten Viertels erarbeiteten sich die Reckinger-Schützlinge dann immer mehr Chancen, die aber zum Beispiel von Alisa Vivot oder Teresa Martin Pelegrina nicht entschlossen genug genutzt wurden.
Im letzten Viertel war das Match dann wieder zerfahrener. Zehn Minuten vor Ende holte Amelie Wortmann die zweite deutsche Ecke heraus, die aber verstoppt wurde. Zwei weitere Ecken vier Minuten vor Ende führten dann aber doch noch zum 0:3, als Nina Notman, die in dieser Partie erstmals im Sturm ausprobiert wurde, die Torfrau mit einem harten, präzisen Eckenschlag ins linke Eck überwinden konnte. Julia Meffert hatte in der Schlussminute sogar noch die Chance auf das 0:4. Was den Kräfteverhältnissen auf dem Platz dann aber auch gar nicht mehr entsprochen hätte.

Immerhin siegte das DHB-Team sogar noch im anschließend zu Übungszwecken absolvierten Penalty-Shootout.

Tore:
-
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0:1       Viktoria Huse (KE, 25.)
0:2       Kira Horn (29.)
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-
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0:3       Nina Notman (KE, 57.)

Ecken:
JAP 1 / GER 4 (2 Tore)

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