Wiedergutmachung gelungenSonntag, 1. Juli, WM-Vorbereitung in Dortmund: GER – ITA 2:0 (2:0)

Japan-Reise mit Remis beendetReckinger: Das ausgegebene Ziel, die Serie zu gewinnen, haben wir erreicht

Sieg Nr. 2 im 3. Spiel gegen JapanDHB-Damen kommen mit Umstellung auf vielen Positionen zum 1:0-Erfolg

Knappe Niederlage im 2. MatchDHB-Damen in Osaka gegen Japan mit guter Struktur, aber zu ineffizient

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DANAS: Wiedergutmachung gelungen

Sonntag, 1. Juli, WM-Vorbereitung in Dortmund: GER – ITA 2:0 (2:0)

01.07.2018 - Der deutschen Damen-Nationalmannschaft ist am Sonntag die Wiedergutmachung für die 0:1-Niederlage gegen Italien in Dortmund gelungen. Am Ende stand ein 2:0-Erfolg, der auch deutlich höher hätte ausfallen können, da im ganzen Match nur das DHB-Team spielte und Italien auf eine einzige klare Torchance und keine Ecke kam. So war es lediglich die immer noch mangelnde Torausbeute, über die man sich auf deutscher Seite ärgern konnte, denn in vielen anderen Bereichen spielte das Team sehr konzentriert und griffig. Jetzt fliegt die Mannschaft am kommenden Wochenende zu zwei Testspielen gegen Großbritannien nach London, auch um dort im Stadion und Hotel bereits einmal WM-Luft zu schnuppern. In Deutschland ist der real FOUR NATIONS CUP mit den Niederlanden, Argentinien und Neuseeland vom 11. bis 14. Juli in Grünwald bei München dann die ultimative Generalprobe vor der Weltmeisterschaft (21. Juli bis 5. August).

Bundestrainer Xavier Reckinger: „Das war ein eindeutiger Schritt vorwärts. Italien hatte im gesamten Spiel fünf Kreiseintritte, wir allein in der ersten Hälfte 26. Es war unser klares Ziel, das Spieltempo zu bestimmen, was uns nahezu über die gesamten 60 Minuten gelungen ist. Wir haben jetzt noch sechs Spiele vor der WM, in denen wir uns weiter entwickeln werden. Aber auch heute haben die Mädels gesehen, dass wir in jedem Spiel über die volle Strecke konzentriert bleiben müssen. Heute gab es am Ende auch noch eine Chance für Italien, bei der wir Glück hatten, dass dort eine Mitspielerin vor der Linie getroffen wurde. Wenn wir es schaffen, voll fokussiert zu bleiben, sind wir eine sehr starke Mannschaft, wenn wir es nicht schaffen, wie gestern, können wir aber auch gegen jeden Gegner verlieren.“

Es dauerte ein bisschen, bis Ordnung im deutschen Spiel war, aber dann ging Charlotte Stapenhorst über rechts durch, legte in den Rückraum auf Anne Schröder, deren Rückhandschuss die italienische Keeperin nur noch in die eigenen Maschen abfälschen konnte (5.). In der 8. Minute gab es nach Stockfoul im Kreis die erste Ecke fürs DHB-Team, die als Linksablage aber von der Torfrau Martina Chirico gehalten wurde. Die Deutschen im Vorwärtsgang - einen Vorhandschuss von Jana Teschke und eine Rückhand von Hannah Gablac hielt die Keeperin in der 10. Minute bravourös.
Es war eine ähnlich einseitige Partie wie beim 0:1 gestern, aber der Zug zum Tor und die Entschlossenheit der Deutschen im und am Kreis wirkte klar besser. Die italienische Torfrau hatte deutlich mehr zu tun und nach dem ersten Viertel konnten die Italienerinnen froh sein, dass es „nur“ 0:1 stand. Das DHB-Team machte genauso weiter. Chrico hielt einen harten Rückhandschuss, im Anschluss aber zweite Ecke fürs DHB-Team. Den Schuss hielt aber erneut die starke Keeperin. Das Powerplay wurde immer druckvoller. Italien bis zur 20. Minute ohne einen gefährlichen Kreiseintritt. In der 21. Minute foulte Elisabetta Pacella eine deutsche Aufbauspielerin und musste dafür mit Grüner Karte auf die Strafbank. In Überzahl der Deutschen brannte es mehrfach im Kreis der Italienerinnen, wo für die Deutschen mehrfach aber der Platz fehlte, um überhaupt auszuholen, weil die Gäste mit allen Spielerinnen teils im oder am eigenen Kreis standen. So überstand Italien die Unterzahl ohne weiteren Schaden. In der 30. Minute holten die Deutschen sich noch eine dritte Ecke, bei der Variante auf den linken Pfosten klappte, aber auf Kosten der vierten Ecke geklärt wurde. Die führte zu einem kuriosen Treffer, als Lisa Altenburg den hoch abgefälschten Ball als Überkopf-Volley im Reflex zum längst überfälligen 2:0 nutzte.

Zu Beginn der zweiten Hälfte gab es die fünfte Ecke für die DANAS, doch die Variante verpuffte etwas, weil die Italienerinnen schnell draußen waren und immer einen Schläger im Weg hatten. Im Gegenkonter bediente Hannah Gablac Cecile Pieper auf halbrechts gut, deren Block knapp neben den rechten Pfosten ging. Auch wenn Italien jetzt selbst etwas mehr fürs Spiel tat, lag das 3:0 eher in der Luft als eine Torchance der Gäste, denn die Deutschen standen hinten sehr sicher, fingen die Italienerinnen immer schon vor dem Kreis sicher ab.
Ein Schuss von Anne Schröder konnte noch zur Langen Ecke geklärt werden (41.). Und erneut Schröder bereitete mit einem unwiderstehlichen Solo quer durch den Kreis für Hannah Gablac im Rückraum vor, der die Kugel aber etwas vom Schläger sprang (43.). So mussten sich die Deutschen zumindest vorwerfen, den Sack nicht schon zugemacht zu haben, was gut möglich gewesen wäre. Und am Samstag hatte Italien im letzten Viertel ja noch das Siegtor machen können.
Lena Micheel bekam die erste Chance im letzten Viertel, verzog ihren Rückhandschuss aber deutlich nach rechts (46.). Das DHB-Team blieb dran, setzte Italien stark unter Druck, so dass es mehrfach im Kreis brannte. Ein ganz starkes 3D-Dribbling von Lisa Altenburg hätte das 3:0 verdient gehabt, aber Martina Chirico parierte noch gerade eben und drehte den Ball um den Pfosten (47.). Schon im nächsten Angriff die sechste Ecke. Doch die Variante durch die Beine nach links wurde von Altenburg rechts neben das Tor gesetzt.
Die DANAS gingen jetzt schon am Kreis auf die Italienerinnen drauf. Daraufhin kam Lena Micheel zum freien Schuss aus der Mitte, doch der Schuss zu unplatziert und daher von Chirico zu halten (51.). Dann aber in der 53. Minute der erste Kreiseintritt der Italienerinnen und hier hatte das DHB-Team Glück, dass eine Stürmerin den Schuss der eigenen Kollegin kurz vor der Linie abbekam. Auch in der nächsten Minute Italien im Kreis, kam aber nicht zum Abschluss. Die Deutschen ließen eine gute Konterchance ungenutzt, weil im Kreis das Abspiel verpasst wurde (54.).
Auch in der 55. Minute wurde beim Konter im letzten etwas holprigen Pass die Chance auf das 3:0 vergeben, weil dadurch aus zwei Metern die Kugel nicht ins leere Tor befördert werden konnte. Es war jetzt etwas zu wild auf beiden Seiten, da Italien aufmachte, um noch etwas zu bewegen. Immer wieder Verwertungsprobleme im Kreis der Italienerinnen, wo jetzt plötzlich viel Raum war. Man merkte dem Team beim Schlusspfiff an, dass es mit sich unzufrieden war, weil man die sehr realistische Möglichkeit auf einen hohen 5:0- oder 6:0-Sieg, der den Kräfteverhältnissen auf dem Platz entsprochen hätte, ausgelassen hatte.

Tore:
1:0      Anne Schröder (5.)
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2:0      Lisa Altenburg (KE, 30.)
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Ecken:
GER 6 (1 Tor) / ITA keine

Schiedsrichter:
Stefan Ehrenberg / Florian Lippke

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