2. Sieg gegen den OlympiasiegerDANAS: WM-Vorbereitungen in London: England – Deutschland 2:4 (1:2)

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"Besser als es sich anfühlt!"Bundestrainer Xavier Reckinger und Sportdirektor Heino Knuf im Nach-WM-Interview

DANAS rücken auf Platz 5 vorWM-Platz fünf in London lässt die deutschen Damen in der Weltrangliste aufsteigen

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2. Sieg gegen den Olympiasieger

DANAS: WM-Vorbereitungen in London: England – Deutschland 2:4 (1:2)

05.07.2018 - Der deutsche Damen-WM-Kader hat auch sein zweites Vorbereitungsspiel auf die Weltmeisterschaft in London (21. Juli bis 5. August) im späteren WM-Stadion gegen Olympiasieger England gewonnen. 22 Stunden nach dem 2:1 (1:1) am Mittwoch im Queen-Elisabeth-Park gewann das Team von Bundestrainer Xavier Reckinger am Donnerstagvormittag mit 4:2 (2:1). Marie Mävers, Viktoria Huse, Hannah Gablac und Elisabeth Graeve trafen für die DANAS. Das DHB-Team bekommt nun ein paar Tage Pause und tritt dann beim real FOUR NATIONS CUP vom 11. bis 14. Juli mit den Niederlanden, Argentinien und Neuseeland in Grünwald bei München zur ultimativen WM-Generalprobe an.

Xavier Reckinger: „Ja, die Ergebnisse hier waren richtig gut, aber das ist für mich nicht das Wichtigste. Klar, wollen wir möglichst in jedem Spiel gewinnen, aber was für mich zählt, ist die Weiterentwicklung. Bislang haben wir uns in der Vorbereitung von Match zu Match um zwei bis drei Prozent gesteigert. Das sind kleine Schritte, aber auf die zehn Länderspiele vor der WM gesehen, wären es dann auch bis zu 30 Prozent Steigerung, wenn es so weitergeht. Es gibt aber immer noch kleine Baustellen, an denen wir arbeiten müssen und werden. Auch da bin ich froh über die Erkenntnisse. Das individuelle Verteidigen, die gesamttaktische Defensivleistung – all sowas war schon deutlich besser als noch vor zwei Wochen. Aber wir geben zum Beispiel im Aufbau noch zu leicht Bälle her. Und heute haben wir sieben Strafecken zugelassen und waren gleich bei vieren nur zu Dritt zum Verteidigen im Tor. Das sind Dinge, auf die man schauen muss. Insgesamt aber haben wir ein gutes Niveau erreicht, mit dem wir nun nach Grünwald fahren.“

Mit dem Start in die Partie war der Bundestrainer nicht unbedingt zufrieden. Die Engländerinnen wirkten in der Anfangsphase griffiger. So kamen die Gastgeberinnen in der 7. Minute zu einem „viel zu einfach hergegebenen Kontertor“, so Reckinger. „Über so ein Tor würden wir uns bei der WM richtig ärgern.“ Doch seine Mannschaft biss sich in die Partie hinein und reagierte gut. Marie Mävers sorgte kurz vor der Viertelpause per Eckenstecher für den Ausgleich (14.).
Im zweiten Viertel ging die Leistungskurve leicht nach oben aus Sicht des Belgiers auf der deutschen Bank. Dennoch fehlte die Spielkontrolle, auch weil England das Match plötzlich sehr schnell und hektisch machte. Es entwickelte sich ein Hin und Her, was nicht dem deutschen Matchplan entsprach. Dennoch gelang Viktoria Huse bei der nächsten deutschen Ecke der Führungstreffer von der Ablage aus (23.).

Erst nach der Halbzeitpause gelang es den Deutschen immer mehr, Kontrolle über das Spiel zu erlangen. Und das wurde mit einem schönen Treffer zum 1:3 (39.) belohnt, als der Ball über mehrere Stationen aus der deutschen Abwehr bis in den Kreis getragen wurde, wo aus der Hundekurve rechts Hannah Gablac am langen Pfosten in Szene gesetzt wurde, die dann einblockte. Die Gastgeberinnen meist durch Standards gefährlich, wobei die deutsche Eckenabwehr lange unüberwindlich schien, obwohl mehrfach die erste Rausläuferin zu früh unterwegs war und an die Mittellinie geschickt wurde.
Zu Beginn des letzten Viertels war es Elisa Graeve, die mit einem schönen Solo und abgeklärtem Abschluss das 1:4 (48.) besorgte. England konnte kurz darauf das 2:4 (50.) per Ecke erzielen und leitete daraufhin mit der Herausnahme der Keeperin für eine elfte Feldspielerin das Schluss-Powerplay ein. Doch es kam für die Olympiasiegerinnen von Rio dabei nur noch eine Chance heraus. Die Deutschen hatten ihrerseits zwei Großchancen, um das Ergebnis noch zu erhöhen. Letztlich bleib es aber beim 4:2-Erfolg der DANAS.

Ein besonderes Extralob erhielten die beiden Torhüterinnen Julia Ciupka, die gestern bereits mit einer geliehenen Rüstung spielte, und Nathalie Kubalski, die heute mit Ciupkas Rüstung auflaufen musste, da British Airways erst beide Torwartausrüstungen nicht mitgenommen hatte und am nächsten Morgen entgegen anderer Meldungen nur die eine von Ciupka ins Hotel nachlieferte. „Das ist stark von den beiden, dass sie sich nicht haben verunsichern lassen, sondern die Lösungen angenommen haben und damit sehr souverän umgegangen sind“, so Reckinger.

Tore:
1:0      ENG (7.)
1:1      Marie Mävers (KE, 14.)
---
1:2      Viktoria Huse (KE, 23.)
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1:3      Hannah Gablac (39.)
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1:4      Elisa Graeve (48.)
2:4      ENG (KE, 50.)

Ecken:
ENG 7 (1 Tor) / GER 5 (2 Tore)

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