U21-WM: Es geht um Platz 5!Juniorinnen-WM in Santiago (Chile), um Platz 5-8: Deutschland – England 1:0 (1:0)

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U21-WM: Es geht um Platz 5!

Juniorinnen-WM in Santiago (Chile), um Platz 5-8: Deutschland – England 1:0 (1:0)

02.12.2016 - Für die deutschen U21-Damen kam zwei Tage nach dem enttäuschend klaren Viertelfinal-Aus gegen Titelverteidiger Niederlande das erste Relegationsspiel um Platz fünf genau richtig, um zu zeigen, was in ihnen steckt. England wurde beim verdienten 1:0-Erfolg komplett dominiert, allerdings hätte das Traumtor von Teresa Martin Pelegrina nicht das einzige bleiben müssen. Am Sonntag um 18 Uhr deutscher Zeit geht es nun gegen Belgien, das die USA 2:1 schlug, um Platz fünf dieser WM. (Fotos: worldsportpics.com)

Bundestrainer Marc Haller: „Wir haben uns spielerisch sehr gut durchgesetzt und England 70 Minuten beherrscht. Einziges Manko bleibt die Torausbeute, denn wir hätten das sicher deutlich früher entscheiden können. Aber wir sind extrem happy mit dem Spiel um Platz fünf am Sonntag. Wenn das gelingt, wäre das eine tolle Platzierung!“

Hin und her ging es in der Anfangsphase dieser Partie zwischen den beiden Teams, die sichtlich bemüht waren, nicht in Rückstand zu geraten und damit das Momentum des Spiels aus der Hand zu geben. Nach etwa zehn Minuten hatten die DHB-Juniorinnen das Spiel in der Hand, drängten das englische Team hinten rein. Lohn war die erste Ecke in der 13. Minute, aus der die zweite und die dritte resultierte. Es wurde eine ganze Serie von Ecken, die aber alle entweder zu unpräzise gespielt oder geschossen waren.
Dennoch blieb das deutsche Team am Ruder, kreierte einen Angriff nach dem anderen. In der 19. Minute wieder Strafecke fürs DHB-Team. Auch die nicht perfekt ausgeführt, doch Hanna Granitzki holte gleich die nächste, die aber links flach am Tor vorbeiging. Das englische Team kam nun gar nicht mehr richtig aus der eigenen Hälfte raus, allein der Lohn für überlegenes Spiel blieb erstmal aus. In der 24. Minute bereits Ecke Nummer sieben: Dieses Mal wurde die Ecke verstoppt. Nun hatte England mal die Chance zu kontern, kam aber nicht zum Abschluss.
Ein eigentlich perfekt zu Ende gespielter Angriff durch die Mitte wurde von Maxi Marquardt direkt vorm Tor nicht genutzt (25.). Kurz darauf zischte aus guter Position eine Rückhand nur ganz knapp über das Tor – es hätte inzwischen 2:0 oder 3:0 stehen müssen. Denn England agierte völlig ideenlos, war kaum in der Lage, mal eigene Akzente zu setzen. Und dann brach endlich der Bann, als ein Angriff über rechts zu Teresa Martin Pelegrina in den Kreis kam, die erneut ein Traumtor zum 1:0 (33.) erzielte, als sie nach links zog und dann mit der Rückhand über die rausrutschende Torfrau ins Netz lupfte.
Es gab in der Schlussminute eine Ecke für England, nachdem die Ballführende von den Deutschen an der Viertellinie zu hart attackiert wurde, doch Keeperin Rosa Krüger parierte die Ecke sicher. So ging es mit einer verdienten, aber eigentlich zu knappen Führung in die Pause. Doch die Deutschen machten weiter, wo sie aufgehört hatten – mit gut strukturierten Angriffen und Offensivhockey. Elisa Gräve wurde eine gute Chance direkt vor Tor weggepfiffen (38.).
Es blieb recht einseitig. Das DHB-Team presste aggressiv und England machte entsprechend Fehler im Aufbau. Bei den gelegentlichen Angriffen der Mädchen von der Insel stand die deutsche Abwehr sehr sicher. In der 49. Minute hätte es wohl Siebenmeter für die Deutschen geben müssen, als Gablac mit einem No-Look-Ball eine Britin auf der Torlinie traf, aber auch davon ließ sich das Team nicht aus der Ruhe bringen. Es wurde weiter ruhig gearbeitet. England investierte nun vorn mehr, um zumindest noch ins Penatyschießen zu kommen. Elisa Gräve sah dann Grün für ein Foul, das DHB-Team daher kurz in Unterzahl, aber auch da weitgehend Herr des Geschehens. In der 55. Minute hätte das 2:0 fallen müssen, als sich Julia Meffert im Kreis durchtankte und der Pass auf die am linken Pfosten freistehende Marquardt etwas zu sehr hoppelte, sonst hätte die Flottbekerin nur einzuschieben brauchen. Nach einem guten Rechtsangriff traf dann Annelotte Ziehm nur das Außennetz.
Doch Deutschland nun selbst in Überzahl. Keeperin Miriam Pritchard rettete da zwei Mal in höchster Not (58.). Etwas Glück, als Englands Elena Rayer bei einem Konter plötzlich links durch war, aber ihren Querpass nicht perfekt an die Frau brachte (59.). Danach waren die Deutschen wieder am Drücker. Viktoria Huse hatte dann wiederum das 2:0 auf dem Schläger, schrubbte aber freistehend im Kreis knapp links neben den Pfosten. Erneut sah danach eine Engländerin die Grüne Karte, Deutschland also wieder in Überzahl (63.). Ein Rückhandschuss von Granitzki ging da aber deutlich rechts neben das Tor.
Kurz darauf ging ein Lupfer nur knapp den das Gehäuse der Engländerinnen. Das DHB-Team blieb nun lange stark im Ballbesitz, nahm Zeit von der Uhr. Und so blieb es beim letztlich mehr als verdienten 1:0-Erfolg der Deutschen, der ihnen den Einzug ins Spiel um Platz fünf am Sonntag um 18 Uhr deutscher Zeit gegen Belgien bescherte.

Tore:
1:0 Teresa Martin Pelegrina (33.)
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Ecken:
Deutschland 7 (kein Tor) / England 2 (kein Tor)

Grüne Karten:
GER 1 / ENG 4

Schiedsrichter:
Jung Hee Kim (KOR) / Claire Druijts (NED)

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