U21-Damen: Remis zum AuftaktU21-EM Damen in Valencia, Vorrunde: Deutschland – Frankreich 0:0

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WU21: Medaille knapp verpasstJuniorinnen-EM in Valencia (ESP), Spiel um Platz 3: England – Deutschland 3:2 (1:0)

Weltmeister stark gefordertU21-EM Damen in Valencia, Halbfinale: Niederlande – Deutschland 3:1 (0:1)

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U21-Damen: Nur Remis zum Auftakt

U21-EM Damen in Valencia, Vorrunde: Deutschland – Frankreich 0:0

28.07.2017 - Die deutschen Juniorinnen sind mit einem enttäuschenden 0:0 gegen Frankreich in die U21-Europameisterschaft von Valencia gestartet. Das Team von Bundestrainer Akim Bouchouchi konnte, trotz drückender spielerischer Überlegenheit, die tief stehenden Französinnen nie so auskombinieren, dass Platz für eine klare Torchance war. Oft liefen oder passten die deutschen Angreiferinnen in die Bretter oder konnten nur halbherzig abschließen. Gegen England, das sein Match gegen Irland 3:0 (3:0) gewann, muss am morgigen Abend eine deutliche Steigerung her, um das Ziel Halbfinale nicht aus den Augen zu verlieren.

Bundestrainer Akim Bouchouchi: „Wir wussten vorher ja schon, dass wir noch nicht bei 100 Prozent sein können. So hat das Auskontakten heute gegen eine solch extrem tief stehende Mannschaft nicht gut funktioniert. Dazu haben wir noch etwas zu langsam agiert – all das hat dem Gegner in die Karten gespielt. Bei solch einem Spiel musst du dann vor allem schauen, dass du nicht auch noch ein Ding fängst – und defensiv haben wir das schon sehr gut gemacht. Natürlich ärgert sich hier jetzt jeder, dass wir das nicht gewonnen haben, aber mehr ist ja nun auch noch nicht passiert. Der erhoffte Ertrag ist halt nicht da. Aber wir brauchen bloß die nächsten beiden Partien zu gewinnen, dann können wir immer noch unseren Job machen, wie wir es uns vorgenommen haben. Und gegen England wird das eh ein ganz anderes Spiel. Wichtig ist, dass wir im Aufbau aggressiver und effektiver agieren, dann klappt das schon.“

Gegen den Außenseiter war das DHB-Team schnell bestimmend, fing bereits in dessen Hälfte die Bälle ab. Erste Großchance in der zweiten Minute, als Elisa Gräve einen Ball von rechts vor Tor flankte, aber die Keeperin den Stecher gut entschärfte. Nach knapp fünf Minuten dann aber holte sich Frankreich mit dem ersten Gegenangriff eine Ecke, die allerdings nicht einmal beim Stopper ankam. Danach wieder Powerplay der Deutschen, bei denen noch die letzte Konsequenz fehlte. Drei, vier gute Chancen wurden liegengelassen. So war der Ball nach Flankenlauf von Emma Davidsmeyer eigentlich schon fast drin, aber eine Französin kratzte ihn von der Linie (9.).
Auch kurz vor der Pause wurde eigentlich geduldig genug um die am eigenen Kreis postierten Französinnen herumgespielt, aber die gute Stecherchance brachte nicht den erhofften Erfolg. So ging es mit einem für die Französinnen sehr schmeichelhaften 0:0 in die erste Viertelpause. Gleich danach lief wieder ein gut über die rechte Grundlinie gebrachter Ball einen halben Meter vorm französischen Tor vorbei, ohne dass er genutzt werden konnte. Der Bundestrainer forderte lautstark mehr Aktivität im Kreis, um den engen Riegel des Gegners mehr auseinander zu ziehen. In der 22. Minute gab es den zweiten Angriff der Französinnen, der durchaus gefährlich war. Femke Jovy musste erstmals ihr Können zeigen. Zweimal in Folge liefen danach Flanken der Deutschen unberührt ins Tor. Es brauchte noch mehr Geduld. Maxi Marquardt erarbeitete dann die erste deutsche Ecke der Partie. Doch weder die noch eine Folgeecke hatten Erfolg. Es blieb dabei, dass die Deutschen trotz großer Überlegenheit im Kreis zu inkonsequent blieben. Kurz vor der Pause dann Grüne Karte für Charlotte Gerstenhöfer, so dass die DHB-Auswahl auch nach dem Wechsel in Unterzahl spielte. 

Das 0:0 zur Pause entsprach aber sicher nicht dem Anspruch der Mannschaft, die sich noch schwertat die Nervosität bei Turnierstart abzulegen.
Die Unterzahl hatte keine Folgen, aber auch danach fehlte die letzte Konzentration am und im Kreis, um erfolgreich zu sein. Dann fing sich auch Sonja Zimmermann Grün (35.) wegen nicht eingehaltenen Abstands. Die Phase wurde zwar auch problemlos überstanden, aber es machte sich allmählich merklich etwas Frust breit, dass es nicht so lief, wie man das zuvor erhofft hatte. In der 39. Minute dann aber die dritte Ecke fürs DHB-Team, der zwei weitere folgten. Doch auch diese führten zu nichts Zählbarem.
Frankreich bekam im Laufe der Zeit allerdings auch immer mehr Aufwind, weil man merkte, dass in dieser Partie gegen den Favoriten eventuell sogar ein Punktgewinn drin war. Die DHB-Auswahl musste im letzten Viertel die Konzentration und Fokussierung unbedingt noch einmal erhöhen. In der 49. Minute sah dann auch Frankreich erstmals Grün wegen Stockfouls. Die Deutschen somit in Überzahl. Doch die Anspiele in den Kreis blieben zu ungenau und auch die nun etwas verzweifelt angesetzten Soli in den Kreis blieben überhastet.
Glück für Frankreich dann auch noch, als ein prallender Ball nur ans Außenbrett ging (55.). Kurz ein Drehschuss von Katharina Kirschbaum (57.), den eine Mitspielerin neben das Tor blockte. Dann traf eine Stürmerin die andere im Kreis am Fuß – es lief einfach alles schief. Als Sonja Zimmermann dann einen Konter mit Foul unterbrach, sogar Unterzahl in der Schlussphase. Frankreich feierte den Punkt am Ende wie einen Sieg, während bei den Deutschen die Köpfe doch merklich hingen.

Tore:
keine

Ecken:
GER 4 (kein Tor) / FRA 1 (kein Tor)

Schiedsrichter:
Christine Reid (IRL) / Magali Sergeant (BEL)

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