U21-WM: Kantersieg der C-UnitDie DHB-Juniorinnen gewannen in Santiago de Chile auch in der Höhe verdient gegen Frankreich

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U21-WM: Kantersieg der C-Unit

Die DHB-Juniorinnen gewannen in Santiago de Chile auch in der Höhe verdient gegen Frankreich

25.11.2016 - Die deutschen Juniorinnen haben ihr Auftaktspiel der WM in Santiago de Chile klar und auch in der Höhe verdient mit 10:1 (6:1) gegen Frankreich gewonnen. Die Tore für das in allen Belangen überlegene DHB-Team erzielten Hannah Gablac, Kira Horn, Hanna Granitzki (je 2), Maxi Marquardt, Maike Schaunig, Alisa Vivot und Annelotte Ziehm. Am morgigen Samstag um 20 Uhr deutscher Zeit kommt es bereits zum Top-Spiel der Vorrundengruppe mit Argentinien, dem U21-Vize-Weltmeister von 2013. (Fotos: worldsportpics.com)

Bundestrainer Marc Haller: „Frankreich hat tief hinten dringestanden, wie wir das erwartet hatten. Es war schon zu merken, dass die Mädels doch ganz schön nervös waren vor dem Start, aber auch das ist eine gute Erfahrung, so wie wir in dieser Partie auch noch ein paar andere Dinge bearbeiten konnten, weil Frankreich uns nicht voll gefordert hat. Wir haben das Spiel hier vor einer lautstarken deutschen Fangruppe mit vielen Angehörigen sehr genossen.“

Die deutschen Juniorinnen machten früh Druck auf den französischen Aufbau und zwangen deren Hintermannschaft so zu Fehlern. In der 2. Minute wurde ein Ball exzellent auf rechts an der Viertellinie abgefangen. Nach schöner Hundekurve wurde Kira Horn auf Höhe Siebenmeterpunkt bedient, die hoch ins Netz zur 1:0-Führung vollendete. Und bereits in der 6. Minute brachte ein schnell ausgeführter Freischlag auf links eine Überzahlsituation, in der Annelotte Ziehm vor Tor im Gewühl schnell reagierte und zum 2:0 einschieben konnte. In der 8. Minute dann erste Ecke fürs DHB-Team nach einem Foul zentral im Kreis. Der direkte Schlenzer wurde jedoch abgewehrt.
Das DHB-Team blieb vorne dran. Frankreich war noch nicht einmal gefährlich in die deutsche Hälfte gekommen. Erst in der 11. Minute mal ein Ball, der als Flanke vor Rosa Krügers Tor kam, aber keinen Abnehmer fand. Dann ein Freischlag am französischen Kreis, dem Hanna Granitzki vor Tor noch die entscheidende Richtungsänderung zum 3:0 (15.) gab. Eine tolle Einzelaktion nach einem weiteren Freischlag rechts am Kreis, bei der die Ausführende sich toll in den Kreis dribbelte, brachte schon bald das 4:0, als Maxi Marquardt vor der Keeperin den Ball bekam und einnetzte (17.).
Frankreich blieb überfordert mit dem Druck des Vize-Europameisters. Ein Linksangriff brachte die zweite Ecke (19.), die die Keeperin aber stark am linken Pfosten vorbei parierte. Die Französinnen dann in Unterzahl, nach einem harten Bodycheck gegen eine deutsche Angreiferin. Das DHB-Team holte sich die dritte Ecke, die als Schlagvariante zum 5:0 (23.) erfolgreich war. Hanna Granitzki war schon zum zweiten Mal die Torschützin. Das DHB-Team ließ keinen Deut nach. Angriff um Angriff fuhr gegen das französische Tor – das Ergebnis war selbst in der Höhe zu diesem Zeitpunkt absolut verdient.
Gablac prüfte die Keeperin mit einer schönen Rückhand, weil immer wieder frühe Balleroberungen die Stürmer in gute Positionen brachten. In den ganz wenigen Situationen, in denen Frankreich mal an die deutsche Viertellinie kam, stand die Hintermannschaft sehr sicher. Sechs Minuten vor Halbzeit schließlich die zweite Überzahl, nachdem eine Französin Grün wegen Stockschlagens gesehen hatte. Und die Deutschen nutzten die Überzahl, als ein Freischlag links wieder schnell ausgeführt wurde, ging der Ball über die rechte Seite vors Tor, wo Alisa Vivot für das 6:0 (30.) sorgte. Doch als auch auf deutscher Seite Teresa Martin Pelegrina mit Grün auf die Strafbank musste, war man bei einem Konter mal nicht ganz aufmerksam und Marine Delannoy konnte das zum 1:6 (32.) nutzen.
Hanna Granitzki sah kurz vor der Pause dann auch noch Grün wegen nicht eingehaltenen Abstands, doch das DHB-Team beendete die Halbzeit konstant in der Offensive, drängte Frankreich tief in die eigene Hälfte. Es blieb damit beim 6:1 nach 35 Minuten.

In der zweiten Halbzeit startete Frankreich etwas mutiger und konnte sich in der 33. Minute seine erste Ecke erarbeiten, die aber verstoppt wurde. Im nächsten deutschen Angriff hielt Hannah Gablac ihren Schläger direkt vor der Keeperin in einen Rückhandschuss und fälschte so zum 7:1 (40.) ab. Das DHB-Team blieb am Drücker. In der 41. Minute gab es Ecke Nummer vier fürs Haller-Team. Die wurde vor Tor gerade noch von der französischen Abwehr gerettet. Mit der französischen Druckphase war es da schon längst wieder vorbei. Es stürmten erneut nur noch die Deutschen, die immer wieder früh das Aufbauspiel der Gegner störten und Bälle eroberten. Daraus resultierte auch die fünfte Ecke (45.), bei der der Schlag aber zu hoch geriet.
Auch die nächste Ecke in der 53. Minute schlug zu hoch im Tor der Französinnen ein. Das deutsche Team hatte zu dieser Phase zumindest einen Gang rausgenommen, ohne die Spielkontrolle auch nur ansatzweise zu verlieren. Das Match spielte sich fast ausnahmslos in der französischen Hälfte ab. Immer wieder suchte das DHB-Team den Weg in den Kreis, hatte nun aber nicht mehr die volle Konzentration im Abschluss. So gingen einige Schüsse deutlich neben das Tor, die in der ersten Hälfte noch im Netz gelandet wären.
Alisa Vivot sah dann noch einmal Grün auf Seiten der Deutschen (59.), doch die Unterzahl wirkte sich nicht negativ aus. Im Gegenteil: Die heutige Kapitänin Elisa Gräve bereitete mit einem brillanten Lauf über rechts für Hannah Gablac vor, die am langen Pfosten nur noch zum 8:1 (61.) ins leere Tor schlagen musste. Und dann trug sich auch noch Maike Schaunig mit dem 9:1 (64.) in die Torschützenliste ein, die einen Überzahlangriff erfolgreich abschloss. Frankreich hatte nun kaum noch Gegenwehr zu bieten, so dass das zehnte Tor immer wieder in der Luft lag. Realität wurde es, als Kira Horn in einem Konter durch die Mitte zog und mit einem harten Rückhandschlag an der Keeperin vorbei zum 10:1 (70.) traf.

Tore:
1:0 Kira Horn (2.)
2:0 Annelotte Ziehm (6.)
3:0 Hanna Granitzki (14.)
4:0 Maxi Marquardt (19.)
5:0 Hanna Granitzki (KE, 22.)
6:0 Alisa Vivot (30.)
6:1 Marine Delannoy (32.)
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7:1 Hannah Gablac (40.)
8:1 Hannah Gablac (61.)
9:1 Maike Schaunig (64.)
10:1 Kira Horn (69.)

Ecken:
Deutschland 6 (1 Tor) / Frankreich 1 (1 Tor)

Schiedsrichter:
Catalina Montesino Wenzel (CHI) / Suzi Sutton (USA)

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