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U21-Damen: Erste NiederlageChinas U23-Team zu eingespielt für die neu formierten, jungen U21-Damen

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U21-Damen: Erste Niederlage

Chinas U23-Team zu eingespielt für die neu formierten, jungen U21-Damen

06.11.2018 - Im dritten Match ihrer China-Reise hat das junge, neu formierte deutsche U21-Damenteam seine erste Niederlage kassiert. Gegen ein sehr „erwachsenes und gut eingespieltes“ (O-Ton Bundestrainer Akim Bouchouchi) U23-Team des Gastgebers gab es eine im Ergebnis etwas zu hoch ausgefallene 1:6-Niederlage.

„Da kamen heute einige Dinge zusammen“, so der Bundestrainer. „Die Chinesinnen hatten einige Spielerinnen dabei, die die WM im Sommer in London gespielt haben und wir wollten taktisch heute etwas ausprobieren, mit dem die Mädels anfangs doch viel zu managen gehabt. Es wurde über die Dauer des Spiels deutlich besser und das 1:6 spiegelt auch nicht die Kräfteverhältnisse und statistischen Werte der Partie wieder. Aber wir haben vier Ecken kassiert, was uns aufgezeigt hat, dass wir an der Eckenabwehr auf jeden Fall nochmal arbeiten müssen. Für uns sind das gute Lerneffekte und wir wussten ja auch, dass wir hier auf U23-Teams treffen. Australien, gegen die wir morgen spielen, sind ähnlich stark wie die Chinesinnen. Es geht also weiter.“

Die junge Mannschaft tat sich nach dem Ruhetag schwer, wieder in den Spielfluss zu kommen. Bereits in der ersten Minute vergaben die Gastgeber eine Chance vorm deutschen Tor. Zwar hatte das DHB-Team in der 2. Minute selbst eine Ecke, die Emily Kernerrausholte, aber der Torschuss wurde wegen Stoppfehlers abgepfiffen. Dann kam China stark auf. Keeperin Karlotta Lammers hielt zweimal gut, war dann aber bei einer Ecke im Nachschuss machtlos (5.). Auf der anderen Seite setzte Carlotta Sippel mit einem Rückhandschuss eine Duftmarke, verfehlte das Tor aber knapp (9.).

Doch eine Minute später gelang China erneut das Tor durch eine Ecke, die als Stecher den Weg ins Tor fand (10.). Auch die deutschen hatten ihre Chancen, nutzten diese aber nicht so effektiv. Camille Nobis scheiterte kurz vor der Viertelpause an der chinesischen Keeperin. Es ging aber mit dem Ping-Pong zwischen den Teams weiter. China holte sich in der 16. Minute die nächste Ecke, die Lammers hielt. Pia Maertens holte auf der anderen Seite die zweite deutsche Ecke, die aber abgewehrt wurde. Und auf der anderen Seite war China dann wieder effektiv. Die vierte Ecke ging als Schrubbervariante zum 3:0 (25.) ins untere linke Eck.

Diese Serie setzte sich zu Beginn des dritten Viertels leider fort. Die nächste Ecke passte per Schlenzer ins untere rechte Eck zum 0:4 (32.). Doch kurz danach konnten auch die Deutschen endlich jubeln. Pia Maertens eroberte den Ball von der chinesischen Verteidigung und traf per Rückhand argentinisch ins rechte untere Eck zum 1:4 (34.). Doch nur kurz darauf flankte eine Chinesin in den linken Kreis, von wo eine Stürmerin mit einem Vorhandschlag den alten Abstand wiederherstellte (36.). Und wiederum nur zwei Minuten später trafen die Gastgeberinnen nach Hundekurve gar zum 1:6 (38.).

Die Deutschen wehrten zwei Ecken zu Ende des Viertels erfolgreich ab und kamen dann im letzten Viertel deutlich besser ins Match. „Da hatten wir noch zwei drei sehr gute Chancen, mit denen man ein Match enger gestalten kann, wenn man vorher nicht vier Eckentore fängt“, so Bouchouchi. Doch eine stark von der chinesischen Torfrau parierte Ecke und eine Großchance von Lisa Nolte führten nicht mehr zur Resultatverbesserung. Am Freitag hat das DHB-Team im zweiten Match gegen China dann die Chance, es enger zu gestalten.

Tore:
1:0       CHN (KE, 5.)
2:0       CHN (KE; 10.)
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3:0       CHN (KE, 25.)
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4:0       CHN (KE, 32.)
4:1       Pia Maertens (34.)
5:1       CHN (36.)
6:1       CHN (38.)
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Ecken:
CHN 7 (4 Tore) / GER 3 (kein Tor)

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