Keine Medaille für U18-Mädels1:2-Niederlage im Spiel um EM-Platz 3 gegen England / Viel Ballbesitz ohne Ertrag

U18-EM: Titeltraum verregnet0:1-Niederlage im Halbfinale gegen Belgien / Acht Ecken blieben ungenutzt

U18-EM: Souveräner Gruppensieg8:1-Sieg über Weißrussland / Für Emily Günther ist die EM gelaufen: Daumenbruch

U18-EM: England bezwungenDeutschland schlägt England mit 3:1 / Sorge um den Daumen von Emily Günther

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U18-EM: Souveräner Gruppensieg

8:1-Sieg über Weißrussland / Für Emily Günther ist die EM gelaufen: Daumenbruch

18.07.2018 - Souverän und ohne Verlustpunkt zum Gruppensieg. Mit einem 8:1 (3:0) über Weißrussland schlossen die deutschen Mädchen am Mittwoch ihre EM-Vorrunde in Santander als Erster der Gruppe B ab. Am Freitag (12 Uhr) geht es für die Mannschaft von Bundestrainer Sven Lindemann im Halbfinale entweder gegen Spanien oder Belgien, die heute um 17.45 Uhr das wohl entscheidende Duell um Platz zwei hinter den Niederlanden in der Gruppe A haben werden.

„Wir uns ging es heute darum, Stärke zu demonstrieren, den Entwicklungsprozess fortzusetzen und eine Duftmarke zu setzen“, formulierte Teammanagerin Michaela Scheibe die Zielsetzung. Und das gelang gegen einen sich weit hinten verschanzenden Gegner sehr ordentlich. Gleich der erste Angriff führte zum Führungstor, als Carlotta Sippel argentinisch abzog (3.). Auch auf die Strafecke war mal wieder Verlass. Gleich die erste führte durch Hauptschützin Stine Kurz zum 2:0 (14.). Vor dem Halbzeitpfiff konnte Inma Hofmeister das Resultat noch zum 3:0 (25.) hochschrauben.
Dass die argentinische Rückhand der Paradeschlag von Carlotta Sippel ist, bekam die weißrussische Torhüterin nach der Halbzeit noch zweimal zu spüren: beim 4:0 (32.) und beim 6:0 (51.). Dazwischen lag noch das 5:0, als Lisa Nolte eine weitere Ecke erfolgreich ins Ziel stach (44.). Jubeln konnten die Weißrussinnen, die nach Niederlagen gegen England (0:4) und Irland (1:3) keine Chance auf das Halbfinale mehr hatten, dann nach 54 Minuten. Einer ihrer vielen lang und hoppelig geschlagenen Bälle (Scheibe: „Das war ihr Mittel übers ganze Spiel hinweg“) rutschte der deutschen Abwehr durch. Vorne drin konnte Palina Dzmitryievich die zur Halbzeit eingewechselte Svea Rose zum 1:6 überwinden. Stammtorhüterin Mali Wichmann hatte in der ersten Halbzeit eigentlich nur einen Ball zu halten, das machte sie dann aber großartig. In den Schlussminuten erhöhten Hofmeister (58.,) und Nolte (60.) mit ihren jeweils zweiten Toren noch zum 8:1-Endstand.
„Wir sind quasi immer im Powerplay-Modus geblieben. Das war gegen einen frühestens zehn Meter hinter der Mittellinie sich aufstellenden Gegner nicht immer einfach, aber acht Tore sind da doch schon mal eine Hausnummer“, so Michaela Scheibe.
Ausschließlich von der Bank aus konnte Emily Günther das Geschehen mitverfolgen. Ihre Verletzung aus dem England-Spiel stellte sich als Bruch des Daumens heraus. Die EM ist damit für sie gelaufen. Ob die Hamburgerin operiert werden muss, werden noch folgende genauere Untersuchungen zeigen. „Emily ist eine ganz wichtige Spielerin für uns, aber die Mannschaft ist gefestigt genug, mit diesem herben Verlust fertig zu werden“, sagt die Teammanagerin. (Fotos: worldsportpics.com)

Tore:
1:0 Carlotta Sippel (3.)
2:0 Stine Kurz (E, 14.)
3:0 Inma Hofmeister (25.)
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4:0 Carlotta Sippel (32.)
5:0 Lisa Nolte (E, 44.)
6:0 Carlotta Sippel (51.)
6:1 Palina Dzmitryievich (54.)
7:1 Inma Hofmeister (58.)
8:1 Lisa Nolte (60.)

E: 3 (2) / 1 (0)
Grün: 3/0

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