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WU18: Erste Niederlage in Brüssel

Deutsches Team unterliegt 1:2 / Damen-Bundestrainer Reckinger interessierter Gast

05.04.2018 - Im vierten und letzten Länderspiel  der Maßnahme in Brüssel schafften es die belgischen Teams, ihren  deutschen U18-Gästen eine Niederlage beizufügen. Nachdem die deutschen  Jungen zweimal gewonnen hatten und auch die deutschen Mädchen den ersten  Vergleich mit Belgien 3:1 für sich entschieden, glückte den  Gastgeberinnen am Donnerstag ein 2:1-Erfolg. Das Ausgleichstor von  Carlotta Sippel war im Endeffekt für die DHB-Auswahl zu wenig. Die  Niederlage störte die Bilanz von Bundestrainer Sven Lindemann nur wenig:  „Es war ein guter Lehrgang, weil alle sehr gut mitgearbeitet haben.“

Lindemann, der auf der Bank von Claas Henkel beim  Coaching unterstützt wurde, sah eine erste Halbzeit, in der sich beide  Teams so sehr neutralisierten, dass auf jeder Seite kein echter  Spielfluss zustande kommen wollte. „Da müssen wir noch Tools entwickeln,  wenn es mal nicht richtig läuft“, merkte Teammanagerin Michaela Scheibe an.
Die einzig nennenswerte, weil auch zählbare Aktion war das frühe  belgische Führungstor. Deutschland hatte im Spielaufbau den Ball  verloren. Der Gegner nutzte den plötzlich großen Raum für einen  erfolgreichen Schnellangriff, gegen den am Ende auch Torhüterin Svea  Rose nichts mehr machen konnte – 0:1 (5.). Die Neuausrichtung in der  Halbzeitpause tat der deutschen Leistung gut. Nach dem Wiederbeginn  hatte man endlich mehr Zugriff aufs Spiel. Belgien wurde zunehmend in  die eigene Hälfte zurückgedrängt. Das deutsche Pressing zeigte auch  dahingehend Wirkung, dass man nun fünf Strafecken herausholen konnte,  die jedoch allesamt erfolglos blieben.
Nach 50 Minuten fiel der längst verdiente Ausgleich. Die DHB-Auswahl  hatte den Gegner durch frühes Angreifen zu einem Fehler verleitet. Man  eroberte weit vorne den Ball, und Carlotta Sippel hatte plötzlich die  Chance, im Kreis abzuziehen. Ihr Schuss schlug, leicht abgefälscht, zum  1:1 im Kasten ein. Deutschland wollte nun mehr als nur ein Unentschieden  und blieb auf dem Gaspedal. Belgien hatte mehr als genug zu tun, um  sich der dauernden Belagerung zu erwehren. Eigene Angriffe fanden in der ganzen zweiten Halbzeit kaum noch statt. Aber in der 63. Minute konnte  sich Belgien dann doch einmal bis vorne durchspielen. Den ersten  Torschuss wehrte die zur Pause in den Kasten gekommene Mali Wichmann  noch ab, der Nachschuss führte dann aber zum 1:2. Bei diesem für Belgien  schmeichelhaften Sieg blieb es, weil der deutsche Schlussspurt kein  zweites Tor zur Folge hatte.
„Unsere zweite Halbzeit war stark, aber zeigte uns auch auf, dass wir  noch viel arbeiten müssen, um aus dem Pressing noch mehr Ertrag zu  erzielen“, deutete Michaela Scheibe die „wichtigste Hausaufgabe“ auf dem  Weg zur Europameisterschaft im Juli an.
Sehr angetan war die deutsche U18-Delegation vom Umstand, dass sich  DHB-Damen-Bundestrainer Xavier Reckinger in seinem Heimatland beide  Partien als neutraler Beobachter anschaute. „Das hat uns gefreut, dass  er Interesse am Kadernachwuchs und unserer Arbeit zeigt“, so die  Teammanagerin.

Tore:
1:0 Belgien (5.)
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1:1 Carlotta Sippel (50.)
2:1 Belgien (63.)

E: 4 (0) / 5 (0)

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