U18-EM: Mit Bronze getröstet!Deutschland gewinnt Spiel um Platz 3 gegen Belgien mit 1:0 und nimmt Bronze mit

EM: 3:1-Vorsprung reicht nichtMU18: Im Halbfinale gegen Niederlande scheitert Deutschland nach 3:3 im Shoot-out

U18-EM: Als Erster ins Halbfinale9:1-Sieg über Polen / Jetzt warten am Freitag die Niederlande

U18-EM: Turbulentes RemisNach 3:3 gegen England haben deutsche Jungs weiter alles in eigener Hand

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U18-EM: Als Erster ins Halbfinale

9:1-Sieg über Polen / Jetzt warten am Freitag die Niederlande

18.07.2018 – Souverän sind die deutschen Jungen ins Halbfinale der U18-Europameisterschaft in Santander eingezogen. Am Mittwoch gab es einen klaren 9:1-Sieg über Polen. Damit ist die DHB-Auswahl sogar Sieger der Gruppe A, weil England im Abendspiel gegen Spanien sogar verlor. „Also kommt es zum Klassiker im Halbfinale“, so Bundestrainer Johannes Schmitz zum Aufeinandertreffen mit den Niederlanden (Zweiter der Gruppe A) als deutschem Gegner im Vorschlussrundenspiel am Freitag (19.30 Uhr).

Gegen Polen, das seine vorangegangenen Spiele gegen England (0:7) und Spanien (1:5) bereits deutlich verloren hatte, wollte die deutsche Mannschaft von Beginn an keinerlei Zweifel aufkommen lassen. „Die Jungs haben das sehr konzentriert gemacht und sich viele tolle Chancen herausgespielt“, sah Schmitz eine ständig überlegene DHB-Auswahl, die selbst gegen die massierte Abwehr eines tief stehenden Gegners ihre Lücken fand. Und wenn es aus dem offenen Spielverlauf heraus nicht zu Toren reichte, so gab es ja auch noch das Hilfsmittel Strafecke. Insgesamt neun Versuche bekamen die deutschen Spezialisten, vier davon wurden zu Treffern verwertet. Davon traf Benedikt Schwarzhaupt drei, einmal war Justus Weigand zur Stelle.
Schwarzhaupt war es auch, der nach acht Minuten den Torreigen per Ecke eröffnete, es folgten Treffer von Erik Kleinlein, Emil Schaefer per Siebenmeter (nach Foulspiel), wieder Schwarzhaupt per Ecke und Max Siegburg bis zum 5:1. Etwas kurios war der Gegentreffer durch Jakub Cholewa unmittelbar vor der Halbzeitpause. „Wir dachten, das Pausensignal wäre schon ertönt und haben irgendwie aufgehört“, so Schmitz über das letztlich kaum eine Rolle spielende 1:5.
Nach der Pause erhöhten Schwarzhaupt mit seinem dritten Eckenknaller, Justus Weigand ebenso per Standard und schließlich Elian Mazkour und Xaver Kalix (die letzten beiden innerhalb der gleichen Spielminute) zum 9:1-Endstand. „Da ist kein Schlendrian bei uns reingekommen, die Jungs haben das wirklich sehr gut runtergespielt“, war der Bundestrainer angetan. Zur Halbzeit wechselte Schmitz den zweiten Torhüter Konstantin Junke ein. Bei auf „eine Halbchance“ (Schmitz) des Gegners hatte Junke bei seinem ersten EM-Einsatz praktisch nichts zu tun. (Fotos: worldsportpics.com)

Tore:
1:0 Benedikt Schwarzhaupt (E, 8.)
2:0 Erik Kleinlein (12.)
3:0 Emil Schaefer (7m, 20.)
4:0 Benedikt Schwarzhaupt (E, 25.)
5:0 Max Siegburg (26.)
5:1 Jakub Cholewa (30.)
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6:1 Benedikt Schwarzhaupt (E, 37.)
7:1 Justus Weigand (E, 42.)
8:1 Elian Mazkour (58.)
9:1 Xaver Kalix (58.)

E: 9 (4) / 0
Grün: 2/1
Gelb: Mazkour
SR: Boutte (Belgien), Strange (Irland)

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