U18-EM: Turbulentes RemisNach 3:3 gegen England haben deutsche Jungs weiter alles in eigener Hand

MU18: Gegnerische Druckphase heil überstandenDeutsches Team revanchiert sich mit 2:0-Sieg für die 2:3-Auftaktniederlage

MU18: Kurze Schwächephase hart bestraftU18-Jungen müssen sich Belgien nach 2:0-Führung noch mit 2:3 geschlagen geben

Jugend-Länderspiele OsternFünf U-Nationalteams bestreiten in den nächsten acht Tagen 18 Partien

····
«
A-Kader Herren
A-Kader Damen
Junioren (mU21)
Juniorinnen (wU21)
U18 männlich
U18 weiblich
U16 männlich
U16 weiblich

Turbulentes Unentschieden gegen England

Nach 3:3 gegen England haben deutsche Jungs weiter alles in eigener Hand

17.07.2018 – Nach einer turbulenten Partie trennten sich die deutschen Jungen am Dienstagnachmittag 3:3-Unentschieden von England. Die DHB-Auswahl behielt dadurch ihren zweiten Tabellenplatz hinter den punktgleichen, aber im Torverhältnis besseren Briten. Trotzdem hat die Mannschaft von Bundestrainer Johannes Schmitz am Mittwoch (17.30 Uhr) im letzten Gruppenspiel gegen Polen alles in eigener Hand, den Halbfinaleinzug bei der 10. Europameisterschaft in Santander klarzumachen.

Gegen England schien sich die deutsche Erfolgsserie bei dieser EM gerade fortzusetzen. Zwei Tage nach dem furiosen 4:1 über den im Vorfeld hochgehandelten Gastgeber Spanien lieferte Deutschland eine „exzellente erste Halbzeit“, wie der Bundestrainer später befand. Lohn war eine verdiente 2:0-Führung durch Benedikt Schwarzhaupt per Ecke (7.) und Max Siegburg per herrlichem Stecher nach Müller-Zuspiel (13.). Ärgerlich aus deutscher Sicht war lediglich, dass England kurz vor der Pause durch Stuart Rushmere per Strafecke verkürzen konnte (29.).
Damit hatten die Briten Blut geleckt. Und sie kamen im dritten Viertel richtig auf. „Da haben wir uns dann ein bisschen aus der Ruhe bringen lassen“, sah Schmitz die Partie kippen. England glich durch Margan Males per Siebenmeter (nach Körperabwehr einer Ecke auf der Linie) zum 2:2 aus (40.) und ging durch Rushmeres zweiten Treffer (51.) sogar in Führung. Sechs Minuten vor Ende nahm der Bundestrainer seinen Keeper Brinckman vom Feld. Die künstliche Überzahl brachte den gewünschten Druck, und drei Minuten vor Ende konnte Erik Kleinlein für den umjubelten Ausgleich sorgen, als er in einer Kurvensituation von rechts den Ball hart nach innen brachte. Aus dem Gemisch gegnerischer Schläger prallte der Ball in den Kasten – 3:3 (57.).
Johannes Schmitz blieb beim Risiko und ließ ohne Torwart weiterspielen. „Wir hatten in der Überzahl sehr viel Ballbesitz und dadurch Konrtolle. Das wollten wir beibehalten“, so seine Begründung. Doch prompt schlich sich im Glückgsgefühl des Ausgleichstreffers ein leichter Spannungsverlust ein, der England zu einer Strafecke verhalf. Unglaublich wie Benedikt Schwarzhaupt fast ungeschützt (bis auf den Helm) wie ein Hallentorwart in die englische Eckenausführung rannte. Das führte offenbar zu einer Verunsicherung des Schützen, so dass dieser nicht so platziert schießen konnte. Vor der Linie machte Hannes Müller den Versuch unschädlich,. Und es wäre fast noch besser gekommen, als die Deutschen im Gegenzug ebenfalls noch eine Ecke erhielten. Doch eine Chance auf das 4:3 gab es nicht, weil der Ball verstoppt wurde.
„Das 3:3 ist in Ordnung für uns. Wir haben uns nach dem dritten Viertel noch einmal stark zurückgekämpft und können morgen gegen Polen alles klarmachen“, so das Fazit des Bundestrainers. (Fotos: worldsportpics.com)

Tore:
0:1 Benedikt Schwarzhaupt (E, 7.)
0:2 Max Siegburg (13.)
1:2 Stuart Rushmere /E, 29.)
--------------------------------
2:2 Morgan Males (7m, 40.)
3:2 Stuart Rushmere (51.)
3:3 Erik Kleinlein (57.)

E: 4 (1) / 3 (1)
7m: 1 (1) /0
Grün: 1/1
Gelb: 3/1
SR: Veerman (Niederlande), Boutte (Belgien)  

» zur EHF-Turnierseite mit allen Fakten

Hauptpartner

Premium-Partner

 

 

 

Pool-Partner

 

 

 

Reise-Partner