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Junioren stark gegen EM-Vorrundengegner Belgien

mU21 präsentiert sich bereits in guter Form / Bundestrainer zufrieden mit Lehrgang in Moers

04.08.2017 - Die deutschen U21-Junioren haben beim EM-Vorbereitungslehrgang in Moers auch in den beiden Testspielen gegen Belgien, Vorrundengegner bei der in Kürze in Valencia (ESP) startenden Europameisterschaft, eine gute Form bewiesen. Im ersten Aufeinandertreffen war man zwar noch nicht über ein 3:3 (2:2) hinausgekommen, doch nachdem Bundestrainer Valentin Altenburg den endgültigen EM-Kader nominiert hatte, zeigten die DHB-Junioren beim 5:1 (2:1) im zweiten Testspiel ihre beste Leistung in der Serie. Zuvor hatte man in zwei Testspielen gegen die australische U23 einen überzeugenden Sieg und eine lehrreiche Niederlage verbucht.

Bundestrainer Valentin Altenburg: „Gegen Belgien, wie auch zuvor gegen die Australier, haben wir gesehen, wie schwierig es sein kann, gegen so starke Teams einem Rückstand hinterherzulaufen. Aber wir haben auch gezeigt, zu was die Jungs in der Lage sind. Gestern haben wir gegen Belgien wieder zurückgelegen, dann aber ein starkes Finish hingelegt. Heute haben wir das beste Spiel der gesamten Serie gezeigt, weil die Jungs mit hoher Konstanz in allen vier Vierteln eine gute Leistung auch auf die Anzeigetafel gebracht haben und über 60 Minuten aufmerksam und zweikampfstark waren. Das war ein guter Abschluss einer tollen und für uns wertvollen Maßnahme hier in Moers. Diese Konstanz aber in jedem einzelnen Spiel zu haben, ist die Herausforderung, an der wir bis zum EM-Start noch arbeiten wollen und müssen.“

1. Spiel: Deutschland – Belgien 3:3 (2:2)
Die deutschen Junioren hatten zunächst ein paar Schwierigkeiten, zu ihrem Spiel zu finden, kamen nicht gut in die Zweikämpfe und waren so in den ersten knapp zehn Minuten nicht unverdient bereits mit 0:2 in Rückstand geraten. Doch spätestens mit Beginn des zweiten Viertels war man besser im Spiel und übernahm mehr und mehr die Spielkontrolle. Malte Hellwig holte in der 17. Minute eine Strafecke, die Lukas Pfaff flach links verwandeln konnte, und nur drei Minuten später war es Hellwig selbst, der nach starkem Pressing und einem Ballgewinn von Pfaff den Ball bekam, mit der Rückhand flach in die lange Ecke abschloss und damit die Partie noch vor der Pause ausglich.

Deutschland spielte auch im dritten Viertel gut weiter, geriet aber durch eine Strafecke erneut in Rückstand. Doch diesmal ließ man sich davon nicht aus dem Konzept bringen und spielte sein Spiel konsequent weiter. Acht Minuten vor dem Ende holte der Bundestrainer den Torhüter für einen elften Feldspieler vom Platz. Und der zusätzliche Druck zahlte sich aus. Nach schönem Kombinationsspiel über die rechte Seite kam der Ball durch Malte Hellwig über die Hundekurve vor das Tor, wo Raphael Hartkopf am langen Pfosten richtig stand und den Ball zum 3:3-Ausgleich über die Torlinie schob. Die DHB-Junioren hatten in der starken Schlussphase sogar die Chance, die Partie noch zu gewinnen, doch diese blieb ungenutzt.

Tore:
0:1       Belgien (KE, 7.)
0:2       Belgien (9.)
---
1:2       Lukas Pfaff (KE, 17.)
2:2       Malte Hellwig (20.)
-----------------
2:3       Belgien (KE, 42.)
---
3:3       Raphael Hartkopf (59.)

Strafecken:
GER 6 (1 Tor) / BEL 4 (2 Tore)

2. Spiel: Deutschland – Belgien 5:1 (2:1)
Im ersten Testspiel nach der Nominierung des EM-Kaders durch Bundestrainer Valentin Altenburg zeigte das deutsche Juniorenteam die beste Leistung des Lehrgangs in Moers. Von der ersten Minute an waren die Spieler konzentriert, gewannen Zweikämpfe, kombinierten gegen das starke Pressing der Belgier gut und belohnten sich mit Treffern. In der 16. Minute markierte Malte Hellwig das 1:0, als Ein Eckenschuss von Lukas Pfaff gehalten wurde, Hellwig jedoch im nachsetzen erfolgreich war. Die Belgier kamen kurz darauf ein wenig zu leicht in den Schusskreis und schafften den Ausgleich (19.), doch Deutschland dominierte das Spielgeschehen und ging verdient erneut in Führung: Michael Hummel fing nach einer hoch rausgepfiffenen Strafecke den Freischlag der Belgier ab, drang in den Kreis ein und schloss von halblinks mit der argentinischen Rückhand unten rechts zum 2:1 ab (26.).

Belgien war selbst offensiv nicht ungefährlich, doch die deutsche Abwehr konnte die Angriffe zumeist konzentriert und konsequent parieren. In der 35. Minute gab es erneut Strafecke für die DHB-Junioren. Diesmal spielten sie die als Herausgeber-Variante zurück auf Hellwig, der zum 3:1 vollendete. Die beiden Team lieferten sich in dieser Phase ein rassiges Spiel mit guten Zweikämpfen und einem hohen Tempo. Doch Deutschland nutzte seine Chancen besser, etwa als Lukas Pfaff bei einer weiteren Ecke links unten gezielt hatte, der Schuss jedoch noch von der ersten Welle abgefälscht wurde und zum 4:1 einschlug (43.). Und auch im Schlussviertel dauerte es nicht lange bis zum nächsten Treffer. Diesmal zog Michael Hummel per Strafecke ab, doch der Ball wurde stark gehalten. Doch Herausgeber Johannes Große stand richtig und verwerte den Abpraller zum 5:1 (48.). Belgien warf nun alles nach vorn, hatte noch zwei Ecken, die Keeper Alexander Stadler jeweils stark parierte. Das DHB-Team verteidigte in der Schlussphase stark, ließ kaum noch etwas zu und zeigte im Ansatz noch ein paar sehenswerte Konter, die durchaus auch noch einen klareren Erfolg hätten einbringen können.

Tore:
---
1:0       Malte Hellwig (KE, 16.)
1:1       Belgien (19.)
2:1       Michael Hummel (26.)
-----------------
3:1       Malte Hellwig (KE, 35.)
4:1       Lukas Pfaff (KE, 43.)
---
5:1       Johannes Große (KE, 48.)

Strafecken:
GER 6 (4 Tore) / BEL 4 (kein Tor)

(Fotos: Hans Kramhöller)

 

 

 

 

 

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