DANAS starten WM-VorbereitungWM-Camps im in Cadiz und Malaga / Reckinger mit 30er Kader unterwegs

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DANAS starten WM-Vorbereitung

WM-Camps im in Cadiz und Malaga / Reckinger mit 30er Kader unterwegs

23.02.2018 - Der große Triumph bei der Hallen-WM ist gerade mal zehn Tage her, da startet die Damen-Nationalmannschaft bereits in die Vorbereitungen auf die Feld-Weltmeisterschaft, die im Sommer in London stattfindet. Bundestrainer Xavier Reckinger hat 30 Spielerinnen nominiert, die Anfang nächster Woche mit zum Zentrallehrgang nach Cadiz fahren. Zwei Wochen später reisen die Damen dann nach Malaga und testen dort zwei Mal gegen Gastgeber Spanien (20./21. März).

Der Bundestrainer gibt in Cadiz auch einigen jüngeren Spielerinnen die Chance, sich im Nationalteam zu zeigen. Allzu groß soll der Kader vor der WM aber gar nicht werden. Nach Malaga will Reckinger auf 20 Feldspielerinnen und drei Torhüterinnen reduzieren, zu denen dann auch wieder Jana Teschke und Naomi Heyn gehören werden, die zurzeit noch wegen Bänderverletzungen in der Reha sind.

In Cadiz wolle man an Themen weiterarbeiten, die bereits beim World-League-Finalturnier in Neuseeland begonnen wurden, so Reckinger. Dazu gehörten technische Details, die Bearbeitung von Pressing- und Konter-Situationen und anderes Taktik-Feintuning. Die Spielerinnen selbst sind hier an der Entwicklung von Themen und Lösungen stark beteiligt. Durch die Kadergröße wird aber auch viel mit zwei Teams gegeneinander gespielt.

"Danach hat dann die Bundesliga für mich eine wichtige Rolle Richtung WM. Dort sollen die Spielerinnen sich zeigen", erwartet der Bundestrainer. Für den Belgier war die Hallen-WM ein guter Fingerzeig auch Richtung Feld-WM. Man habe gemerkt, dass ein Turnier auch dann zu gewinnen ist, wenn es auf dem Weg nicht immer optimal läuft. "Die Mädels haben in Berlin dann die beste Leistung abrufen können, als es darauf ankam. Wir sind nicht so durch die Vorrunde geflogen wie die Niederländerinnen, waren im Halbfinale und im Finale aber auf den Punkt da!"

Eine WM-Erfahrung mache man so selten, sagt Reckinger, dass man auch aus dem Berliner Turnier viel ziehen könne, obwohl das Format ganz anders war als es in London bei der Feld-WM sein wird. Dort werde es viel schwerer, überhaupt erstmal das Viertelfinale zu erreichen, da es nach der Gruppenphase noch Überkreuzspiele gibt.

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