Elternhockey: Komplimente, die man nicht so oft hörtBericht vom 21. Deutsch-Niederländischen Freundschafts-Turnier in Aachen

HONAMAS: Bruns für HaukeDer Doppel-Olympiasieger wird nach Knieverletzung nicht rechtzeitig fit

DANAS: Longlist für Hallen-EMStarker Nachwuchskader soll in Prag in den Titelkampf eingreifen

Hallen-WM: HONAMAS starkBundestrainer Stefan Kermas hat zehn A-Kaderspieler nominiert

····

Elternhockey: Komplimente, die man nicht so oft hört

Bericht vom 21. Deutsch-Niederländischen Freundschafts-Turnier in Aachen

13.07.2017 -  „Stell Dir vor, es ist DNFT und Du warst nicht dabei!“ und außerdem war für Sonntag die Tour de France in Aachen angekündigt.

Das wollten sich sechs Mainhoppers nicht entgehen lassen und machten sich auf den Weg nach Aachen. Der Plan war, mit dem Düsseldorfer „Hockey Chaos“ eine Spielgemeinschaft zu gründen. Hockeyspieler sind flexibel und so wanderte eine Spielerin kurz entschlossen zu den knapp besetzten „Hangovers“ vom HC Heidelberg ab. Auch die drei anderen Mainhopperinnen ließen sich nicht lange bitten und halfen, zusätzlich zu ihren Spielen, mit beim „Hockey Chaos“ fleißig und effektiv aus.
Beim „Warm-up“ am Freitagabend traf man natürlich viele alte Bekannte und wen man noch nicht kannte, den lernte man die nächsten drei Tage kennen. Bekanntlich gibt es seit Jahrhunderten viele deutsch-niederländische Verbindungen, man denke nur an die deutschen Wurzeln des Königshauses…
Liebe Eltern- und Freizeitspieler, als Neuling beim Turnier dabei zu sein, lohnt sich allein schon aufgrund von Aussagen wie: „Oh, ein neues/frisches/junges Gesicht im Team" und „hoffnungsvoller Nachwuchsspieler“. Denn die meisten in unserem Alter bekommen das vermutlich nicht mehr so oft zu hören.  

Der erste Eindruck zählt, auch für eine Sportanlage

Das ist ja eine schöne große, sattgrüne Wiese da hinten! Ist das der Zeltplatz oder eine Pferdeweide vom CHIO nebenan?“ – Nein, das ist der Naturrasen! Das hatte die Mehrzahl der Spieler noch nicht gesehen, und schon gar nicht drauf gespielt…also irgendwann, vielleicht mal, vor ewigen Jahren… Viele Spieler versanken also in andächtiger Bewunderung, beziehungsweise im Rätselraten. Wie macht man das? Wie findet man den Ball dort wieder? Und wie bekommt man ihn aus den Löchern wieder heraus? Werde ich hart bestraft, wenn ich ein Stück Rasen raushaue? Fragen über Fragen, aber kurz gesagt: Gesunder Pragmatismus überwog und bei fast allen Teams hieß es – vergesst Schönheit und Technik, haut den Ball nach vorne und tut Euch vor allem nicht weh!
Also standen für jedes Team 6 Spiele à 25 min, immer Deutsche gegen Niederländer bzw. umgekehrt, auf dem Plan – gar nicht so ohne, viel Pausen blieben da nicht. Vor lauter Rennerei gerieten die Ergebnisse ziemlich in den Hintergrund.

„Und wie war das Wetter bei euch in Aachen an diesem Wochenende?“

Tatsache ist: Es gab ganz viel Wetter! Und dieses hielt sich exakt an die Vorhersage – Freitag kühl, aber trocken, dafür am Samstag 90 Prozent Regen (richtig, und so ziemlich von morgens bis abends ohne größere Pause). Sonntag bis mittags kühl, aber trocken. Als Trostpflaster war es aber an beiden Abenden trocken, obwohl der Regen der Stimmung keinen Abbruch tat und es zwei sehr gesellige Abende waren!
Die Stimmung war bombig, die Musik ohrenbetäubend, die Party lange bis in den Morgen ….. Also eigentlich alles wie immer beim DNFT!

Allstar-Team und Alleskönner

Wer immer noch nicht genug hatte, konnte sich im letzten Spiel zum „allstar-game“ einfinden. Das riss dann auch vor Begeisterung die Zuschauermassen auf den Tribünen von den Sitzen. Einerseits wegen des rasanten Spiels, andererseits wegen des multifunktionalen Timo vom Gastgeber Aachen: der kann nämlich gleichzeitig pfeifen, kommentieren, Kekse, Obst und Getränke während des Spiels auf dem Platz verteilen und noch die Zuschauer unterhalten! Die „Matchwinner“ waren dann tatsächlich zwei Heidelberger. „Thomas-Torwart-Gott“, der erst nach Anpfiff kurzfristig einsprang und auf dem Weg ins Tor, noch gar nicht vollständig angezogen, eine eigentlich bombensichere Torchance der Niederländer grandios abwehrte. Und der nimmermüde Marcus, der mit furiosem Einsatz das Siegtor erzielte und das Ganze glücklich zum Abschluss brachte.
Da es um den Spaß geht, werden keine Plätze ausgespielt, eine Siegerehrung gab es aber dennoch. Für jedes Team gab es von den Aachener Gastgebern eine leckere Geschenktüte mit Aachener Printen, Lindt-Pralinen und Stutzen.  
Den Gastgebern und ihren Helfern, mit Mark ganz weit vorne, ein dickes DANKE für ein schönes und beeindruckendes Wochenende! Bis bald!
Eure Mainhoppers

>>Mehr Informationen zum Eltern- und Freizeithockey findet ihr hier

 

 

 

 

 

Pool-Partner

 

 

 

Reise-Partner