FNC: Auftaktpleite für DANASDeutsche Hockey-Damen unterliegen in Berlin Irland mit 1:2 (0:1)

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DANAS verlieren Auftaktspiel beim Four Nations Cup

Deutsche Hockey-Damen unterliegen in Berlin Irland mit 1:2 (0:1)

15.06.2017 - Die deutschen Hockey-Damen haben überraschend das Auftaktspiel beim Four Nations Cup in Berlin gegen Irland verloren. Die Olympia-Bronzemedaillengewinnerinnen unterlagen den Weltranglichen-15. auf der Anlage des Berliner HC vor gut 800 Zuschauern mit 1:2 (0:1). Am morgigen Freitag um 19 Uhr treffen die DANAS im zweiten Spiel auf die Auswahl Koreas, die sich in ihrem ersten Spiel mit 1:1 (0:0) von China getrennt hat.

Bundestrainer Jamilon Mülders: „Man hat deutlich gesehen, dass hier eine neu zusammengestellte Mannschaft gegen eine sehr erfahrene gespielt hat. Irland hat tief gestanden und das auch sehr gut gemacht. Wir hingegen haben vor allem in der ersten Hälfte immer wieder falsche Entscheidungen getroffen. Nach der Halbzeitpause waren wir viel klarer und strukturierter, haben den Kreis viel besser attackiert. Das sind klar erkennbare Lernschritte, die diese Mannschaft im Spiel macht. Das war ein verdienter Sieg für Irland, weil wir deren Konter nicht gut verteidigt haben. Aber wir haben viele gute Dinge gesehen. Für diese Mannschaft war das ein angemessenes Spiel mit einigen Ups und Downs. Wir sind aber auf dem richtigen Weg, aber wir brauchen auch noch Zeit. Wir werden die Testspiele, die wir vor dem Start in die World League noch haben, auch gut für uns nutzen müssen.“

Die deutschen Damen begannen druckvoll und hatten durch Charlotte Stapenhorst, die am langen Pfosten verpasste, auch die erste Chance des Spiels (2.). Irland hatte sich defensiv gut postiert und setzte einige Akzente mit Kontern. Als Nina Notman ein Ball durchgerutscht war, musste Torhüterin Julia Ciupka erstmals gegen Kathryn Mullan eingreifen (5.). Bis zum gegnerischen Kreis spielte die DHB-Auswahl durchaus gefällig, doch dann fehlte es an der zündenden Idee beziehungsweise an der Umsetzung, wenn es darum ging, im Kreis in eine gute Position zu kommen. Nina Notman prüfte Irlands Schlussfrau mit einem hart geschlagenen Ball vom Kreisrand (9.). Kurz darauf traf Jana Teschke in einer ähnlichen Situation den Ball nicht richtig (10.).

Auch das zweite Spielviertel begann Deutschland im Vorwärtsgang, hatte mehr Ballbesitz und mehr Spielanteile, während die Irinnen kaum den Anspruch zeigten, das Spiel machen zu wollen. Dennoch waren sie mit ihren Kontern gefährlich. Anna O’Flanagan ließ so einmal Viktoria Huse aussteigen, kam danach frei zum Abschluss und traf beinahe aus dem Nichts zum 1:0 (20.). Auf der anderen Seite scheiterte Franzisca Hauke mit einem Rückhandschuss an Ayeisha McFerran im irischen Tor (23.). Die Gäste profitierten auch in der Folge von einigen falschen Entscheidungen der deutschen Damen, etwa als Nike Lorenz den Ball direkt in einen irischen Schläger spielte. Der Pass kam auf Deirdre Duke, die frei zum Abschluss kam, aber an Julia Ciupka scheiterte (29.). In Überzahl – nach Grüner Karte für Irland (26.) – war Deutschland klar am Drücker. Notman kam allerdings nicht richtig zum Abschluss (26.). Teresa Martin Pelegrina holte immerhin die erste Ecke heraus. Charlotte Stapenhorst spielte diese als Stechervariante auf Marie Mävers, die aber auf dem Bauch rutschend nicht traf (28.).

Irland spielte in der zweiten Halbzeit mutiger nach vorn, ohne jedoch echte Gefahr auszustrahlen. Die deutschen Damen hingegen spielten nun geradliniger nach vorn, blieben aber im Kreis zu unentschlossen beziehungsweise agierte dort unglücklich. In der 40 Minute überstand man zwei irische Strafecken, fünf Minuten später führte die zweite deutsche zum verdienten Ausgleich. Zwar wurde der Flachschlenzer von Nike Lorenz noch gehalten, doch Jana Teschke kam zum Nachschuss und brachte den im irischen Tor unter (45.).

Pech hatten die DHB-Damen im letzten Viertel: Elisa Gräve hatte den Ball aus spitzem Winkel von links ins Tor geschossen, doch die Schiedsrichterinnen hatten zuvor abgepfiffen (48.). Auch zwei Minuten später jubelte Deutschland bereits, als Stapenhorst mit der Rückhand getroffen hatte, doch diesmal wurde zuvor auf Strafecke für Deutschland entschieden und das Tor nicht gezählt. Die Ecke wurde abgelaufen, aber mit dem Fuß gespielt. Die Wiederholungsecke wurde von Nike Lorenz geschlagen – allerdings regelwidrig über Torbrett-Höhe (50.). Deutchland drückte jetzt auf den Siegtreffer. In der 51. Minute erneut Ecke Deutschland. Stapenhorst legte ab auf Lorenz, die passte auf Herausgeberin Franzisca Hauke, deren Schlenzer die Oberkante der Latte noch streifte. Doch auch die Irinnen witterten ihre Chance und sorgten vor allem über Deirdre Duke für Gefahr. In der 53. Minute tauchte sie frei vor Ciupka auf, die jedoch zur Stelle war. Auch in der 55. fand ein Pass Duke, die wieder in der deutschen Schlussfrau ihre Meisterin fand. Doch wieder nur zwei Minuten später war Ciupka machtlos gegen Kathryn Mullan, die Irland wieder in Führung schoss. Deutschland nahm sofort die Torhüterin raus und übertrug deren Rechte an Nike Lorenz. In virtueller Überzahl setzte das DHB-Team noch mal vorn fest, doch sowohl Benedetta Wenzel, als auch Charlotte Stapenhorst und Nike Lorenz jeweils per Ecke konnten Torhüterin McFerran nicht mehr überwinden.

Tore:
0:1       Anna O’Flanagan (20.)
-----------------
1:1       Jana Teschke (KE, 45.)
1:2      Kathryn Mullan (57.)

Strafecken:
GER 7 (1 Tor) / IRL 2 (kein Tor)

Grüne Karten:
Nicola Daly (26.) / Camille Nobis (49.)

Zuschauer: 800

Schiedsrichter:
Celine Martin-Schmets (BEL) / Sungyoun Kim (KOR)

Remis im asiatischen Duell

Im ersten Spiel des Turniers trennen sich China und Korea letztlich leistungsgerecht mit 1:1 (0:0). Yudiao Zhao hatte China in einem insgesamt zerfahrenen Spiel, in dem ihr Team zunächst das aktivere war, in Führung geschossen (32.), Korea tat hingegen in der Schlussphase mehr und verdiente sich damit den Ausgleich durch Eunbi Cheon (53.).

 

 

 

 

 

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