DANAS ohne Sieg in Terrassa0:2 (0:0) zum Abschluss gegen Niederlande / Bundestrainer dennoch nicht unzufrieden

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DANAS beenden Vier-Nationen-Turnier in Terrassa ohne Sieg

0:2 (0:0) zum Abschluss gegen Niederlande / Bundestrainer dennoch nicht unzufrieden

09.08.2017 - Die deutschen Hockey-Damen haben das EM-Vorbereitungsturnier im spanischen Terrassa ohne einen Sieg abgeschlossen. Im letzten Gruppenspiel, in dem man auf die erkrankten Charlotte Stapenhorst und Amelie Wortmann verzichten musste, unterlag das Team von Jamilon Mülders den Niederlanden mit 0:2 (0:0). Dennoch zeigte sich der Bundestrainer nicht unzufrieden.

„Es war von vornherein klar, dass wir hier auf Teams treffen, die eine andere Periodisierung haben und wir hier noch nicht ganz so frisch sein werden. Wir haben athletisch bei diesem Turnier aber gut aufgebaut. Wir haben immer gesagt, wir brauchen die Zeit und diese Spiele“, stellte Mülders fest. „Der Sieg für die Niederländerinnen heute war verdient, keine Frage. Aber wir hatten einen guten Plan, waren gut im Spielaufbau bis zum Kreis, haben gut gegen das Pressing gespielt, haben sehr gut verteidigt. Aber es ist ganz klar, unser Offensivspiel lahmt noch, was nicht den Stürmerinnen zuzuschreiben ist. Wir haben zu wenig Chancen herausgespielt, und es fehlt noch an der Durchschlagskraft. Klar ist aber auch, dass ich mit der Entwicklung zufrieden bin. Wir haben ein gutes Level, ein starkes Team zusammen. Jetzt brauchen wir in den nächsten Tagen viel Ruhe, viel Pflege, und dann werden wir eine gute EM spielen.“

Die Niederländerinnen begannen erwartet stürmisch, hatten nach einem Fehlpass aus der DHB-Abwehr heraus auch gleich die erste Chance, doch der Vorhandschuss von rechts traf nur das Außennetz (1.). Ansonsten parierte das deutsche Team die ersten Angriffe sicher und kam in der 3. Minute selbst erstmals aussichtsreich in den gegnerischen Schusskreis, ohne jedoch Torhüterin Anne Veenendaal ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Von den Spielanteilen her war die Partie in der Folge recht ausgeglichen, doch der deutsche Spielaufbau lieferte einige Bälle ab und die Niederländerinnen kamen so mehrmals in den Kreis, wo die Abwehr um Keeperin Noelle Rother aber jedes Mal klären konnte. In der 11. Minute gab es zunächst Strafecke für Holland, die nach kurzer Rücksprache dann aber zurückgenommen wurde. Weil auch die Oranje-Defensive nichts Nennenswertes zuließ, blieb das erste Viertel leistungsgerecht ohne Treffer.

Das Spiel verlief weiter auf Augenhöhe, nur das diesmal Deutschland die erste Chance hatte, als Teresa Martin Pelegrina mit ihrem Stecher nach Pass von der linken Seite das Tor aber verpasste (18.). In der 22. Minute gab es dann doch die erste Ecke für Holland: Der hart geschlagene Ball ging zwar ins Tor, aber über Bretthöhe, sodass es nicht zählte. Deutschland war in dieser Phase das etwas bessere Team, musste jedoch auf die schnellen Konter der Niederländerinnen aufpassen. In der 28. Minute kamen die über die Hundekurve in den Kreis, der Ball wurde auf Maria Verschoor abgelegt, die mit ihrem Vorhandschuss aber links verzog.

Kurz nach Wiederanpfiff war es Hollands Kelly Jonker, die einen langen Pass bekam und völlig frei auf das deutsche Tor zulief. Sie zog mit der argentinischen Rückhand ab, aber der Ball ging hoch über das Tor (32.). Vor allem die deutsche Defensive machte einen guten Job, störte sie den niederländischen Spielaufbau doch früh und fing so viele Bälle ab. Nur konnte daraus selbst offensiv kaum etwas Gefährliches generiert werden. In der 42. Minute spielte Marloes Keetels im Kreis zwei Gegnerinnen aus und lupfte den Ball ins Tor, aber die Unparteiischen hatten zuvor ein Foulspiel gesehen und bereits auf Siebenmeter entschieden. Caia van Maasakker trat an, doch Noelle Rother im deutschen Tor zeigte einen bärenstarken Reflex und lenkte den Ball an die Querlatte. Der nächste Oranje-Angriff brachte Strafecke Nummer zwei, und diesmal zählte der Treffer: Kurze Ablage auf van Maasakker, die den Ball per Schlenzer verwertete (43.)

Die Vorentscheidung fiel früh im letzten Spielabschnitt. Nach einem Ballgewinn im eigenen Viertel wurde Lidewij Welten steil geschickt, die drang auf links in den Schusskreis ein und traf aus neun Metern mit der Rückhand flach zum 2:0 (47.). Die DHB-Damen spielten aber weiter mutig nach vorn – umso mehr, als in der Schlussphase noch Pia Grambusch als zusätzliche Feldspielerin die Torwartrechte übernahm. Franzisca Hauke brachte den Ball in der 60. Minute von der rechten Seite nochmal hart auf das Tor, wo auch Marie Mävers lauerte, doch der Ehrentreffer wollte nicht mehr gelingen.

Tore:
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0:1       Caia van Maasakker (KE, 43.)
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0:2       Lidewij Welten (47.)

Strafecken:
GER --- / NED 2 (1 Tor)

Grüne Karten:
Hanna Granitzki (28.), Cecile Pieper (32.) / ---

Schiedsrichter:
Laurine Delforge (BEL) / Montserrat Solorzano (ESP)

 

 

 

 

 

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