Damen: Guter Start gegen IrlandDie deutschen Damen sind mit guter Leistung und einem Sieg gegen Irland in den Osterlehrgang gestartet.

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Ansprechende Leistung bringt Sieg gegen Irinnen

Die deutschen Damen sind mit guter Leistung und einem Sieg gegen Irland in den Osterlehrgang gestartet.

12.04.2017 - Die deutschen Hockey-Damen haben am Mittwochabend in Düsseldorf das erste von zwei Testspielen gegen Irland mit 3:0 (0:0) für sich entschieden. Die junge deutsche Auswahl von Bundestrainer Jamilon Mülders überzeugte gegen die Irinnen, die sowohl bei der World League in Johannesburg als auch bei der Europameisterschaft in Amsterdam Gruppengegner des DHB-Teams sein werden, in vielen Bereichen und setzte sich am Ende verdient durch. Bereits am morgigen Donnerstag steht um 15.30 Uhr an gleicher Stelle das zweite Duell an, bevor es dann für zwei weitere Tests gegen Belgien nach Venlo (NED) geht.

„Wir sind hiermit einer sehr jungen und vor allem unerfahrenen Mannschaft aufgelaufen, die das aber, wie ich finde, wirklich ordentlich gemacht hat“, sagte ein merklich zufriedener Jamilon Mülders. „Klar gab es noch ein paar Abstimmungsprobleme. Das war zu erwarten. Aber wir haben gut gepresst, von Viertel zu Viertel besser gekontert, sind immer besser in den Kreis gekommen und gewinnen das hier auch völlig verdient. Die Mannschaft hat sich im Spiel anständig entwickelt, hat intelligent die Themen umgesetzt, die wir wollten. Das war schon sehr hilfreich in der Vorbereitung auf die World League und die Europameisterschaft. Und ich bin sicher, dass wir in den nächsten Spielen auch weitere Schritte nach vorn machen werden.“

Die deutschen Damen hatten gegen erwartungsgemäß kompakt stehende Irinnen von Beginn an mehr Ballbesitz. Die Partie spielte sich zumeist in der gegnerischen Hälfte ab, doch noch schaffte man es nicht, sich nennenswerte Chancen zu erarbeiten. In der 7. Minute landeten ein Eckenschuss von Nike Lorenz noch neben dem Tor, in der 15. Minute kam Irland erstmals mit einer dicken Chance in den deutschen Schusskreis, machte daraus allerdings auch nichts Zählbares.

Auch im zweiten Spielviertel waren nennenswerte Chancen noch eher selten. Belgien scheiterte einmal aus zwei Metern an einer stark parierenden Julia Ciupka im deutschen Tor (22.). Und auf deutscher Seite stach Marie Mävers den Ball nach einem Rechtsangriff über Anne Schröder und Nike Lorenz knapp am Tor vorbei (25.). Zwei Minuten später gab es die nächste Strafecke für Deutschland. Die wurde zunächst verstoppt, doch Camille Nobis behielt den Ball, lief die Hundekurve, aber ihr Pass in die Mitte wurde noch abgefangen.

Nach der Halbzeitpause schlug das DHB-Team aus ihrem spielerischen Übergewicht dann auch Kapital. Anne Schröder setzte in der 36. Minute zu einem Solo bis in den Kreis an, doch ihre argentinische Rückhand wurde noch abgewehrt. Besser machte es kurz darauf Naomi Heyn. Aus dem Gegenpressing heraus bekam sie den Ball und brachte ihn mit der kleinen Rückhand über die Torlinie (39.). Irlands erste Ecke ging neben das Tor. Daraus entstand eine Konterchance für das deutsche Team, aus der ebenfalls eine Strafecke wurde. Nina Notman schlug den Ball hart aufs Tor, doch die Linienspielerin verhinderte den zweiten Treffer für Deutschland (44.).

Aus einer wiederum missglückten Eckenausführung resultierte dann das 2:0. Erneut wurde die Herausgabe verstoppt. Selin Oruz blieb aber in Ballbesitz, kam über rechts in den Kreis und zog ab. Die Torhüterin parierte, doch wieder kam Oruz an den Ball, die es diesmal vom Siebenmeterpunkt versuchte, aber wieder scheiterte. Erst Camille Nobis konnte die irische Schlussfrau mit dem Abstauber überwinden (51.). Jetzt belohnte sich das deutsche Team für die gute Leistung. Nachdem Naomi Heyn, die über links in den Kreis eindrang, noch mit eine Großchance gescheitert war, brachte die nächste Szene die Entscheidung. Anne Schröder zog ein sehenswertes Solo an, ihr Abschluss wurde allerdings abgewehrt. Laura Keibel nutzte dann aber die Chance im Nachschuss zum 3:0 (54.). Die Irinnen bekamen mit ihrer zweiten Ecke zwar noch die Chance auf den Ehrentreffer, ließen diese aber ungenutzt (56.).

Tore:
-
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1:0       Naomi Heyn (39.)
2:0       Camille Nobis (51.)
3:0       Laura Keibel (54.)

Strafecken:
GER 4 (kein Tor) / IRL 2 (kein Tor)

 

 

 

 

 

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