DHB-Teams bereit für WM-StartSpielerinnen und Spieler auf den Pressekonferenzen zuversichtlich

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DHB-Teams bereit für WM-Start

Spielerinnen und Spieler auf den Pressekonferenzen zuversichtlich

06.02.2018 - DHB-Damen und -Herren sind voller Vorfreude auf den morgen beginnenden Wettkampf. Währen die Damen heute noch einmal gegen Weißrussland testeten – und sich freundschaftlich 3:3 trennten, nutzen die Herren den heutigen Tag für eine erste gemeinsame Trainingseinheit. Beide Mannschaften starten morgen in das Turnier: die Damen 11.20 Uhr gegen Russland, die Herren 12.30 Uhr gegen Kasachstan. Vorher stellten sie sich noch einmal den Fragen der Pressevertreter.

Gerade einmal seit Montag in Berlin, doch viel Zeit zum Durchatmen blieb den DHB-Herren bisher nicht: „Hier ist schon alles gut getaktet. Wir packen alles rein, was notwendig ist“, machte Herrentrainer Stefan Kermas klar, dass Besprechungen, Training und Teambuilding in die vergangenen 30 Stunden passen mussten. Trotzdem waren alle froh, dass es morgen schon losgeht: „Natürlich ist das eine kurze Vorbereitung. Aber je kürzer, desto besser. Es ist eine Riesen Vorfreude auf die Halle“, frohlockte der Berliner Martin Häner. Bei der Heim-WM war das Ziel für den Mannschaftsführer der deutschen Herren dann auch klar definiert: „Stefan Kermas hat die beste Mannschaft nominiert. Natürlich sind wir darauf fokussiert, in der heimischen Halle den Titel zurück nach Deutschland zu holen!“

Kurze Vorbereitung auch von Vorteil

Auf dem Weg zum Finale soll die deutschen Herren auch die wenige Zeit zusammen nicht aufhalten. „Wir sind kurze Vorbereitungszeiten gewohnt. Aber wir haben die Qualität, uns schnell zu fokussieren und uns als Team zu finden“, weiß Martin Zwicker. Für Christopher Rühr und seine Kölner Vereinskollegen Mats Grambusch und Marco Miltkau kommt die kurze Vorbereitungszeit sogar gelegen: „Perfekt, dass wir uns wieder fokussieren und nicht über das verlorene Halbfinale nachdenken müssen.“ Auch Kermas sieht weder in den 8000 Zuschauern noch in der TV-Übertragung eine Herausforderung: „Die Jungs müssen mit dieser Ablenkung klarkommen. Die Mischung aus ‚Ich nehm‘ das mit, was mich pusht‘ und ‚Ich muss aber auch meinen Job machen‘ muss stimmen. Wenn ich meine, intervenieren zu müssen, dann mache ich das. Sonst lasse ich die Jungs an der langen Leine.“

Eigene Stärken für Kermas wichtiger als Einstellung auf Gegner

Mit Blick auf die Gruppengegner vertraut Kermas vor allem auf die eigenen Stärken: „Über Kasachstan weiß ich gar nichts, da haben wir auch keinen Aufwand betrieben.“ Auch den Pan-Amerika-Meister Trinidad und Tobago schätzt Kermas neben den Zentralasiaten als Überraschungsmannschaft ein. „Die Australier werden unangenehm spielen, Polen und Tschechien kennen wir aus den vergangenen Jahren. Wir sehen alle Mannschaften außer den Kasachen ja vorher auch noch einmal spielen. Der Fokus liegt aber ganz klar auf uns. Wir werden unser eigenes Spiel spielen. Wenn du Erster werden willst, musst du Österreicher und Belgier schlagen. Die haben starke Spieler und eine gute Teamstruktur“, so Kermas.

Damen starten mit Trainergespann

Die Damen gehen mit dem Trainergespann Xavier Reckinger und Akim Bouchouchi ins WM-Rennen. Kompetenzgerangel gibt es da aber nicht: „Aki kümmert sich um Taktik, Technik und das Turnier. Ich bin eher für die individuellen Aspekte der Mädels da“, so Reckinger. Wie Stefan Kermas bei den Herren sieht auch Akim Bouchouchi in der kurzen Vorbereitung die entscheidende Herausforderung: „Unsere große Aufgabe wird es sein, in dieser Konstellation schnell zusammenzufinden. Hallenhockey hat bei uns in Deutschland den höchsten Stellenwert, aber inzwischen gibt es eine harte Konkurrenz. Aber der Titel ist definitiv unser Ziel.“

Auch einige Damen müssen DM-Triumph kurz hintenanstellen

Auch Mannschaftsführerin Janne Müller-Wieland sah im Titelverteidiger Niederlande die größte Motivation: „Wir haben jahrelang dominiert, und plötzlich holen die Holländerinnen den Titel. Wenn es am Ende Holland ist, schlagen wir auch die. Aber der Fokus liegt erst einmal auf der Gruppe.“ Lisa Altenburg verriet, wie es ihr gelang, sich vom DM-Titel Sonntag auf das erste WM-Spiel Mittwoch umzustellen: „Natürlich waren wir noch im Rausch der Deutschen Meisterschaft. Es war schon eine spezielle Situation, dort zu gewinnen und zu feiern und dann den Schalter umlegen zu müssen. Heute fokussieren wir uns aber auf die WM und dann feiern wir am Wochenende hoffentlich zwei Titel.“

Torhüterin Rosa Krüger (HTHC) und Düsseldorfs Luisa Steindor konnten bereits einen ersten Titel in dieser Hallensaison feiern. Sie holten vor wenigen Wochen denn EM-Titel in der Halle. Steindor nahm den Sieg in Prag als Motivation mit nach Berlin: „Mit dem Erfolg im Rücken können wir vielleicht auch hier Rückenwind mitnehmen. Wir freuen uns, dass wir hier die Crème de la Crème des deutschen Hallenhockeys aufbieten können.“

 Auf die Gegner bei der Hallen-WM angesprochen, sah Akim Bouchouchi zwei Klassen: „Die europäischen Teams haben sich alle mit dem Hallenhockey beschäftigt, da sind alle eng beieinander. Namibia und Australien sind die Unbekannten, wir wissen gar nicht, wo die sportlich liegen. Die europäische Mannschaften haben sich angenähert, das ist international anders.“

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