HONAMAS: Mühsam gewonnenIn Wohltorf gewinnen deutsche Herren gegen Frankreich mit 3:1 (0:1)

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HONAMAS: Zweiter Sieg mit mehr Mühe

In Wohltorf gewinnen deutsche Herren gegen Frankreich mit 3:1 (0:1)

15.06.2017 - Die deutschen Hockey-Herren  haben am Donnerstag auf der Anlage des TTK Sachsenwald im  schleswig-holsteinischen Wohltorf auch das zweite Testspiel gegen  Frankreich für sich entschieden. Beim 3:1 (0:1) tat sich das Team von  Bundestrainer Stefan Kermas jedoch lange schwer, ehe man den dennoch  verdienten Sieg hinten raus sicherte.

„Das war ein  interessantes Spiel, in dem wir uns lange schwer getan haben, obwohl wir  in puncto Tempo und Spielkultur eigentlich besser waren als im ersten  Spiel“, konstatierte Stefan Kermas. „Es gab viele Chancen auf beiden  Seiten, wir musste auch immer wieder Konter verteidigen. Nur beim  Toreschießen lief es heute nicht wie gewünscht. Das war für uns eine  gute Probe, wie man gegen so tief stehende Gegner spielen muss, um zum  Erfolg zu kommen. Hinten raus haben wir es dann mit der nötigen Geduld  und konsequentem Spiel fast schon erzwungen. Insgesamt ein verdienter  Sieg, der aber merklich schwerer zu erspielen war als am Dienstag.“

Deutschland  hatte zwar von Beginn an mehr Ballbesitz, dennoch neutralisierten sich  die beiden Kontrahenten zunächst weitestgehend. In der 6. Minute gab es  die erste nennenswerte Kreisszene, an der Mathias Müller, Lukas  Windfeder und Anton Boeckel beteiligt waren, die aber nichts einbrachte.  Eine Strafecke in der 12. Minute, die Tom Grambusch knapp neben das Tor  setzte, war schon die beste Chance im ersten Viertel.

Deutschland  agierte taktisch variabel in Spielaufbau und auch defensiv, doch die  laufstarken Franzosen standen tief und liefen vereinzelt gute Konter.  Nachdem Thies Prinz in der 19. Minute eine Chance vergeben hatte,  nutzten die Franzosen einen davon zur Führung. Nach einem Ballverlust im  Mittelfeld schalteten sie schnell um, und Simon Martin Brisac schloss  den Konter ab (23.). Die DHB-Herren erspielten sich zwar einige gute  Gelegenheiten, hatten aber oft kein Glück im Abschluss. Nach einem  Konter vergab Niklas Wellen (27.), zwei Minuten später zielte Mathias  Müller nicht genau genug. Im Gegenzug musste Mark Appel, der heute das  DHB-Tor hütete, eine Strafecke parieren.

Die Deutschen spielten  weiter gut und geduldig nach vorn, und in der 36. Minute belohnte man  sich endlich auch zum ersten Mal: Nach einem schnell ausgeführten  Freischlag von Mats Grambusch kam der Ball zu Marco Miltkau, der per  Stecher den Ausgleich markierte. Frankreich versteckte sich jedoch  weiter nicht, kam doch schnelle Vorstöße immer wieder in den  Schusskreis. So kamen en die Gäste zu zwei weiteren Strafecken, von  denen die erste daneben ging (38.) und die zweite abgelaufen wurde  (42.). Kurz vor Ende des dritten Spielviertels hatte Deutschland die  große Chance zum 2:0, doch FRA-Keeper Arthur Thieffry fing den Ball  gerade noch ab (44.).

Thieffry parierte auch die deutsche  Strafecke in der 52. Minute, und auch zwei Nachschüsse brachten nicht  den zweiten Treffer für die DHB-Auswahl. Kurz darauf nahm Deutschland  den Torhüter für einen zusätzlichen Feldspieler raus und erhöhte damit  merklich den Druck. In der 56. Minute war es dann Niklas Wellen, der aus  dem Gewühl vor dem Tor heraus am langen Pfosten den Ball zur Führung  über die Linie drückte. Jetzt sollte auch die endgültige Entscheidung  her – auch weil die Franzosen wegen einer Grünen Karte für den  Torschützen in Unterzahl gerieten. Doch weiter brachten die zahlreichen  Chancen keinen Ertrag. Lukas Windfeder scheiterte mit einem  Rückhandschuss (57.), holte kurz darauf auch die nächste Ecke, die  erneut abgelaufen wurde. Doch die nächste Chance nutzte er zum 3:1: Der  Ball wurde von außen lang in den Kreis gebracht, wo ihn Windfeder annahm  und mit der argentinischen Rückhand verwertete (58.). In der  Schlussphase gab es die vierte Ecke für die deutschen Herren, doch es  blieb beim verdienten 3:1.

Tore:

0:1       Simon Martin Brisac (23.)
-----------------
1:1       Marco Miltkau (36.)
2:1       Niklas Wellen (56.)
3:1       Lukas Windfeder (58.)

Strafecken:
GER 4 (kein Tor) / FRA 3 (kein Tor)

Grüne Karte:
--- / Simon Martin Brisac (56.)

Schiedsrichter:
Carsten Großmann-Brandis / Sascha Sohns

 

 

 

 

 

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