EHL: Final4 ohne DHB-ClubsEnttäuschendes KO16/KO8-Turnier für die DHB-Clubs in Rotterdam

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Euro Hockey League: Final-Four-Turnier ohne deutsche Beteiligung

Enttäuschendes KO16/KO8-Turnier für die DHB-Clubs in Rotterdam

03.04.2018 - Ostermontag stand gegen 16.30 Uhr irgendwann fest, dass das Final-Four-Turnier der Euro Hockey League in diesem Jahr ohne deutsche Beteiligung stattfinden wird. Da führte Gastgeber Rotterdam im Viertelfinale nämlich schon zur Pause mit 8:1 - am Ende stand ein aus Mülheimer Sicht frustrierendes 1:13 (in der EHL zählen Feldtore doppelt). RW Köln und der Mannheimer HC hatten sich bereits in der vorherigen Runde aus dem Wettbewerb verabschiedet. (Fotos: EHL/Frank Uijlenbroek)

​Was am Ende deutlich klingt, war es allerdings keineswegs. Rotterdam, das Mülheim am Montag nach allen Regeln der Kunst auskonterte, hätte eigentlich schon Ostersamstag aus dem Wettbewerb sein müssen. Denn die Mannheimer spielten gegen das offensiv wohl stärkste Team Europas 50 Minuten lang brillant, ließen dem Gastgeber des EHL-Osterturniers kaum eine Chance und führten mit 4:0​​​, ehe Tjep Hoedemakers mit seinem Treffer sieben Minuten vor Ende die Hoffnungen der Niederländer wieder anfachte. Das Ausgleichstor von Nick Catlin, das Rotterdam in das Penalty-Shootout rettete, war höchst umstritten. Eine hohe Flanke durch Mannheims Abwehrspieler hindurch wurde vom Video-Schiedsrichter als "nicht gefährlich" gewertet, obwohl die Kugel fast seinen Oberschenkel traf. Im Shootout hatte Rotterdam dann das glücklichere Händchen - allerdings auch erst in dessen Verlängerung.

Auch Rot-Weiss Köln hatte sein Achtelfinale gegen Utrecht denkbar knapp mit 0:1 verloren. Ein Eckennachschuss reichte Kampong, um die vorn zu harmlosen Kölner zu bezwingen. Es war den Paraden des stark aufgelegten Victor Aly zu verdanken, dass Jan Fleckhaus im letzten Viertel fast noch das Match gedreht hätte, aber auch er scheiterte an einem starken Keeper David Harte. So war für den Titelverteidiger bereits im Achtelfinale Schluss. Der Enttäuschung darüber war dann wohl auch das 8:10 im Platzierungsspiel am Ostersonntag gegen Dinamo Kazan geschuldet.

Mannheim unterstrich in seinem Platzierungsspiel beim 7:0 gegen den Racing Club Paris seine gute Verfassung - umso ärgerlicher wird man im Lager der Kurpfälzer gewesen sein, dass man gegen Rotterdam dieses extrem späte Aus kassierte. Nachzutragen bleibt, dass Mülheim sich seinen Viertelfinalplatz durch einen 3:0-Arbeitssieg über Paris verdient hatte. So wird das Final-Four-Turnier der EHL Pfingsten also erstmals wieder seit 2011 ohne deutsche Beteiligung stattfinden. Da sich neben dem belgischen Vertreter Royal Heracles HC alle drei niederländischen Vertreter Utrecht, Rotterdam und Bloemendaal qualifiziert haben, wurde Bloemendaal als Austragungsort festgelegt.

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