Mülders geht nach China!Der Damen-Bundestrainer verlässt DHB zum 1. Oktober / Nachfolgersuche schon weit vorangeschritten

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DANAS: Bundestrainer Jamilon Mülders geht nach China!

Der Damen-Bundestrainer verlässt DHB zum 1. Oktober / Nachfolgersuche schon weit vorangeschritten

14.09.2017 - Zum 1. Oktober 2017 endet für die DANAS, die Damen-Hockeynationalmannschaft, eine Ära. Nach fünf Jahren verlässt Bundestrainer Jamilon Mülders den DHB und tritt eine Stelle als Damen-Bundestrainer beim chinesischen Hockey-Verband an. „Die Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen, denn ich verdanke dem DHB und der Mannschaft viel. Es waren großartige zehn Jahre als Bundestrainer, davon fünf bei den DANAS. Aber ich muss in erster Linie an meine Familie denken, und das Angebot aus China ist so lukrativ und nachhaltig, dass ich mich jetzt zu einer Veränderung entschieden habe.“

Sportdirektor Heino Knuf zeigte Verständnis für die Entscheidung des 41-jährigen Familienvaters: „Wenn er in dieser Situation die Chance bekommt, sich auf dem internationalen Markt zu profilieren, können und wollen wir ihm nicht im Weg stehen. Er hat so viel für den Verband erreicht, neben der Bronzemedaille in Rio ja nun auch mit einem ganz jungen Team die WM-Qualifikation für London 2018, und hat zudem auch so viele gute Ideen mit in unser System gebracht, dass wir ihn zwar mit weinendem Auge, aber auch mit den besten Wünschen für seine weitere Karriere verabschieden.“

DHB-Präsident Wolfgang Hillmann ergänzte: „Jami hat ja nicht erst als Bundestrainer Erfolge für den DHB geholt, sondern auch schon als Aktiver. Er hat die DANAS in den letzten fünf Jahren in ein sehr gutes Fahrwasser gebracht, hat viele junge Spielerinnen ins Team integriert, die bei der World League und der EM dieses Jahr ganz viel Vorfreude auf die Zukunft gemacht haben. Er hat lange zum DHB-System gehört und es mitgeprägt. Ich wünsche ihm persönlich alles Gute für die Herausforderung in China.“

Mülders übernahm die DANAS Ende 2012 nach den Olympischen Spielen in London von seinem Vorgänger Michael Behrmann. Dem Sieg bei der Europameisterschaft 2013 in Belgien folgte eine wenig erfolgreiche WM 2014 in Den Haag, was der sehr selbstkritische Perfektionist Mülders stets sich ankreidete. Danach starteten die DANAS eine einmalige Erfolgsserie von sechs Halbfinalteilnahmen bei internationalen Turnieren in Serie, bei der als Höhepunkt olympisches Bronze in Rio sowie weitere Bronzemedaillen bei der EM 2015 und beim World-League-Finale 2015 heraussprangen.

„Die fünf Jahre waren geprägt von Ups und Downs, aber ich übergebe die Mannschaft absolut mit Dankbarkeit und Stolz auf das Erreichte und ihre Entwicklung auf und neben dem PlatzDer damalige Auftrag des Präsidiums ist erfüllt. Die Ergebnisse sind stabil sichtbar geworden und das deutsche Damenhockey ist wieder in der Weltspitze angekommen. Dazu haben meine Mitarbeiter und ich tolle Persönlichkeiten und Athletinnen von Weltformat begleiten dürfen. Wir können uns freuen über eine stabil sichtbarere Veränderung der Leistungssportkultur der DANAS und des weiblichen Hockeys in Deutschland“, so Mülders. „Ich war total gern ein Kind und Mitarbeiter des DHB und bin Wolfgang Hillmann, Heino Knuf, Uli Forstner sowie meinen Bundestrainer-Kollegen, dem Staff, den Mitgliedern und Mitarbeitern im DHB-Büro, sowie der Bundesliga und meinen dortigen Kollegen dankbar für die Begleitung und Unterstützung während dieser gesamten Zeit. Ich gehe mit vielen tollen Erinnerungen und werde sicherlich auch irgendwann nochmal wiederkommen.“

Mit dem Bundestrainer werden auch Teammanagerin Julia Walter und Athletiktrainer Tillmann Bockhorst die DANAS Richtung Peking verlassen. „Auch den beiden sind wir für die erstklassige Arbeit in den letzten Jahren extrem dankbar. Sie waren wichtige Funktionsträger im Staff der Mannschaft und haben mit dafür gesorgt, dass das Team wieder mit konstanten Leistungen in der Weltspitze angekommen ist“, so Britta Becker, DHB-Vizepräsidentin Leistungssport. „Es ist nun unsere Aufgabe, dafür zu sorgen, dass diese positive Entwicklung der DANAS mit Zielrichtung WM 2018 und vor allem Olympische Spiele 2020 in Tokio weitergeht. Wir sind bei der Suche nach einem guten Nachfolger schon recht weit vorangeschritten und hoffen, kurzfristig den neuen Bundestrainer präsentieren zu können.“

 

 

 

 

 

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