Masters-EM: Ordentlicher StartZwei Siege, ein Remis und eine ganz knappe Niederlage

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Masters-EM: Ordentlicher Start

Zwei Siege, ein Remis und eine ganz knappe Niederlage

14.08.2017 - Vier Spiele mit deutscher Beteiligung standen am Sonntag bei der Masters-EM in den Niederlanden auf dem Programm – und die deutschen Masters-Teams bringen sich in gute Ausgangspositionen für die anvisierten Halbfinals.

Die M55 wiederholte ihr Ergebnis vom Vortag, war Irland klar überlegen und gewann mit 6:0. In der 10. Minute eröffnete Mathias Bleyle den Reigen mit einer Strafecke. Bertold Bonanni (17.), Guenter Jednat (36.) und Dirk Wellen (42.) erhöhten auf 4:0, bevor Michael Wesling (49.) und Jednat (62.) mit seinem zweiten Treffer alles klar machten. Verlustpunktfrei und mit toller Tordifferenz sind die Deutschen in guter Ausgangsposition; die harten Brocken Niederlande und England kommen aber noch.

Die M40 kam gegen Schottland nur zu einem 2:2 - ein enges Spiel, das die deutschen Herren in der ersten Halbzeit durchaus dominierten. Marc Fischer markierte nach 29 Minuten die Führung, doch dann gelang Schottland ein Doppelschlag innerhalb von drei Minuten (61. und 64.). Möglicherweise ein Weckruf für Deutschland: In der 65. Minute gelang Christoph Leest mit einer clever verwandelten Strafecke noch der Ausgleich.

Die W40 Damen hatten mit den Niederlanden einen harten Brocken vor sich. Die Holländerinnen starteten erwartet stark und dominierten das erste Viertel; die Deutschen konnten den Kasten aber sauber halten. Erst in der 21.Minute fiel das 0:1. Die deutschen Damen spielten nun gut mit und waren ein gleichwertiger Gegner. Der verdiente Lohn: Nach 57 Minuten verwandelt Denise Rutschmann eine Strafecke zum Ausgleich. Dann das unglückliche Ende: Drei Minuten vor Schluss gelang den Niederlanden durch eine kleine Unachtsamkeit im deutschen Aufbau der 2:1-Siegtreffer. Insgesamt eine ganz feine Leistung des Damenteams.

Die M50 machte es gegen Schottland spannender als nötig. Uli Mayer brachte die Deutschen durch zwei blitzsaubere Eckentore in Führung (32. und 34.). Die Schotten hatten bis dahin aber schon einige hochkarätige Chancen; der Siebenmeter-Anschlusstreffer in der 40. Minute war daher nicht unverdient. Chancen für einen höheren Sieg hatten die Deutschen zur Genüge, ließen aber speziell in der Schlussphase zu viele Gelegenheiten im Kreis ungenutzt. Alles in allem ein verdienter Sieg; das Halbfinale ist in greifbarer Nähe.

Die M45 war spielfrei und konnte regenerieren für ihr zweites Gruppenspiel am Montag gegen Frankreich.

Außerdem spielen am Montag die deutsche M40 gegen Titelfavorit Niederlande und die M55 gegen Schottland.


Samstag: Alle Auftaktspiele gewonnen

Nach dem ersten Spieltag waren die deutschen Masters-Teams auf Kurs. Die vier teilnehmenden Herrenmannschaften und die Damen-Equipe gewannen bei den Europameisterschaften in Tilburg alle ihre Auftaktspiele in der Gruppenphase.

Die W40 legte mit einem 1:0 gegen Spanien vor und sicherte sich gegen die Iberer drei wichtige Punkte gegen einen starken Gruppengegner. Nicole Reinecke hatte ihr Team nach 7 Minuten in Führung gebracht.

Die M50 trat gegen Frankreich an und gewann in einem umkämpften Spiel mit 2:1. Uwe Gienapp (5.) und Arno Metzer (8.) hatten Deutschland früh mit 2:0 in Führung gebracht.

Die M55 siegte nach zähem Auftakt souverän mit 6:0 gegen Italien. Die Herren um Dirk Wellen ließen sich lange Zeit um in Führung zu gehen, dann ging es aber Schlag auf Schlag: eine Rückhand von Mathias Bleyle in der 34. und Jens Oelzen mit einem Express-Doppelpack in der 40. und 41. Minute sorgten für die Vorentscheidung, bevor abermal Bleyle durch einen Penalty (45.) und Bernd Bürkle in der 49. und 58. Minute für den 6:0 Endstand sorgten.

Die M45 mache es spannend. Als Titelverteidiger ins Turnier gestartet, tat man sich gegen stark aufspielende Iren extrem schwer und lag nach 51 Minuten sogar mit 0:2 zurück. Erst dann besannen sich die 45er auf ihre Qualitäten und drehten das Spiel mit einer moralisch bemerkenswerten Vorstellung. Christian Marquardsen schlenzte in der 58. Minute eine Strafecke ins linke obere Toreck. Zwei Minuten vor Schluss lenkte Stefan Braner den Ball zum Ausgleich ins Tor und mit dem Schlusspfiff bewies abermals Kapitän Marquardsen gute Nerven und netzte die letzte Strafecke zum 3:2 Siegtreffer ein.

Die M40 trat im ersten Spiel gegen Frankreich an; Neuauflage des Endspiels der letzen Hallen-WM, die das deutsche Team gewann. Die Franzosen spielten wieder schnell und mit einigen technisch starken Spielern. Über die gesamte Spielzeit dominierten dann die Deutschen ihren Widersacher aber deutlich. Nach 21 Minuten sorgte Holger Groening mit einem schönen Tor für die verdiente Führung. Christian Kösling sorgte mit einem Doppelpack in der 48. und 49. Minute für die Vorentscheidung, bevor Markus Prelle (56.) und Marc Fischer (63.) den 5:0 Endstand herstellten.

 

 

 

 

 

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