HONAMAS: Platz eins geholt!World League Halbfinale in Johannesburg, Vorrunde: Deutschland - Irland 2:0 (1:0)

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HONAMAS: Platz eins in Gruppe B geholt!

World League Halbfinale in Johannesburg, Vorrunde: Deutschland - Irland 2:0 (1:0)

17.07.2017 - Die HONAMAS haben mit blütenweißer Weste die Vorrunde des World-League-Turniers in Johannesburg beendet. Gegen Irland gab es im vierten Spiel den vierten Sieg. Nur in den ersten paar Minuten konnten die Iren, die ja noch vier Wochen zuvor beim Four Nations Cup in Hamburg 4:2 gegen die DHB-Auswahl gewannen, mithalten, dann übernahm die Mannschaft von Stefan Kermas die Kontrolle und gab diese bis zum Schlusspfiff nicht wieder ab. Tom Grambusch und Martin Zwicker trafen zum verdienten 2:0 Sieg, der Platz eins in Gruppe B bedeutete. Im Viertelfinale am Mittwoch treffen die Deutschen nun um 15.45 Uhr auf Frankreich, den Vierten von Gruppe A. Jan Philipp Rabente bestritt heute sein 150. Match im DHB-Trikot.

Stefan Kermas: „Ich bin absolut zufrieden, dass wir mit der neuen, jungen Truppe hier die Vorrunde als Erster abschließen. Das ist absolut nicht selbstverständlich! Mit dem Match bin ich nur teilweise zufrieden, weil wir in der Offensive zu viele Fehler gemacht haben und dadurch nicht zwingend genug uns Chancen erarbeiten konnten. Immerhin hatten wir in der zweiten Hälfte die klare Spielkontrolle und haben den Iren kaum etwas zugelassen. Doch im Viertelfinale gegen die Franzosen brauchen wir noch einmal eine Steigerung – das weiß das Team aber auch. Richtig zufrieden sind wir erst, wenn wir das Viertelfinale auch noch gewonnen haben!“
Jan-Philipp Rabente: „Wir hatten erwartet, dass das Match schwer werden würde. Das mag heute nicht unser schönstes oder bestes Spiel gewesen sein, aber wir freuen uns, dass wir hier Gruppensieger geworden sind. Und vor allem haben wir alle riesigen Bock auf das Viertelfinale! Das sind die Spiele, für die wir hier sind!“
Martin Zwicker: „Wir haben uns im ersten Viertel etwas schwergetan, auch weil die Iren sehr körperlich ins Match reingegangen sind. Doch wir haben uns durch die Zweikämpfe ins Spiel reingearbeitet und das zweite und dritte Viertel klar dominiert. Das war eine richtig gute Mannschaftsleistung und hat auch total Spaß gemacht. Jetzt gilt aber der ganze Fokus klar dem wichtigen Viertelfinale.“

Die erste Chance der Partie hatten die Iren, als Schiedsrichter Wright wegen nicht eingehaltenen Abstands von Timm Herzbruch Ecke gab. Die wurde aber gut abgewehrt und im Konter hatten die Deutschen eine erste gute Gelegenheit, die aber noch vergeben wurde. Timm Herzbruch kurz darauf, nach Anspiel von Rabente, mit einer ersten Schussmöglichkeit, die aber rechts neben dem Gehäuse landete.  Doch auch die Iren spielten offensiv mit. Mark Appel in der 5. Minute erstmals gefordert, als ein Ire am rechten Pfosten auftauchte.
Danach rieben sich die Teams viel an den Kreisen auf, wobei die deutschen mehr Spielkontrolle hatten, ohne daraus aber etwas Zählbares machen zu können. In der 12. Minute aber eine erste Strafecke für das DHB-Team. Und die nutzte Tom Grambusch als Aufsetzer ins untere rechte Ecke zum 1:0. Doch nur eine Minute später die zweite Ecke für die Iren, die eine Wiederholungsecke nach sich zog. Doch Shane O’Donoghues Schlenzer ging klar rechts über das Tor. Niklas Wellen hätte dann das 2:0 machen können, als er einen Abpraller von David Harte mit der Rückhand aus sechs Metern über das Tor setzte (15.).
Die HONAMAS dominierten danach deutlich, machten Druck und pressten die Iren oft weit in ihre Hälfte. Es fehlte nur die Großchance zum Ausbau der Führung, weil es schwierig war im eng gepackten Strafraum des Gegners durchzukommen. Moritz Trompertz hatte diese in der 22. Minute, als er mit der Rückhand knapp über das Tor von Harte schlug. Stuart Loughrey und Marco Miltkau mussten dann beide auf die Strafbank, weil sie sich im Kreis beharkt hatten. Erneut Wellen prüfte Harte mit einem Rückhandschuss und ein Stecher von Wellen ging knapp am Tor vorbei (25.) Das DHB-Team nun komplett überlegen.
Doch zu einfach kamen die Iren dann zur vierten Ecke als niemand Bell auf dem Weg in den Kreis richtig attackierte und er Müller an den Fuß spielte. Doch die Ecke wurde komplett verstoppt. So blieb es zur Halbzeitpause bei der absolut verdienten Führung, auch wenn Irland vier Ecken hatte, von denen aber keine überhaupt auf Tor kam.

Die Iren machten viel Druck zu Beginn des dritten Viertels, doch hatten es sehr schwer, durch den Riegel der Deutschen zu kommen, der sicher stand. Es dauerte etwas bis zur nächsten Torchance, die Didi Linnekogel nach schöner Vorarbeit von Jonas Gomoll hatte (39.), doch der Hamburger holte zu weit aus, so dass ein Ire noch dazwischenkam. Die HONAMAS ließen die Iren ordentlich laufen, verteidigten dabei souverän und ließen nicht eine Torchance in diesem Viertel zu.
Es gab dann eine kurze gefährliche Phase zu Beginn des letzten Viertels, als Mark Appel das zweite Mal überhaupt erst im Match eingreifen musste. Danach bissen sich die Iren wieder die Zähne aus an der Defensive der HONAMAS, die aber nun wieder selbst konterten. Und einen solchen Konter nutzte Martin Zwicker, nachdem Herzbruch zuvor durch die halbe Abwehr dribbelte, mit einem platzierten Schlenzer ins obere rechte Eck zum 2:0 (50.). Knapp fünf Minuten vor Ende nahmen die Iren Harte vom Platz und spielten mit Jonathan Bell als elften Feldspieler mit Torwartrechten.
Doch die DHB-Auswahl war derartig souverän, dass auch diese taktische Maßnahme überhaupt nicht fruchtete. Irland bekam in dieser Partie kein Bein mehr auf den Boden, sondern verzweifelte an der starken Defensivarbeit der Deutschen in allen Bereichen des Platzes.

Tore:
1:0       Tom Grambusch (KE, 12.)
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2:0       Martin Zwicker (50.)

Ecken:
GER 1 (1 Tor) / IRL 4 (kein Tor)

Schiedsrichter:
John Wright (RSA) / Sebastien Duterme (BEL)

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