wU21: Sieg zum AbschlussAusgeglichene Bilanz in Lilleshall (ENG) / Wichtige Eindrücke gegen EM-Vorrundengegner England

Hallen-WM: HONAMAS starkBundestrainer Stefan Kermas hat zehn A-Kaderspieler nominiert

DM-Halle: Vorverkauf läuftWellness-Experte KLAFS als Titelsponsor der Hallenhockey-Endrunde

Ausschreibung für Pro LeagueAusschreibungsprozess für Vermarktungs-, Kommunikations- und Eventrechte für Heim-Events 2019 - 2022 gestartet

····

Juniorinnen mit Sieg zum Abschluss des letzten EM-Lehrgangs

Ausgeglichene Bilanz in Lilleshall (ENG) / Wichtige Eindrücke gegen EM-Vorrundengegner England

19.08.2017 - Die deutschen U21-Juniorinnen haben ihren letzten Vorbereitungslehrgang im Vorfeld der Europameisterschaft in Valencia (28. August bis 3. September) mit einem Sieg gegen England abgeschlossen. Im englischen Lilleshall ließ das Team von Bundestrainer Akim Bouchouchi einem Remis zum Auftakt (1:1) und einer 0:2-Niederlage im zweiten Duell zum Abschluss der Maßnahme einen 1:0 (1:0)-Sieg folgen und glich die Bilanz in der Testspielserie gegen den EM-Vorrundengegner damit noch aus.

„Das war noch mal ein ganz wichtiger Lehrgang für uns, weil England noch körperlicher und erwachsener spielt als zuletzt Spanien. Das war für die Mädels ein gutes Learning zu sehen, wie die einen bearbeiten und wie man damit umgeht“, konstatierte Bundestrainer Bouchouchi. „Wir haben jetzt in den beiden Testspielserien gegen Spanien und England gut zu unserer Performance gefunden, aber wir brauchen mitunter zu lange, um dahin zu kommen. Wenn wir gut ins Spiel finden, dann sind wir auch richtig gut, aber wenn Unruhe reinkommt, dann schwankt es noch. Wir haben jetzt aber noch ein paar Einheiten bis zur EM, in denen wir daran noch arbeiten können.“

Spiel 1 (17. August): England – Deutschland 1:1 (1:1)

Das deutsche Team fing zwar gut an erwischte einen Traumstart mit dem frühen Treffer von Nicola Pluta (1.), doch in der Folge schaffte es England mit seinem körperlichen Spiel, die Spielkontrolle zu übernehmen, während die DHB-Juniorinnen den Faden etwas verloren. Die Gastgeberinnen glichen dann auch bald aus. „Wir hatten da noch nicht auf dem Schirm, wie die uns im Kreis bearbeiten“, hatte Bouchouchi beobachtet. Im zweiten Durchgang ging es hin und her, wobei das deutsche Team insgesamt etwas mehr vom Spiel und auch die eine oder andere Torchance mehr hatten. In der Schlussphase scheiterte Nicola Pluta mit einem Schuss zum möglichen Sieg noch an der stark parierenden englischen Schlussfrau, doch insgesamt war das Unentschieden in Ordnung, fand der Bundestrainer.

Tore:
0:1       Nicola Pluta (1.)
1:1       England (20.)
----------

Strafecken:
ENG 3 (kein Tor) / GER 1 (kein Tor)

Spiel 2 (18. August): England – Deutschland 2:0 (1:0)

Im zweiten Aufeinandertreffen ging es beinahe so weiter, wie das erste geendet hatte. Das deutsche Team brauchte eine Weile, um sich auf die robuste Spielweise der Engländerinnen einzustellen. Da lag man allerdings schon mit 0:1 zurück. Insgesamt fanden die DHB-Juniorinnen im ganzen Spiel nicht so richtig ihren Rhythmus, auch wenn knapp zehn Minuten vor Schluss Maxi Marquardt am langen Pfosten den möglichen Ausgleich verpasste. England zeigte das strukturierte Hockey und spielte seinen Stiefel routiniert herunter. Deutschland hatte zwar ein paar gute Chancen, musste aber mit ansehen, wie England in der 57. Minute noch einen zweiten Treffer nachlegte.

Tore:
1:0       England (4.)
----------
2:0       England (KE, 57.)

Strafecken:
ESP 2 (1 Tor) / GER 4 (kein Tor)

Spiel 3 (19. August): England – Deutschland 0:1 (0:1)

Die dritte Begegnung war zugleich die beste aus deutscher Sicht. „Wir waren von Beginn an sehr gut eingestellt auf das englische Spiel“, so der Bundestrainer. „Wir hatten schon früh eine hohe Dominanz, haben gut verteidigt und die Gegnerinnen von unserem Tor weggehalten.“ Auch offensiv zeigte das DHB-Team ein gut strukturiertes Spiel und ging nach 16 Minuten durch Tessa Schubert auch verdient in Führung. Auch in der zweiten Spielhälfte hatten die Deutschen das Geschehen gut im Griff, während den Engländerinnen diesmal nicht viel einfiel, um das Spiel zu ihren Gunsten zu drehen. Stattdessen hatte das DHB-Team noch einige gute Chancen, musste sich jedoch am Ende ankreiden lassen, diese zum Teil fahrlässig ausgelassen zu haben.

Tor:
0:1       Tessa Schubert (16.)
----------

Strafecken:
ENG 2 (kein Tor) / GER 4 (kein Tor)

 

 

 

 

 

Pool-Partner

 

 

 

Reise-Partner