DHB-Trainersymposium 201721. DHB-Trainersymposium: 82 Teilnehmer und namenhafte Referenten

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DHB-Trainersymposium 2017

21. DHB-Trainersymposium: 82 Teilnehmer und namenhafte Referenten

20.11.2017 - Das 21. DHB-Trainersymposium fand in diesem Jahr mit 82 Teilnehmern und - neben Herren-Bundestrainer Stefan Kermas - mit sechs weiteren namenhaften Referenten statt.

Zum Auftakt berichtete DHB-Referentin Linda Sandkaulen vom erfolgreich stattgefundenen Elternhockey-Festival im September 2017 im Hockeypark und der dabei durchgeführten Typisierungsaktion mit DHB-Charity-Partner DKMS. Einer Vertreterin der DKMS konnte ein Spendencheck in Höhe von 1.865 Euro überreicht werden. Hiermit können die knapp 60 Neu-Typisierungen, die während des Festivals zusammen kamen, finanziert werden. Der DHB bekam im Gegenzug eine Urkunde für die sehr erfolgreiche Spendenakquise: Im Zuge der Aufrufe für die erkrankte Hamburger Bundesliga-Torhüterin Silja Paul hatten sich 49 Vereine gemeldet, um Typisierungsaktionen durchzuführen. Insgesamt konnten dadurch mehr als 2.500 neue Spender gewonnen werden.

Den Auftakt der Referenten machte am Freitagvormittag Rowan Mills („Fitness is Successs“). In Theorie und Praxis stellte er die Bedeutsamkeit und Möglichkeiten von speziellem Fitnesstraining für Hockeyspieler an einem beispielhaften Zirkeltraining dar.

Prävention sexualisierter Gewalt - ein Thema, dessen Wichtigkeit den meisten TrainerInnen bewusst ist. Mirte Seinen, Psychologin und DHB-Beauftragte für Prävention sexualisierter Gewalt, führte zusammen mit Karolin Hüner, DHB-Jugendbildungsreferentin, in das Thema ein. In gemeinschaftlicher Diskussion in kleinen Gruppen wurden miteinander verschiedene Ansätze und Sichtweisen beleuchtet. Fazit war: Es bedarf konkreter Handlungshinweise, wie in Verdachtsfällen gehandelt und Kinder geschützt werden können. Prävention sexualisierter Gewalt darf aber nicht automatisch mit einem Verdacht assoziiert werden.

„Das demokratische Team. Wie sich selbstorganisierende Teams neu erfinden.“ So lautete Thema von RW Kölns Cheftrainer André Henning, der einen sehr interessanten Vortrag über die Selbststeuerung eines Teams präsentierte und Einblicke in die systemische und selbstorganisierte Führungskultur gab. Das beinhaltet auch, das Team über Konsequenzen und Trainingsintensität sowie Taktik sprechen, diskutieren und (mit)entscheiden zu lassen.   

Den Abschluss am Freitagabend machte DHB-Bundestrainer Stefan Kermas mit dem Thema „Von den Besten lernen! Status Quo im Herren Hockey nach der EM und vor der World League“. In eindrucksvoller Weise schilderte er zum einen seinen Einstieg zu Beginn des Jahres und führte die Trainer, durch die Analyse von Videosequenzen, von der EM in den Niederlanden bis hin zu den zukünftigen Etappenzielen, wie das World League Finale in Indien.

Am Samstagmorgen stellte WHV-Landestrainer Sebastian Folkers die U12-Fördermaßnahmen im Westdeutschen Hockey-Verband vor. In offenen Camps werden Kinder, die nach Förderung streben, ganz gezielt in ihren Schwachstellen gefördert. Ziel ist es nicht, einen U12-Kader aufzustellen, sondern interessierte SpielerInnen für die Kadersichtungen der U14 bestmöglich vorzubereiten.

„Überzeugt überzeugen“. Stephan Haumann löste einige Fragen zu diesem Titel während seiner begeisternden und einleuchtenden Schilderungen auf. Mit prägnanten und für jeden leicht umsetzbaren Praxistipps, gab er den anwesenden TrainerInnen einige Hinweise für ihre Arbeit mit.

Das 21. DHB-Trainersymposium schloss mit einem insgesamt  positiven Feedback über die Vielfalt der Themen und die Qualität der Referenten ab.

 

 

 

 

 

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