EHL: KO16 mit drei BL-TeamsAm Osterwochenende sind im niederländischen Eindhoven gleich drei deutsche Teams beim KO16-Turnier der Euro Hockey League am Start.

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EHL: Drei deutsche Teams am Osterwochenende in Eindhoven dabei

Am Osterwochenende sind im niederländischen Eindhoven gleich drei deutsche Teams beim KO16-Turnier der Euro Hockey League am Start.

Am Osterwochenende sind im niederländischen Eindhoven gleich drei deutsche Teams beim KO16-Turnier der Euro Hockey League am Start. Im Achtelfinale trifft der Deutsche Meister am Freitagabend (19.30 Uhr) im Topspiel auf den Titelverteidiger, den SV Kampong (NED). Am Samstag greifen dann auch der UHC Hamburg (12.45 Uhr gegen den englischen Meister HC Wimbledon) sowie der Mannheimer HC (17.15 Uhr gegen den spanischen Champion Club Egara) ein.

Rot-Weiss Köln sinnt auf Revanche im Topspiel

Am Freitagabend (14. April) ab 19.30 Uhr kommt es bereits im Achtelfinale der Euro Hockey League zu einem absoluten Topspiel. In Eindhoven (NED) trifft dann der Deutsche Meister Rot-Weiss Köln auf den EHL-Sieger der Vorsaison, das niederländische Topteam vom SV Kampong. In der Vorsaison war man den Niederländern im Viertelfinale 1:5 unterlegen.

„Natürlich wollen wir uns selbst und allen anderen zeigen, dass wir es auch anders können als in der letzten Saison“, sagt Kölns Trainer André Henning. „Aber mal unabhängig vom Weiterkommen ist es unser erster Anspruch, eine Top-Performance abzuliefern. Und die werden wir auch brauchen.“ Seit dem Duell in der Vorsaison sei für die Kölner sehr viel passiert. „Wir sind jetzt ein Jahr weiter, haben aus dem Spiel damals auch viel gelernt. Jetzt gilt es aber auch, diese gute Entwicklung, die das Team gemacht hat, auch auf internationaler Bühne zu zeigen.“

Wenn man gegen den Titelverteidiger spielen darf, dann weiß man, dass man auf jeden Fall gefordert wird – zumal die Rahmenbedingungen, in Holland in einem Flutlichtspiel in einem „geilen“ Stadion auf ein holländisches Topteam zu treffen, sicher schlechter sein könnten. „Dafür wollen wir ja solche Wettbewerbe spielen“, so Henning. „Wir wollen ja diese Spiele gegen die besten Teams. Das hat man ja auch nicht alle Tage in dieser Form.“ Kampong verfügt über eine sehr erfahrene und in allen Mannschaftsteilen stark besetztes Team – angefangen beim derzeit wohl besten Keeper der Welt, David Harte, bis hin zum Sturm, wo gleich mehrere Akteure in der Lage sind, so ein Spiel im Alleingang zu entscheiden. „Die spielen eigentlich nichts, was man nicht kennt. Aber das, was sie machen, machen sie sehr gut“, weiß Henning aus eigener Erfahrung. „Kampong ist unglaublich Konterstark. Da muss man sehr wachsam sein und darf sich eigentlich keine Fehler erlauben.“

 Leider wird Henning in Eindhoven nicht auf seinen besten Kader zurückgreifen können. Timur Oruz, Max Werner und Henning Hüttermann fallen definitiv aus. Wegen muskulärer Probleme sind Mathias Müller und Alexander Schöllkopf zumindest fraglich. Auch über einen Einsatz von Christopher Rühr, der noch krank ist, wird wohl erst kurzfristig entschieden. Immerhin kehrt Routinier Christopher Zeller, der noch am vergangenen Wochenende fehlte, in den Kader zurück. „Aber die Leistungen, die wir am letzten Wochenende auch ohne diese Jungs gezeigt haben, stimmen mich eigentlich optimistisch. Wenn wir ohne sieben Nationalspieler so auftreten, dann haben wir auch die Qualität, in der EHL bestehen zu können.“


UHC Hamburg freut sich auf „schönes Duell“

Am Samstag, den 15. April, geht es für den UHC Hamburg in niederländischen Eindhoven in die nächste Runde der Euro Hockey League. Nachdem sich der Deutsche Vizemeister im Herbst vergangenen Jahres souverän durch die erste Runde gespielt hatte, geht es nun im Achtelfinale gegen den englischen Meister HC Wimbledon. Anpfiff ist um 12.45 Uhr.

 Das Team um Routinier Simon Mantell „ist im Moment offenbar das mit Abstand beste Team in England“, meint UHC-Coach Kais al Saadi. „Es stehen dort mehrere englische Nationalspieler im Kader, und entsprechend gut ist das Team auch.“ Traditionell seien englische Teams athletisch auf hohem Niveau, dazu sei das Team auch individuell sehr gut. „Das wird auf jeden Fall ein schönes Duell, ein Highlight, auf das wir uns sehr freuen. Wir können ein Team aus einer europäischen Top-Nation spielen. Was will man mehr. Gerade, weil wir in der Liga im Moment nicht ganz vorn mit dabei sind, ist es umso schöner, dass wir jetzt im Konzert der Großen mitspielen dürfen.“

Dabei zeigt die Formkurve des UHC nach dem durchwachsenen Rückrundenstart aktuell wieder nach oben. „Wir haben am Sonntag gegen den Mannheimer HC ein sehr ordentliches Spiel gemacht, auch wenn wir das nicht gewinnen konnten. Aber abgesehen davon ist die EHL ja auch ein ganz anderer Wettbewerb, und die Bundesliga hat gar keine Aussagekraft für den europäischen Wettbewerb. Im Gegenteil: Wir wollen die nächste Runde erreichen, und im besten Fall nehmen wir aus der EHL auch einen Schub für die Liga mit.“ Was seinen Kader angeht, ist der Hamburger Coach guter Dinge, sein bestes Aufgebot auf den Platz schicken zu können. „Wir hatten jetzt zwar ein paar Angeschlagene im Training, aber wir hoffen, dass bis Samstag alle einsatzbereit sind.“

An das mögliche Viertelfinal-Duell mit dem Mannheimer HC verschwendet al Saadi allerdings noch keine Gedanken. „Wenn es so kommt, werden wir uns in der Kürze der Zeit auch gut darauf vorbereiten. Das ist ja auch der Reiz an der EHL.“


MHC-Herren geben Comeback in der EHL

Die Herren des Mannheimer HC geben am Samstag (15. April) um 17.15 Uhr ihr Comeback in der Euro Hockey League. Zuletzt war man in der Spielzeit 2010/2011 in der europäischen Elite-Liga dabei, stand damals ebenfalls im Achtelfinale. Jetzt geht es im KO16-Turnier im niederländischen Eindhoven am Osterwochenende zunächst gegen den spanischen Meister Club Egara.

Die Spanier sind keine Unbekannten für den MHC, hat man doch im Rahmen der Vorbereitung auf die laufende Rückrunde in der Feldhockey-Bundesliga ein Trainingslager in Barcelona absolviert und war dort bereits auf Egara getroffen. Die Partie endete mit einem 2:2-Unentschieden. “Ich denke aber, dass wir jetzt ein paar Schritte weiter sind”, ist sich MHC-Coach Michael McCann sicher. Aber wir konnten schon da sehen, wie gefährlich sie sind.”

Die Iberer sind ein ungemein erfahrenes und eingespieltes Team, verfügen über einen starken Keeper, und mit Pau Quemada einen der besten Eckenschützen Europas. Im Spiel mit dem Ball – und insbesondere bei Kontern – sind sie gefährlich. “Das wird ein ganz anderes Spiel werden, als die meisten von uns es gewohnt sind. Die Bundesliga ist viel taktischer, wohingegen das spanische Hockey sehr viel Instinkt ist”, hat McCann beobachtet. “Wir werden sehr gut verteidigen und konsequent im Spiel nach vorn agieren müssen.”

Die Form des MHC in der Liga sei aktuell “Okay”, so McCann. Es gelte jedoch nun, in einem einzigen Spiel die bestmögliche Leistung abzurufen. Der MHC kann fast den besten Kader aufbieten. Lediglich Patrick Hablawetz, der noch beruflich verhindert ist, wird nicht mit nach Eindhoven reisen.

Wenn man das Achtelfinale siegreich bestreitet, könnte in der Runde der letzten Acht der UHC Hamburg der Gegner sein. Der MHC war erst am letzten Wochenende zu Gast beim Ligarivalen. “Der Fokus liegt natürlich jetzt voll auf Egara, aber wir wären auch für ein weiteres Duell mit dem UHC Hamburg gut gerüstet. Ginge es gegen den HC Wimbledon, hätten wir sicher mehr Arbeit, uns in der kurzen Zeit auf den Gegner einzustellen.”

 

 

 

 

 

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